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„Den Worten Taten folgen lassen“: Kerckhoff-Klinik und Gesundheitszentrum Wetterau nehmen Kooperationsgespräche auf

12.02.2009
Kaufmännische Geschäftsführungen treffen sich zu ersten Sondie-rungsgesprächen – Kooperation in medizinischer Versorgung, Ausbildung und Krankenpflege geplant – engere Zusammenarbeit der Chefärzte angestrebt

Bildunterschrift: Die Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik, Ulrich Jung (l.), und des GZW, Wolfgang Potinius, haben Kooperationsgespräche aufgenommen

„Das erste Gespräch mit dem Geschäftsführer des Gesundheitszentrums Wetterau zu Möglichkeiten einer engeren Kooperation unserer Kliniken war ein außerordentlich positiver und erfreulicher Auftakt, die Kerckhoff-Klinik künftig stärker in die regionalen Versorgungsstrukturen einzubinden“, kommentiert der kaufmännische Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik, Ulrich Jung, das erste Sondierungsgespräch mit Wolfgang Potinius, Geschäftsführer des GZW.

Potinius ergänzt hierzu: „ Auch wir sind sehr froh, dass wir den Faden nun gemeinsam aufnehmen können, um daraus eine tragfähige Zusammenarbeit zum direkten Nutzen der Patienten in der Region zu entwickeln.“ Beide Geschäftsführer hatten sich in der vergangenen Woche zu ersten Gesprächen über Möglichkeiten der Zusammenarbeit getroffen. „Natürlich wollen wir hier auch ein Signal setzen, dass wir den Worten in den vergangenen Wochen nun auch Taten folgen lassen“, erläutert Jung. Die Kerckhoff-Klinik hatte in einem Pressegespräch anlässlich der Abberufung der bisherigen Geschäftsführung im vergangenen Dezember angekündigt, sich mit ihrer neuen strategischen Ausrichtung künftig stärker mit regionalen Partnern vor Ort zu vernetzen, um so einen aktiven Beitrag zur Strukturentwicklung der Gesundheitsversorgung in der Region zu leisten.

„Im GZW haben wir hierfür einen leistungsfähigen und kompetenten Partner gefunden, der mit seinen Kliniken der Grund- und Regelversorgung eine wichtige Säule in der Gesundheitsarchitektur der Region darstellt“, kommentiert Jung und ergänzt: „Als hochspezialisierte Fachklinik für Hochleistungsmedizin in den Bereichen Kardiologie, Herz- und Thoraxchirurgie sowie Rheumatologie können und wollen wir am Ausbau des medizinischen Leistungsspektrums vor Ort aktiv und kooperativ mitwirken.“

Erste konkrete Ansatzpunkte für eine Zusammenarbeit ergeben sich Jung zufolge im Bereich der Krankenpflege und Krankenpflegeausbildung: „Als erster Schritt wäre beispielsweise eine Zusammenarbeit mit der Theodora-Konitzky-Krankenpflegeschule des GZW am Hochwaldkrankenhaus denkbar. Mit einer so hochwertigen Einrichtung vor Ort, bietet sich hier eine Zusam-menarbeit im Bereich der Pflegeausbildung geradezu wie selbstverständlich an.“ Jung verweist hierbei darauf, dass der Themenbereich Pflege und der Aufbau moderner und effizienter Pflegestrukturen schon lange ein wichtiges Thema im Unternehmen darstelle.

Potinius ergänzt hierzu: „Entwickelt man diesen Ansatz weiter, wäre beispielsweise auch eine gezielte Zusammenarbeit oder Rotation von Pflegepersonal denkbar, wo dies im Sinne der medizinischen Versorgung sinnvoll ist.“ Im Wirtschafts- und Versorgungsbereich sehen beide Geschäftsführer weitere Potenziale für eine fruchtbare Kooperation: „Auch in den Bereichen Logistik oder Versorgung mit Betriebsmitteln wären interessante Synergien denkbar“, erläutert Jung hierzu und Potinius ergänzt: „Wir könnten hier unsere Erfahrungen aus der etablierten Kooperation mit dem Klinikum Offenbach einbringen.“

Aber auch die Zusammenarbeit auf ärztlicher Ebene soll künftig weiter aus-gebaut werden. „Natürlich wollen wir künftig die Zusammenarbeit der Ärz-te beider Häuser fördern. Die enge Abstimmung zu konkreten medizinischen Fragen bei gemeinsamen Patienten könnte hier ebenso dazu gehören, wie die Entwicklung gemeinsamer Behandlungsstandards oder Fortbildungen“, erläutert Jung. Um diese Projekte zu realisieren, müsse der begonnene Dialog nun auf den ärztlichen Bereich ausgedehnt werden. „Daran wollen wir künftig gemeinsam intensiv arbeiten“, betonen Jung und Potinius abschließend. Die Gespräche sollen in Kürze fortgeführt werden.

Pressekontakt:
Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ansprechpartnerin: Christiane Brandt
Tel.: 06032 / 996.2554
Fax: 06032 / 996.2436
E-Mail : c.brandt@kerckhoff-klinik.de
C3 Public Relations
Klinikkommunikation und Litigation PR
Dr. Berend von Thülen
Tel.: 0 641 / 480.99.40
Fax: 0 641 / 494.18.13
E-Mail : thuelen@t-online.de

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