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12. Ravensburger Tourismustag: Wo Gäste träumen dürfen

20.10.2011
Der Ravensburger Tourismustag der Dualen Hochschule Ravensburg ist ein Klassiker.

In Zusammenarbeit mit dem DEHOGA Baden-Württemberg und der IHK Bodensee-Oberschwaben tauschen sich in seiner zwölften Auflage am Freitag, 25. November, Experten und Interessierte der Branche in der DHBW Ravensburg (Marienplatz 2, Aula) zum Thema „Design – Projektentwicklung – Architektur in Tourismus und Hotellerie“ aus. Untertitel der Veranstaltung: „Wo Gäste träumen dürfen“.

Sei es das edle Designhotel, das Thermalbad mit Wohlfühlcharakter oder gar eine gesamte Region: Die Architektur ist ein wesentlicher Aspekt im Tourismus. Sie definiert den Ort, an dem die Gäste träumen dürfen. Rund um dieses Thema kreisen die Vorträge der fünf Referenten des 12. Ravensburger Tourismustags. Start der Veranstaltung ist um 9.30 Uhr, das Ende gegen 15.30 Uhr.

Unter dem Titel „Architektur macht Marke“ beschäftigt sich Christian Schützinger, Landestourismusdirektor des Vorarlberg Tourismus, mit dem Phänomen, dass die regionale Baukultur zum Erfolgsfaktor für eine gesamte Tourismusregion wird. Traditionelle Materialien und klare, schlichte Konzepte sind bei zeitgenössischen Vorarlberger Bauten zum Markenzeichen geworden, das nicht nur Architektur-Interessierte entzückt.

Über die Themen Hotelprojektmanagement und Hotelinnenarchitektur referieren Eva-Maria Bánlaki, Feuring Projektmanagement, und Cornelia Markus-Diedenhofen. Feuring begleitet weltweit Hotelprojekte, oft im Luxussegment,von der Standortsuche bis zur Ausstattung. Markus-Diedenhofen gehört zu den größten Innenarchitekturbüros in Deutschland. Die Firma gestaltet das Innenleben von kleinen Hotels in Familienbesitz genauso wie das von Häusern der Extraklasse. So zum Beispiel das mehrfach prämierte Freiburger Umwelthotel Best Western Victoria, den Öschberghof in Donaueschingen oder das Rocco Forte in München.

Am Nachmittag spricht Nicole Srock-Stanley, Geschäftsführerin dan pearlman Markenarchitektur Berlin, über integriertes Place Branding. Ihre Firma für Marken- und Erlebnisarchitektur liefert namhaften Auftraggebern aus aller Welt architektonische Ideen, die überraschen sollen. Visionen entwickelt sie unter anderem für Automarken wie BMW, Mini oder Smart, aber auch für Unternehmen wie Lufthansa oder den Erlebnis-Zoo Hannover. Bäder als emotionale Räume beschäftigen zum Abschluss Ernst Ulrich Tillmanns, Geschäftsführer 4a Architektur Stuttgart. Seine Firma hat das Hallenbad Biberach genauso gestaltet wie die Therme Konstanz und einen Wellnesspark in Moskau.

Elisabeth Ligendza | idw
Weitere Informationen:
http://www.dhbw.de

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