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2. Internationales Wildauer Symposium "RFID und Medien"

03.09.2009
Die Technische Fachhochschule Wildau hat sich in den letzten Jahren erfolgreich in innovativen Kernkompetenzfeldern mit regionaler und überregionaler Bedeutung etabliert. Dazu zählt inzwischen auch die RFID-Technologie.

Am 6. und 7. Oktober 2009 vermittelt das 2. Internationale Wildauer Symposium "RFID und Medien" wieder Erfahrungen aus Industrie und Bibliothekswesen bei der Entwicklung und Einführung von innovativen Lösungen unter Nutzung der Radiofrequenz-Identifikation (RFID).

RFID ist eine Technologie, die in den kommenden Jahren die Geschäfts- und Produktionsprozesse in vielen Branchen erheblich verändern und beschleunigen wird. Sie ermöglicht es, Daten berührungslos zu übertragen bzw. aus Transpondern oder elektronischen Etiketten, so genannten TAG's, auszulesen. Damit können Objekte wie Bücher und Akten, aber auch Transportverpackungen identifiziert, verwaltet und verfolgt werden. Das eröffnet Optimierungspotenziale in Produktion, Controlling und Abrechnung, aber auch in Fragen der Sicherheit.

Das Interesse nach breit gefächerten Informationen zu der Funkchip-basierten Objektidentifikation wächst insbesondere in den Bibliotheken. Im Symposium werden mehr als 20 Referenten vor etwa 150 Teilnehmern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und dem Bibliothekswesen einen kompetenten Überblick zu Themen wie Qualitätssicherung von RFID-Komponenten, Ökonomie von Investitionen in die RFID-Technologie sowie Mensch-Maschinen-Interaktion im Zusammenspiel mit RFID-Komponenten geben. Weiter stehen Aspekte wie Elektrosmog, bauphysikalische Grundlagen, aber auch ganz spezifische Fragestellungen zu den optimalen Schnittstellen zwischen RFID-Komponenten und dem verwaltenden Bibliothekssystem auf der Agenda.

Eine begleitende Ausstellung sowie Workshops an beiden Nachmittagen ermöglichen die Vernetzung zwischen Theorie und Praxis.

Das 2. Wildauer Symposium versteht sich im besonderen Maße als Forum für den Informationstransfer und die Vernetzung all jener, die im Tagesgeschäft die RFID-Technologie im bibliothekarischen Kontext nutzen. Dementsprechend sind wichtige Zielgruppen der Veranstaltung Entscheider und Techniker aus dem Bibliotheks-, Verlags- und Archivwesen sowie Mitarbeiter aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch Hersteller von RFID-Komponenten, Softwareentwickler und Dienstleister.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.tfh-wildau/rfid

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