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Am 11. November 2009 wird in Köln die 12. Europäische AIDS Konferenz/EACS eröffnet. Im Congress-Centrum Koelnmesse werden führende HIV-Behandler und Forscher aus Europa und der Welt zusammentreffen,um neueste Ergebnisse und Erkenntnisse auf dem Gebiet der HIV Medizin vorzustellen und zu diskutieren.
Die französische Nobelpreisträgerin Françoise Barré-Sinoussi wird die 12th European AIDS Conference eröffnen. In ihrer Rede wird sie einen Rück- und Ausblick auf die HIV-Grundlagenforschung geben sowie die bevorstehenden Forschungsaufgaben der nächsten Jahre thematisieren.
Mit vielen bis dato ungelösten Fragen gehört die HIV Pandemie auch in diesem Jahrhundert mit zu den größten Herausforderungen in der Medizin. Die weitere Verbreitung des HI-Virus ist u.a. daran abzulesen, dass auf 2 Patienten, die mit einer antiretrovirale Thearpie (ART) beginnen, statistisch gesehen 5 Neuinfektionen kommen.
Darüber hinaus sehen sich die HIV-Experten mit dem Problem der Langzeittoxizität der ART und der Problematik von HIV im Alter konfrontiert. Es gilt auf der EACS-Konferenz, die derzeitigen Schwierigkeiten und Herausforderungen zu benennen, die sich mit der Behandelbarkeit von HIV herausgebildet haben.
Ein anderer Themenschwerpunkt betrifft die große Zahl der Infizierten in Europa, die von ihrer Infektion nichts wissen, als auch die Anzahl derer, die erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Die junge Initiative "HIV in Europe" wird neueste Ergebnisse zum Thema HIV-Teststrategien und früherer Versorgung von HIV-Patienten in ganz Europa präsentieren.
Um die weitere Verbreitung des HI-Virus in Europa zu verhindern ist Prävention ebenfalls ein Themenblock auf der Kölner EACS-Konferenz. In diesem Zusammenhang wird am Do., den 12. November zum ersten Mal der Europäische AIDS Präventionsspot-Preis verliehen.
Ferner wurde in Zusammenarbeit mit der Internationalen AIDS Gesellschaft (IAS) eine Sonder-veranstaltung Osteuropa organisiert, in der die Möglichkeiten und Herausforderungen unterschiedlicher Programme zur Verringerung der HIV-Transmission bei injizierenden Drogen-konsumenten vorgestellt und diskutiert werden.
Weitere wichtige Themenschwerpunkte bilden die Bedrohung durch arzneimittelresistente Tuberkulose in Osteuropa, die Notwendigkeit von Screeningprogrammen für sexuell übertragbare Krankheiten (STD) sowie die Entwicklung neuer Wirkstoffe für die Behandlung von HIV als auch dem Gebiet der Hepatitis/HIV-Koinfektion.
Die Konferenzteilnehmer erwartet zudem ein Update zu der kürzlich in Paris stattgefundenen Impfkonferenz sowie eine Stellungnahme zu den Ergebnissen der unlängst in Thailand publizierten Impfstudie.
Auch besteht auf der Konferenz die Möglichkeit, sich zum ersten Mal über das Update der Europäischen Leitlinien für Diagnostik und Therapie der HIV-Infektion der European Clinical AIDS Society zu informieren.
Die Europäische AIDS Konferenz ist mit über 4.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt die größte und bedeutendste medizinisch-wissenschaftliche Fachkonferenz im europäischen Raum. Den mehrheitlich europäischen Medizinern und Wissenschaftlern dient die Konferenz der Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse im Bereich der HIV-Medizin sowie dem notwendigen intensiven Austausch zwischen Wissenschaftlern, Behandlern und Vertretern von Betroffenenorganisationen.
Die Presseregistrierung ist kostenfrei. Die Termine und Themen der Pressekonferenzen entnehmen Sie bitte der Anlage. Für weitere Informationen besuchen Sie die Konferenz-Website www.eacs-conference2009.com.
Huberta Liebrecht | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.eacs-conference2009.com
Weitere Berichte zu: Aids > arzneimittelresistente Tuberkulose > EACS-Konferenz > Hepatitis/HIV-Koinfektion > HI-Virus > HIV > HIV-Behandler > HIV-Infektion > HIV-Medizin > sexuell übertragbare Krankheiten > Themenschwerpunkt
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