null

Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Treibhaus für Innovationen

08.09.2014

Otto-Schott-Forschungszentrum steht seit 25 Jahren für anwendungsorientierte Glasentwicklung


Seit 25 Jahren findet im Otto-Schott-Forschungszentrum anwendungsorientierte Glasentwicklung statt. Das multifunktionale Dienstleistungszentrum fungiert dabei als "Think Tank" des Konzerns, in dem innovative Produkte und Technologien vorangetrieben und - gemeinsam mit den operativen Geschäftseinheiten - zur Marktreife gebracht werden. Foto: SCHOTT


Im Technikum des Otto-Schott-Forschungszentrums werden Gläser – ob flach oder in 3D-Geometrien - beschichtet. Mit der eingesetzten PICVD (Plasma Impulse Chemical Vapour Deposition)-Technologie erhalten sie neue multifunktionale Eigenschaften und können beispielsweise kratzfest, "unsichtbar" oder wasserabweisend gemacht werden. Foto: SCHOTT


Um Glas zu verformen, setzen SCHOTT Entwickler Verfahren ein, die kurzwellige Infrarotstrahlung nutzen.


Im Messtechnik-Labor des Otto-Schott-Forschungszentrums werden präzise Daten zur (Weiter-)Entwicklung optischer Materialien und Komponenten erfasst.

Das Otto-Schott-Forschungszentrum hat Jubiläum: Seit 25 Jahren werden im „Think-Tank“ des SCHOTT Konzerns innovative Produkte und Technologien entwickelt und gemeinsam mit den operativen Geschäftseinheiten zur Marktreife gebracht.

Um das hohe Niveau der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu halten, hat der Konzern im Jubiläumsjahr des „Glaslabors“ rund 80 Millionen Euro aufgewendet.

„Investitionen in eine gut ausgestattete, anwendungsorientierte und im Unternehmen  optimal vernetzte zentrale Forschung bieten beste Voraussetzungen, um Innovationen noch schneller voranzubringen und damit Markt- und Wachstumschancen zu erhöhen“, erklärt SCHOTT Forschungsvorstand Dr. Hans-Joachim Konz.

Rund 50 Millionen D-Mark (= 25 Millionen Euro) investierte SCHOTT 1989 am Hauptsitz in Mainz in ein zukunftsweisendes Projekt: ein Forschungs- und Technologiezentrum, das als Reverenz an den Glaswissenschaftler und Unternehmensgründer den Namen „Otto-Schott-Forschungszentrum“ erhielt. Der markante Neubau auf dem Mainzer Lerchenberg schuf eine neue Dimension für die damals auf viele Laborgebäude und Außenstellen verteilten Wissenschaftler, Ingenieure und Anwendungsexperten: auf 4.000 Quadratmetern Fläche entstand eine Forschungsinfrastruktur mit modernen Labors und Analysegeräten, angegliederten Werkstätten, Reinräumen und einer 8.000 Quadratmeter großen Experimentierhalle.

Heute präsentiert sich das Otto-Schott-Forschungszentrum als multifunktionales Innovations- und Dienstleistungszentrum. Unter seinem Dach befindet sich ebenso ein Analytik- und Messtechnik-Service mit über 300 Messmethoden und Problemlösungsverfahren sowie SCHOTT Pharma Services mit analytischen Labordienstleistungen. Die Entwicklung der Computertechnik hat die Arbeit der Glasexperten stark verändert: Nahezu alle relevanten Herstellprozesse können heute mit hoher Genauigkeit am Computer simuliert und Materialeigenschaften präzise vorausberechnet werden. 

Zu den wesentlichen Innovationstreibern der nächsten Dekade zählen Megatrends wie Energieeinsparung und Ressourceneffizienz. Die SCHOTT Materialforschung ist hier besonders gefragt, geht es z.B. darum, Gläser dünner und noch fester zu machen, Energie besser zu speichern, den Energieeinsatz in der Schmelztechnologie zu reduzieren oder aber „grüne“ Gläser mit verbesserten Materialeigenschaften und Funktionalitäten zu entwickeln. „Als Innovationspartner eröffnen wir neue Geschäftsmöglichkeiten und sichern bestehende Aktivitäten durch die Entwicklung neuer und Verbesserung existierender Materialien und Technologien ab“, so Dr. Martin Heming, Leiter SCHOTT Research and Development. 

Für die Innovationskraft von SCHOTT ebenso maßgeblich ist das globale F&E-Netzwerk mit rund 600 qualifizierten Mitarbeitern. Sie decken das Feld von der angewandten Forschung bis zur Produktentwicklung sowie Markteinführung ab. Das Netzwerk spannt sich von Mainz und seiner Forschungs-Dependance in Duryea/USA über die F&E-Einheiten in den Business Units bis hin zu den Applikationszentren in China, Korea und Japan. Das externe Netzwerk umfasst mehr als 120 Partner wie Universitäten und Institute. SCHOTT Research Fellow Dr. Roland Langfeld: „Dies wollen wir nutzen, um auch künftig unsere Neuproduktrate von 30 Prozent sicherzustellen“. 

SCHOTT AG   

Christine Fuhr

Public Relations Manager    

Phone:  +49 (0)6131 - 66 4550

christine.fuhr@schott.com

www.schott.com

Über Schott

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern mit 130 Jahren Erfahrung auf den Gebieten Spezialglas, Spezialwerkstoffe und Spitzentechnologien. Mit vielen seiner Produkte ist SCHOTT weltweit führend. Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik und Transportation. Das Unternehmen hat den Anspruch, mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen zum Erfolg seiner Kunden beizutragen und SCHOTT zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu machen. SCHOTT bekennt sich zum nachhaltigen Wirtschaften und setzt sich für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt ein. In 35 Ländern ist der SCHOTT Konzern mit Produktions- und Vertriebsstätten kundennah vertreten. 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Weltumsatz von 1,84 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG mit Hauptsitz in Mainz ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland

Phone: +49 (0)6131/66-2411 - info.pr@schott.com - www.schott.com

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie