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120 Experten diskutieren Fortschritte der Schädelbasischirurgie

08.10.2012
20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie
vom 9. bis 10. Oktober in Hannover / MHH-Klinikdirektor betont Fortschritte

Mehr als 120 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich zur 20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie vom 9. bis 10. Oktober 2012 in Hannover. Das Hauptthema des Jubiläumskongresses lautet „Innovative Techniken und Biomaterialien in der Schädelbasischirurgie“.

„Unser Fachgebiet hat in den vergangenen 20 Jahren enorm entwickelt – vom freien Gewebetransfer zur Rekonstruktion der Schädelbasis bis zu neuesten, computergestützten Rekonstruktionsverfahren und dem Einsatz individualisierter CAD-Implantate zum Ersatz fehlender Schädelknochen“, betont Professor Dr. Dr. Nils-Claudius Gellrich, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie und in der Medizinischen Hochschule Hannover Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. „Mit der 20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie wollen wir den aktuellen Stand der Schädelbasischirurgie dokumentieren, um insbesondere auch im Sinne unserer Gründungsväter die erreichten Ziele vorzustellen und weiterzuführen.“

Die Schädelbasis trägt das auf ihr ruhende Gehirn, das seitlich und von oben vom Schädeldach geschützt wird. Die Schädelbasis ist demnach gleichzeitig die knöcherne Begrenzung zwischen dem Gesichts- und Gehirnschädel. Unfälle aber auch Tumoren können großräumige Rekonstruktionen der Schädelbasis erforderlich machen. „In einem speziellen AO-Neurotrauma-Workshop wollen wir zeigen, wie unser Fachgebiet den modernen Anforderungen an die Integration multimodaler dreidimensionaler Bilddiagnostik in den interdisziplinären Therapie-Workflow gerecht wird“, erläutert Professor Gellrich.

In dem sogenannten digitalen Hands-on-Planning-Workshop sollen interdisziplinäre Versorgungstechniken diskutiert, die für eine komplexe Operationsplanung erforderliche interaktive Analyse und virtuelle Modellerstellung und die intraoperative Navigation vermittelt werden. „Gerade die Komplexität der anatomischen Strukturen im Bereich der Schädelbasis erfordern eine detailgenaue Operationsplanung und das Abschätzen möglicher Operationsrisiken, um den Patienten eine optimale Therapie zukommen lassen zu können“, sagt Professor Gellrich.

Der Kongress findet vom 9. bis 10. Oktober in Hannover im Kongresshotel Wienecke XI., Hildesheimerstraße 380, statt. Das ausführliche Programm steht unter www.dgsb-2012.de. Journalisten können kostenlos teilnehmen. Bitte melden Sie sich bei PD Dr. Dr. Frank Tavassol , tavassol.frank@mh-hannover.de, Telefon 01761 5324753.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Sandra Nolte, nolte.sandra@mh-hannover.de, Telefon (0511) 532-6564.

Stefan Zorn | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgsb-2012.de

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