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13th Leibniz Conference of advanced science „Nanoscience 2012“

19.03.2012
Die Nanotechnologie als eine der 5 Key Enabling Technologies (KET), wie sie die Europäische Kommission für den nächsten Zeitraum identifiziert hat („Horizon 2020“), ist das Thema der 13. Leibniz-Konferenz.

Veranstalter ist das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien (LIFIS) in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung von Wissenschaft und Wirtschaft (GFWW) e.V..

Die Konferenz findet am 26. und 27. April 2012 im Erzgebirgsort Lichtenwalde bei Chemnitz statt. Es ist ein spannender interdisziplinärer Dialog über den neuesten Stand der Nanoscience zu erwarten. Der Deutsche Verband der Nanotechnologie, Saarbrücken, ist repräsentativ durch seinen Vorsitzenden Dr. Nonninger vertreten.

Die ständig wachsende Vielfalt und Breite der Nutzung von Nanoteilchen und Nanotechnologien rufen geradezu nach einer interdisziplinären Diskussion, u.a. auch über die Auswirkungen dieser faszinierenden Technologie auf unsere Gesellschaft. Die Diskussion auf der „Nanoscience 2012“ als bereits vierte Leibniz-Konferenz zu diesem speziellen Thema umfasst neue Erkenntnisse über die Anwendung von Nanotechnologien von der Mikroelektronik bis zur Medizin. International renommierte Wissenschaftler beraten über Chancen der Nanoscience zur Lösung alltäglicher Probleme, aber auch über vielerlei Hindernisse auf diesem Weg.

Neue Erkenntnisse über Nanomaterialien, deren Herstellung und Charakterisierung sind ebenso Gegenstand der Diskussion wie die vielfältigen neuen Anwendungsmöglichkeiten. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Halbleitertechnik und Applikationen in der Medizin. So wird u.a. von M.T. Bergström (Universität Lund, Schweden) über den Einsatz von Nanodrähten für die Elektronik und Photovoltaik berichtet, während sich D. Falkenhagen (Universität Krems, Österreich) mit dem Einsatz von nanostrukturierten Materialien zur Blutentgiftung befasst.

Besonderer Wert wird auf die disruptiven Anwendungsmöglichkeiten der Nanoscience auf konservative Geschäftsfelder gelegt. Den überraschenden Aussichten einer solchen Strategie ist eine Podiumsdiskussion gewidmet, die von dem international führenden Experten, Prof. Grimmeiss, einem Mitglied der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften, moderiert wird.

Die Konferenz geht auch auf die gesellschaftliche Akzeptanz der Nanotechnologie ein, darin Fragen der Sicherheit von Nanomaterialien entlang der Wertschöpfungskette und Lebenszyklen inbegriffen. So werden sowohl juristische Aspekte (F. Peters, Universität Cottbus), als auch medizinische Risiken auf der Ebene der Zellen (J. Vienken, Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg) sowie die gesamtgesellschaftlichen Implikationen (G. Banse, Präsident der Leibniz-Sozietät, Berlin) und Herausforderungen (W. Luther, VDI Düsseldorf) diskutiert.

Ansprechpartner für fachliche Rückfragen: Prof. Dr. Hans Richter, Vorstandsvorsitzender des GFWW e. V.,
Fon: +49 (0)335-557 1780, E-Mail-Adresse: richter@gfww.de

Ausgewählte Beiträge der Konferenz werden nach der Konferenz auf LIFIS ONLINE http://www.leibniz-institut.de/lifis-online veröffentlicht.

Hinweis: Das Tagungshotel stellt für Reservierungen bis zum 07.04.2012 ein begrenztes Zimmerkontingent zu Sonderkonditionen für Konferenzteilnehmer zur Verfügung: info@lichtenwalde.bestwestern.de

Annemarie Slaby | idw
Weitere Informationen:
http://www.leibniz-institut.de

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