Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

15th Leibniz Conference of advanced science „Erneuerbare Energien 2013“

21.11.2012
Die in Gang gekommene Energiewende erfordert zu ihrem Erfolg neue Ideen, deren rasche Umsetzung sowie einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über den damit ausgelösten gesellschaftlichen Transformationsprozess.
Diese Themen sind Gegenstand der inzwischen vierten Leibniz-Konferenz über das Solarzeitalter. Veranstalter ist das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien LIFIS e. V. in Kooperation mit der WISTA MANAGEMENT GmbH. Die Konferenz findet am 2. und 3. Mai 2013 in Berlin auf dem Gelände des WISTA Wissenschafts- und Technologieparks Berlin-Adlershof statt. Es ist ein spannender interdisziplinärer Dialog zum Stand der Energiewende und neue Beiträge zu deren Gelingen zu erwarten.

Vor der Menschheit stehen gewaltige Herausforderungen, um bei wachsender Weltbevölkerung eine angemessene und erschwingliche Energieversorgung aller Bewohner unserer Erde unter Beachtung des Klima- und Umweltschutzes, endlicher fossiler Energieträger sowie der Risiken nuklearer Kraftwerke zu gewährleisten. Deutschland hat mit der Energiewende in diesem Prozess eine Vorreiterrolle übernommen.

Bei der praktischen Umsetzung dieser neuen Energiepolitik zeigt sich jedoch sehr deutlich, dass dies ein ausgeprägt interdisziplinäres Unterfangen ist, das nur gelingen kann, wenn alle Fragen der unterschiedlichsten Energiewandlung, -speicherung und -übertragung ebenso in ihrem Zusammenhang betrachtet werden wie die rationelle Nutzung und Einsparung von Energie. Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches Vorhaben, das weitreichende Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche menschlicher Tätigkeit hat und nur über einen Transformationsprozess grundlegender Strukturen zum Erfolg geführt werden kann.

Das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e. V. organisiert mit der 15. Leibniz-Konferenz die bereits vierte Konferenz seit 2006, die sich den Problemen des Solarzeitalters in aller Komplexität befasst.

Entscheidend für den Erfolg der Energiewende wird es sein, wie schnell und erfolgreich neue wissenschaftlich-technische Lösungen, die aktuell zu allen Teilaspekten der neuen Energiepolitik weltweit mit großem Aufwand erarbeitet werden, wirtschaftlich tragfähig in die Praxis überführt werden können. Einen Beitrag zur Bewältigung dieser Herausforderung können insbesondere auch Technologiezentren leisten, die den Transfer neuer Ideen in die industrielle Praxis fördern. Zur Unterstützung dieses Prozesses findet die 15. Leibniz-Konferenz auf dem Gelände des Wissenschafts- und Technologieparks Berlin-Adlershof statt, wo im April 2013 ein neues Technologiezentrum für Firmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien eingeweiht wird. Den Teilnehmern der Konferenz wird die Möglichkeit einer Führung durch dieses nach modernsten Gesichtspunkten errichtete Technologiezentrum angeboten.

Ansprechpartner für fachliche Rückfragen: Prof. Dr. Bernd Junghans, Vorstandsvorsitzender von LIFIS e. V.,
Fon: +49 0172 8667489, E-Mail-Adresse: bernd.junghans@leibniz-institut.de

Nähere Informationen zur Konferenz, zur Anmeldung und zum Programm sind unter http://www.leibniz-institut.de/page/index.php?lang=de&katID=21 abrufbar.

Ausgewählte Beiträge der Konferenz werden anschließend auf LIFIS-ONLINE http://www.leibniz-institut.de/lifis-online/ veröffentlicht.

Hinweis: Das in der Anmeldung angegebene Hotel stellt für Reservierungen ein begrenztes Zimmerkontingent zu Sonderkonditionen für Konferenzteilnehmer zur Verfügung.

Annemarie Slaby | idw
Weitere Informationen:
http://www.leibniz-institut.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Gravitationswellen im Einsteinjahr
28.08.2015 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Strömungen in industriellen Anlagen sichtbar gemacht
28.08.2015 | Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: OU astrophysicist and collaborators find supermassive black holes in quasar nearest Earth

A University of Oklahoma astrophysicist and his Chinese collaborator have found two supermassive black holes in Markarian 231, the nearest quasar to Earth, using observations from NASA's Hubble Space Telescope.

The discovery of two supermassive black holes--one larger one and a second, smaller one--are evidence of a binary black hole and suggests that supermassive...

Im Focus: Optische Schalter - Lernen mit Licht

Einem deutsch-französischen Team ist es gelungen, einen lichtempfindlichen Schalter für Nervenzellen zu entwickeln. Dies ermöglicht neue Einblicke in die Funktionsweise von Gedächtnis und Lernen, aber auch in die Entstehung von Krankheiten.

Lernen ist nur möglich, weil die Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn fortwährend umgebaut werden: Je häufiger bestimmte Reizübertragungswege...

Im Focus: What would a tsunami in the Mediterranean look like?

A team of European researchers have developed a model to simulate the impact of tsunamis generated by earthquakes and applied it to the Eastern Mediterranean. The results show how tsunami waves could hit and inundate coastal areas in southern Italy and Greece. The study is published today (27 August) in Ocean Science, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Though not as frequent as in the Pacific and Indian oceans, tsunamis also occur in the Mediterranean, mainly due to earthquakes generated when the African...

Im Focus: Membranprotein in Bern erstmals entschlüsselt

Dreidimensionale (3D) Atommodelle von Proteinen sind wichtig, um deren Funktion zu verstehen. Dies ermöglicht unter anderem die Entwicklung neuer Therapieansätze für Krankheiten. Berner Strukturbiologen ist es nun gelungen, die Struktur eines wichtigen Membranproteins zu entschlüsseln – dies gelingt relativ selten und ist eine Premiere in Bern.

Membranproteine befinden sich in den Wänden der Zellen, den Zellmembranen, und nehmen im menschlichen Körper lebenswichtige Funktionen wahr. Zu ihnen gehören...

Im Focus: Quantenbeugung an einem Hauch von Nichts

Die Quantenphysik besagt, dass sich auch massive Objekte wie Wellen verhalten und scheinbar an vielen Orten zugleich sein können. Dieses Phänomen kann nachgewiesen werden, indem man diese Materiewellen an einem Gitter beugt. Eine europäische Kollaboration hat nun erstmals die Delokalisation von massiven Molekülen an einem Gitter nachgewiesen, das nur noch eine einzige Atomlage dick ist. Dieses Experiment lotete die technischen Grenzen der Materiewellentechnologie aus und knüpft dabei an ein Gedankenexperiment von Bohr und Einstein an. Die Ergebnisse werden aktuell im Journal "Nature Nanotechnology" veröffentlicht.

Die quantenmechanische Wellennatur der Materie ist die Grundlage für viele moderne Technologien, wie z. B. die höchstauflösende Elektronenmikroskopie, die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Gravitationswellen im Einsteinjahr

28.08.2015 | Veranstaltungen

Strömungen in industriellen Anlagen sichtbar gemacht

28.08.2015 | Veranstaltungen

Konzepte gegen Fachkräftemangel: Demografiekonferenz in Halle

27.08.2015 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Siemens an der Sicherheit: Lösungen für jede Anforderung

28.08.2015 | Messenachrichten

Biofabrikation von künstlichen Blutgefäßen mit Laserlicht

28.08.2015 | Biowissenschaften Chemie

Forscher entwickeln Methode zur Manipulation von Molekülen

28.08.2015 | Physik Astronomie