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Welt-Rheuma Tag: Internationale „Meister der Rheumatologie“ zu Gast in Bad Nauheim

23.10.2012
Teilnehmer von Australien bis Kanada besuchten hochkarätiges Fachsymposium – Große nationale Unterschiede in der Versorgung von Rheumapatienten – Deutschland bei Ultraschalldiagnostik ganz vorne – Physikalische Therapie an der Kerckhoff-Klinik beeindruckt auch international.

Rund 150 internationale Experten der Rheumatologie nahmen an der diesjährigen Master Class Rheumatologie und Immunologie anlässlich des Weltrheumatages in Bad Nauheim teil und winken für die vielen Millionen Betroffenen Richtung Berlin und Brüssel, um endlich mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Rheumatologie zu erzeugen.
Quelle: Kerckhoff-Klinik)

„Wir freuen uns, dass wir rund 150 international anerkannte Experten der Rheumatologie in diesem Jahr in Bad Nauheim als geographischem Mittelpunkt der Teilnehmer-Landkarte zu diesem wichtigen Fachsymposium begrüßen durften“, so Prof. Müller-Ladner als Organisator der 3-tägigen MasterClass Rheumatologie und Immunologie, die die Kerckhoff-Klinik anlässlich des Welt-Rheumatages 2012 vor Kurzem ausrichtete.

Von West-Kanada bis zum äußersten Ende von Australien reichte die Liste der Teilnehmer der Fachtagung unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Ulf Müller-Ladner und Prof. Uwe Lange aus der Abteilung Rheumatologie und klinische Immunologie der Kerckhoff-Klinik. Trotz Jetlag und verlockend sonnigem Wetter waren alle Teilnehmer mehr als motiviert, die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Rheumatologie zu diskutieren.

Große nationale Unterschiede in der Versorgung von Rheumapatienten

„Besonders spannend waren die Diskussionen um die Unterschiede der Versorgung von Rheumapatienten in den teilnehmenden Ländern rings um den Globus“, so Prof. Müller-Ladner, der ergänzend festhält: „Denn erfreulicherweise wird dabei deutlich, dass wir hier in Deutschland trotz aller Diskussionen fast die maximale Möglichkeit an Auswahl an Rheumamedikamenten für die betroffenen Patienten zur Verfügung haben.“

Andere Länder könnten hiervon nur träumen, wie Müller-Ladner vor dem Hintergrund intensiver Diskussionen um dieses Thema ausführt: “Selbst in Kanada gibt es Bundesstaaten, die die modernen Biologika nur für wenig Patienten zur Verfügung stellen.“

Deutschland ist bei Ultraschall und physikalischer Therapie ganz vorne

Besonders gut besucht waren die verschiedenen Praxisseminare während des Symposiums, bei denen die Teilnehmer nicht nur schwierige rheumatologische Fälle lösen mussten, sondern auch aktuelle Bildgebungsverfahren erlernen oder ihr Wissen vertiefen konnten. Interessant hierbei war, dass die in Deutschland übliche Gelenkdiagnostik mittels Ultraschall in anderen Ländern z.T. noch nicht etabliert ist und die Teilnehmer von der Bildqualität der bereitgestellten hochauflösenden Ultraschallgeräte mehr als beeindruckt waren. „Anders als bei uns, werden in vielen Ländern für diese Diagnostik noch strahlenbelastende Methoden wie Röntgen eingesetzt“, erläutert Müller-Ladner.

Eher unüblich für ein wissenschaftliches Symposium, aber umso beeindruckender für die Teilnehmer waren die praktischen Veranstaltungen zu den Möglichkeiten der physikalischen Therapie, die einen der Schwerpunkte der diesjährigen Masterclass darstellten. „Dass eine korrekt angewendete physikalische Therapie fast genauso gute Ergebnisse erzielen kann, wie eine medikamentöse Therapie, war vielen Rheumatologen nicht bekannt“, so Prof. Lange, der auf dem Symposium die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse hierzu präsentierte.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Forschung auf diesem Gebiet hier in Bad Nauheim viele dieser Erkenntnisse beitragen können“, ergänzt Lange. In der wenigen „freien“ Zeit, die den Teilnehmern beim anspruchsvollen Programm der Tagung blieb, kamen die Besonderheiten von Bad Nauheim dennoch nicht zu kurz. Die meisten der Teilnehmer berichteten vor der Fahrt zurück zum Frankfurter Flughafen über begeisterte Besuche des Sprudelhofs, des Elvis Presley- oder des Rosenmuseums.

Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christiane Brandt
Tel.: 06032 / 996.2554
Fax: 06032 / 996.3633
E-Mail : c.brandt@kerckhoff-klinik.de
Pressekontakt:
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Klinikkommunikation und Litigation PR
Dr. Berend von Thülen
Tel.: 0 641 / 480.99.40
Fax: 0 641 / 494.18.13
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