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2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017

Beim 2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live« am 25. Juli in Stuttgart zeigt das Fraunhofer IPA eine Reihe neuer und weiterentwickelter Demonstratoren in vier Entwicklungsfeldern. Außerdem wird die Studie »Big-Data-Analytik: Datenbasierte Optimierung produzierender Unternehmen« erstmals vorgestellt.

Im »Applikationszentrum Industrie 4.0« entwickelt das Fraunhofer IPA mit dem Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart seit mehr als zwei Jahren Innovationen für die digital gestützte Produktion.

Unternehmen können es als Testumgebung für eigene und gemeinsame Forschung und Entwicklung nutzen. Zahlreiche Demonstratoren zeigen, wie die Technologien der vierten industriellen Revolution in verschiedenen Branchen effizient eingesetzt werden können.

Die Innovationsumgebung wird mit 3,5 Millionen Euro über vier Jahre vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut:

»Die Digitalisierung ist ein Transformationsprozess, der grundsätzlich alle Branchen und Sektoren erfassen wird. Aber gerade für die Industrie gilt, dass die Wirtschaft Baden-Württembergs auf dem Weg zur intelligenten Produktion der Zukunft ausgezeichnete Startvoraussetzungen hat. Nicht umsonst belegt Baden-Württemberg schon heute in Deutschland den ersten Platz, wenn es um Industrie 4.0 geht. Industrie 4.0 gibt unseren Unternehmen neue Instrumente an die Hand, ihre bekannten Kernkompetenzen zu schärfen.«

Entscheidend sei dafür auch die enge und gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Fraunhofer im Applikationszentrum, das ein »lebendiges Testfeld« sei, »in dem Anwendungen in enger Kooperation zwischen Unternehmen und dem IPA entwickelt werden«, so die Ministerin. Sie sei »fest überzeugt davon«, dass hierüber auch das Fraunhofer-Zentrum in Stuttgart-Vaihingen seine Position als das »führende Kompetenzzentrum für die Digitalisierung der Industrie weiter stärken« werde, betonte Dr. Hoffmeister- Kraut.

Prof. Thomas Bauernhansl, Leiter des Fraunhofer IPA, schätzt dabei besonders die unmittelbare Zusammenarbeit mit den Unternehmen. »Die umfassende Kooperation mit Industriepartnern verstehen wir als Erfolgskonzept. Gemeinsam gestalten wir die Produktion der Zukunft.«

1. Neue Anwendungsszenarien für Industrie 4.0 entwickelt

Im Juli 2016 hat das Fraunhofer IPA die Studie »Industrie 4.0: Entwicklungsfelder für den Mittelstand« veröffentlicht. Die Ergebnisse haben die Forscher dafür eingesetzt, ihr Applikationszentrum Industrie 4.0 bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Beim »2. Spitzentreffen Industrie 4.0 live« am 25. Juli präsentieren die Wissenschaftler ihre neuen und erweiterten Demonstratoren sowie deren industrielle Umsetzung. Damit können Unternehmen den Nutzen einer intelligent vernetzten Produktion erleben.

2. Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
Studie zeigt Veränderungen durch Big-Data-Analytik

Big-Data-Analysen verfolgen das Ziel, Daten sinnvoll zu verarbeiten und damit Mehrwerte zu generieren. Produzierende Unternehmen setzen die Methode bislang aber kaum ein. Mit der Studie »Big-Data-Analytik: Datenbasierte Optimierung produzierender Unternehmen« zeigt das Fraunhofer IPA, welche Veränderungen sich dabei im Unternehmen ergeben. Auf dieser Basis werden Entwicklungsfelder abgeleitet und Unterstützungsangebote zugeordnet. Erstmals vorgestellt wird das Werk beim »2. Spitzentreffen Industrie 4.0 live« am 25. Juli in Stuttgart.

Weitere Informationen:

https://www.ipa.fraunhofer.de/de/zusammenarbeit/industry-on-campus/applikationsz...
https://www.ipa.fraunhofer.de/de/ueber_uns/Leitthemen/industrie-4-0.html

Jörg Walz | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

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