null

Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

WISAG-Gruppe erwirbt ABB Gebäudetechnik

06.03.2007
Die Muttergesellschaft der WISAG-Gruppe mit Sitz in Frankfurt/Main hat die ABB Gebäudetechnik GmbH (GTE), eine Tochtergesellschaft der ABB in Deutschland, rückwirkend zum 01.01.2007, erworben.

„GTE ist für die WISAG-Gruppe eine Erweiterung des Kerngeschäfts. Die starke Marktposition der WISAG im technischen Gebäudemanagement wird speziell im elektrotechnischen Bereich und im Energiemanagement weiter gestärkt und stellt damit eine konsequente Portfolioergänzung für unser Unternehmen dar. Mit dem Erwerb der ABB Gebäudetechnik setzen wir den eingeschlagenen Kurs fort, unsere führende Position im Facility Management mit weiter gestärkter technischer Kompetenz im Markt zu positionieren“, erklärt Bernd Jacke, Vorsitzender der Geschäftsführung der WISAG Service Holding.

Die ABB Gebäudetechnik (GTE) wird als „GTE Gebäude- und
Elektrotechnik GmbH & Co. KG“ in die WISAG-Gruppe einge-bunden sein. Das Unternehmen wird weiterhin ihr bestehendes Portfolio in den Geschäftsbereichen Facility Management & Service, Elektrotechnik sowie Luft- und Klimatechnik anbieten.

„Unsere Strategie für die Jahre 2006 bis 2008 wird fortgeführt. Gerade mit dem neuen Gesellschafter werden wir unser Ziel weiterverfolgen, uns als innovativer Dienstleister mit Errichterkompetenz im Markt erfolgreich zu positionieren und für unsere Kunden neue Geschäftsideen zu entwickeln“, erklärt Karl-Otmar Giesler, Vorsitzender der GTE-Geschäftsführung.

„Wir begrüßen, dass wir einen strategischen Partner als Käufer gefunden haben, der an der weiteren Wertsteigerung dieses Geschäftsbereichs interessiert ist “, sagt Peter Smits, Vorstandsvorsitzender der ABB AG und Leiter der Region Zentraleuropa. Der Bereich Gebäudetechnik gehört seit 2002 nicht mehr zum Kerngeschäft des ABB-Konzerns. „Die Veräußerung ist Teil unserer Strategie, uns weltweit auf unsere Kompetenz in der Energie- und Au-tomationstechnik zu konzentrieren“, erklärt Smits.

Ein Rahmenvertrag ist Grundlage für die weitere Zusammenarbeit mit ABB; dieser regelt zum Beispiel Lieferkonditionen und Preise. „GTE ist in diesen Verträgen als „bevorzugter Partner“ bezeichnet. Wir sind weiterhin bestrebt, ABB-Produkte über unsere 25 Standorte zu vertreiben, können aber auch produktunabhängige Lösungen anbieten“, betont Giesler, der für die neue Gesellschafter-Struktur in seiner bisherigen Funktion als Vorsitzender der Geschäftsführung tätig sein wird.

Mit der ABB Gebäudetechnik (GTE) geht die WISAG-Gruppe gestärkt in der Erschließung des Marktsegmentes für industrielle Kunden voran. Zusätzlich wird der Zugang zu dem attraktiven Markt für Kraftwerksausrüstungen ermöglicht. Die bestehende regionale Präsenz, unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, wird weiter gestärkt.

GTE plant für das Geschäftsjahr 2007 mit ca. 1.100 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 245 Millionen Euro. Die WISAG-Gruppe ist einer der führenden Dienstleistungskonzerne in Deutschland mit über 20.600 Mitarbeitern in 120 Niederlassungen. Kerngeschäft ist technisches und infrastrukturelles Gebäudemanagement, das nahezu ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern durchgeführt wird.

Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Veräußerung unterliegt der üblichen Überprüfung durch die Wettbewerbsbehörden.


Weitere Informationen:

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie