Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

10. IIR Konferenz: Immobilienstandort Stuttgart

31.10.2008
Stuttgarter Wohnungsmarkt braucht Investitionen
am 9. Februar 2009 im Mövenpick Hotel Stuttgart Airport
Stuttgart braucht Investitionen in Wohnimmobilien. Das ergab eine Branchenbefragung des Immobilienverbandes für die Metropolregion Stuttgart IWS. 95 Prozent der Befragten sahen auf dem Wohnungsmarkt den größten Entwicklungsbedarf, 85 bei Büroimmobilien; danach folgten der Industrie- und Logistikbereich (gut 70 Prozent) sowie das Einzelhandelssegment (mehr als 60 Prozent).

Laut der Befragung muss die Region Stuttgart ihre Wahrnehmbarkeit und ihre internationale Anbindung verbessern. „Die Branche legt Wert auf eine noch engere Zusammenarbeit der regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderungen“, so Jörg W. Schaible, Vorstandsvorsitzender des IWS. (Immobilienbrief Stuttgart, 21.10.2008) Schaible leitet die 10. IIR Konferenz „Immobilienstandort Stuttgart“, die am 9. Februar 2009 im Mövenpick Hotel Stuttgart Airport stattfindet.

Themenschwerpunkte sind die Zukunftspläne für die Standortentwicklung, das Städtebaukonzept Stuttgart 21 und die Potenziale, die sich auf dem Büro- und Wohnimmobilienmarkt durch neue Hochhäuser ergeben. Eine Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit Stuttgarts neuem Image als Metropolregion.

Das Veranstaltungsprogramm ist im Internet abrufbar unter:
www.iir.de/inno-stuttgart09


Projekte beleben Standortentwicklung

Einen Überblick über die Marktsegmente am Immobilienstandort Stuttgart gibt Hartmut Bulwien (BulwienGesa). Matthias Lutz (Wirtschaftsförderung Region Stuttgart) stellt Trends und Konzepte für die Standortentwicklung vor. Birte Lindgens (Hines Immobilien) zeigt am Beispiel des Postquartiers, wie Neubauprojekte Stuttgart als Shoppingstadt stärken können. Thomas Kiwitt (Verband Region Stuttgart) geht auf die Verteilung von Nutzen und Lasten für die Kommunen im neuen Regionalplan ein. Welche Vorteile die Stadt durch den hohen Flächenbesitz bietet, erörtert Dr. Mathias Müller (Industrie- und Handelskammer Frankfurt). Der hohe Flächenbesitz ist ein Alleinstellungsmerkmal Stuttgarts, das auf der IIR Konferenz von einem Außenstehenden beurteilt wird.

Stadtquartier A1 und Stuttgart 21

Über die Bautätigkeit auf dem A1-Areal und das Städtebaukonzept Stuttgart 21 diskutieren Oliver Reiß (Reiß & Co. Real Estate München), Prof. Andreas-Norbert Fay (Fay Projects) und Ralf P. Nisar (LBBW Immobilien). Die drei Projektentwickler planen Wohn- und Bürogebäude auf dem Brachgelände hinter dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Bauvorhaben im Wert von über 140 Millionen Euro sollen 2009 begonnen werden. (Stuttgarter Nachrichten, 14.10.2008) Das Konzept Stuttgart 21 sieht die komplette Umgestaltung des Stuttgarter Bahnknotens vor: Der bestehende Kopfbahnhof wird in einen tiefer gelegten, um 90 Grad gedrehten Durchgangsbahnhof umgebaut. So werden der Flughafen und die neue Messe besser an die neu ausgebaute Bahnstrecke zwischen Stuttgart und Ulm angebunden. (stuttgart21.de)

Hochhausprojekte und Imagewandel

Volker T. Krämer (Colliers Bräutigam & Krämer) betrachtet auf der IIR Konferenz die Entwicklung des Transaktionsvolumens am Büroimmobilienmarkt. Über die Hochhausprojekte „Stadtkrone City Prag“ und „5 to 1“ berichten Frank Böhme (Bülow) und Jürgen Gendriesch (Structurelab) sowie Jörg Wolf (Wolf Architekten/Ingenieure). Was von der Umbenennung Stuttgarts in „Metropolregion“ zu erwarten ist und welchen Mehrwert sie bietet, diskutieren Dr. Jürgen Wurmthaler (Verband Region Stuttgart) und Udo Bausch (Wirtschaftsförderung Frankfurt) mit Jürgen Schnitzmeier (Mülheim & Business), Dirk Karge (Alfred Pfeiffer Immobilien) und Peter Brenner (Eurohypo).

Kontakt:
Carsten M. Stammen
Pressereferent
IIR Deutschland GmbH
Ein Unternehmen der Informa Group
Westhafenplatz 1
D-60327 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 / 244 327-3390
E-Mail: carsten.stammen@informa.com

Carsten M. Stammen | IIR Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.iir.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herzerkrankungen: Wenn weniger mehr ist

30.03.2017 | Medizin Gesundheit

Flipper auf atomarem Niveau

30.03.2017 | Physik Astronomie

Europaweite Studie zu „Smart Engineering“

30.03.2017 | Studien Analysen