Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

17. European Health Forum Gastein: "Electing Health - The Europe We Want"/1.-3-10.2014

23.09.2014

Während des EHFG werden eine Reihe von hochkarätigen Sprechern/-innen bei Pressekonferenzen zur Verfügung stehen. Das laufend aktualisierte Programm von Medienveranstaltungen finden Sie hier: www.ehfg.org/de/press-meetings2014.html

“Electing Health – The Europe We Want” ist das äußerst aktuelle Motto des European Health Forum Gastein (EHFG), das vom 1. bis 3. Oktober in Bad Hofgastein stattfinden wird. Die 17. Auflage des hochrangig besetzten Kongresses bringt mehr als 500 Experten/-innen und Entscheidungsträger/-innen im Gesundheitsbereich aus aller Welt zusammen.

„Die Wahlen zum Europaparlament, die Bestellung des neuen Kommissionspräsidenten, die Neuzusammensetzung der Kommission – das alles ist ein entscheidender Moment für die europäische Politik im Allgemeinen und für Gesundheitspolitik im Besonderen”, so EHFG Präsident Prof. Dr. Helmut Brand, Universität Maastricht.

„In diesem Jahr diskutieren wir auf dem EHFG nicht mehr und nicht weniger als die Frage, was auf der gesundheitspolitischen Agenda des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission in den kommenden fünf Jahren und darüber hinaus stehen sollte.”

In den 20 Jahren seit die EU ein gesundheitspolitisches Mandat hat, habe man „Chancen verpasst”, so Prof. Brand. „Offensichtliche Beispiele dafür sind, dass es nicht gelungen ist, eine echte Verknüpfung zwischen Gesundheits- und Sozialpolitik herzustellen; eine zurückhaltende Politik im Bereich Ernährung und Alkohol; das Fehlen eines europäischen Gesundheitsinformationssystems; oder die Zurückhaltung dabei, den Gemeinsamen Markt als Basis für legislative Maßnahmen zu nutzen.“

Die Gesundheitsstrategie der Kommission sei „eher eine Sammlung von Themen, die man behandeln sollte, als ein Strategiepapier, das Prioritäten setzt, Zuständigkeiten definiert und die Umsetzungsschritte festlegt”, so der EHFG Präsident. „Aber es besteht immer noch die Möglichkeit, genau ein solches strategisches Dokument daraus zu machen.”

In den letzten beiden Jahren hat sich das EHFG mit den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Gesundheit beschäftigt. Prof. Brand: „Wir haben diskutiert, wie die Krise die Menschen krank macht, und wie Gesundheitssysteme krisenfest werden und dabei trotzdem innovativ bleiben. Und wir sind zum Schluss gekommen, dass wir eine nachhaltige, eine patientenorientierte Gesundheitspolitik brauchen, eine Rückkehr zum Prinzip ‚Gesundheit für alle‘“.

Wie in den vergangenen Jahren bietet das EHFG in den drei Kongresstagen ein dichtes Programm. Abgesehen von der grundsätzlichen Debatte über die künftige Gestaltung der europäischen Gesundheitspolitik und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Bürger, stehen in den Sitzungen Themen wie die Stärkung der Primärversorgung, die Leistungsfähigkeit und Effizienz der europäischen Gesundheitssysteme, das Trendthema Personalisierte Medizin, die zunehmende Bedeutung von eHealht oder gelungene Projekte, die Lebensstilveränderungen angestoßen haben, auf der Tagesordnung.

Workshops beschäftigen sich unter anderem mit vermeidbaren Seh- und Hörbeeinträchtigungen, dem Dauerbrenner Zivilisationserkrankungen, der Zukunft der europäischen Sozialversicherungssysteme oder der Förderung persönlicher Gesundheitskompetenz in einem mobilen Europa.

Diskutiert werden auch das neue EU-Gesundheitsprogramm 2014–2020, Partnerschaften zwischen Playern im Gesundheitssystem, oder das zunehmende Problem von Mangel an und Migration von Gesundheitspersonal. Eine andere Debatte, die mit einiger Aufmerksamkeit rechnen kann, ist die oft eingeschränkt oder nicht vorhandene Gesundheitsversorgung von illegalen Einwanderern.

Erwartet werden beim EHFG 2014 neben zahlreichen Experten/-innen auch wieder hochrangige Vertreter/-innen von Regierungen und der EU-Kommission: So etwa der designierte Kommissar für Gesundheit und Ernährungssicherheit Dr. Vytenis Andriukaitis; die neue österreichische Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser und eine Reihe ihrer Amtskollegen aus anderen Ländern; Zsuzsanna Jakab, Regionaldirektorin, WHO Europa; mehrere Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie der frühere griechische Premierminister Giorgos Andrea Papandreou.

Medienservice:

Für eine Akkreditierung als Medienvertreter/-in beim EHFG wenden Sie sich bitte an: press@ehfg.org.


 Weitere Informationen:
www.ehfg.org
www.facebook.com/pages/European-Health-Forum-Gastein
https://twitter.com/GasteinForum

EHFG Pressebüro
Dr. Birgit Kofler
B&K Kommunikationsberatung GmbH
T: +43 1 319 43 78 13
M: +43 676 636 89 30
Skype: bkk_birgit.kofler
presse@ehfg.org

Dr. Birgit Kofler | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie

28.06.2017 | Förderungen Preise

Immunabwehr: Wie Proteine Membranbläschen zusammenbringen

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das Auto lernt vorauszudenken

28.06.2017 | Maschinenbau