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Siemens wählt erste Projekte für 100-Millionen-US-Dollar-Integrity-Initiative aus

09.12.2010
Unterstützung für das Basel Institute on Governance

Die Siemens AG hat die ersten Projekte benannt, die Mittel aus den insgesamt 100 Millionen US-Dollar Fördergeldern für saubere Märkte erhalten. Die Siemens-Initiative ist Teil der Einigung zwischen der Weltbank und Siemens vom 2. Juli 2009. An die nun ausgewählten über 30 Initiativen aus über 20 Ländern soll eine erste Tranche von 40 Millionen US-Dollar vergeben werden. Mehr als 300 renommierte Non-Profit-Organisationen aus 66 Ländern hatten sich darum beworben.

„Siemens steht für Spitzenleistung mit höchsten ethischen Standards", sagte Peter Y. Solmssen, Vorstandsmitglied und General Counsel der Siemens AG. „Gemeinsam mit der Weltbank Gruppe wollen wir Integrität und fairen Wettbewerb weltweit fördern. Mit der Auswahl der Projekte für die Siemens Integrity Initiative haben wir einen ersten wichtigen Schritt gemacht.“

„Wir begrüßen die Initiative des Unternehmens und das klare Bekenntnis, dass nur saubere Geschäfte gute und nachhaltige Geschäfte sind", sagte Leonard McCarthy, Integrity Vice President der Weltbank Gruppe. „Korruption ist ein Diebstahl bei den Armen und kann nur gemeinsam bekämpft werden. Die Projekte der Siemens Integrity Initiative werden dazu beitragen, das Bewusstsein gegen Korruption weltweit zu schärfen und die Rahmenbedingungen für alle zu verbessern."

In der Schweiz erhält das Basel Institute on Governance Mittel für die Entwicklung und Koordination globaler Industriestandards. Geplant ist, Stakeholder zusammenzubringen, um branchenspezifische Antikorruptionsstandards zu vereinbaren und umzusetzen. Mit diesem Projekt wird die Existenz des am Basel Institute beheimateten Center for Global Industy Standards unterstützt und weiter gefördert.

Gefördert werden in der ersten Finanzierungsrunde unter anderem Initiativen in den Ländern Ägypten, Angola, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Italien, Mexiko, Nigeria, Philippinen, Russland, Slowakische Republik, Südafrika, Tschechische Republik, Ungarn, USA und Vietnam sowie in Ländern aus der Region Naher und Mittlerer Osten.

Als Teil der Vereinbarung zwischen Siemens und der Weltbank hat die Weltbank Rechte die Verwendung der Fördermittel zu prüfen und hat ein Vetorecht bei der von Siemens getroffenen Auswahl der geförderten Projekte und Organisationen. Bei der Auswahl wurde sowohl auf eine Balance bei den Themen als auch auf die regionale Aufteilung der Mittel geachtet.

Siemens hatte im Dezember 2009 bekanntgegeben, dass im Laufe der nächsten 15 Jahre Fördergelder von insgesamt 100 Millionen US-Dollar an Non-Profit-Organisationen aus aller Welt vergeben werden, die sich für integere Geschäfte und gegen Korruption engagieren. Die Initiative ist Teil der Einigung von Siemens mit der Weltbank, die nach einer Untersuchung der Weltbank erfolgte und nachdem das Unternehmen Fehlverhalten in seinen weltweiten Geschäften eingeräumt hatte.

„Siemens stellt inzwischen weltweit ein Vorbild dar“, sagte Theo Waigel, der unabhängige Compliance-Monitor des Unternehmens. „Hier wurde eine Compliance-Organisation mit mehr als 600 Beschäftigten aufgebaut. Von der neuen Führung wird das vorgelebt und als inneres Prinzip verstanden: ‚Nur saubere Geschäfte sind Siemens-Geschäfte’."

Im Zuge der mit der Weltbank vereinbarten Siemens-Initiative werden im Jahr 2011 weitere Fördervereinbarungen bekanntgeben.

Pressekontakte:
Weltbank: Dina El-Naggar +1 202 473-3245
Siemens AG: Alexander Becker +49 89 636 36558
Hintergrund:
Die Einigung von Siemens mit der Weltbank erfolgte nach einer Untersuchung der Weltbank und nachdem das Unternehmen Fehlverhalten in seinen weltweiten Geschäften eingeräumt hatte. Siemens Russland OOO wurde wegen begangenen Fehlverhaltens vor 2007 für die Dauer von vier Jahren von der Teilnahme an Weltbank-Projekten ausgeschlossen. Die Erkenntnisse ergaben sich aus einer Untersuchung der World Bank Integrity Vice Presidency beim von der Weltbank finanzierten "Moscow Urban Transport Project".

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mit rund 23 Milliarden Euro entfällt knapp ein Drittel des Konzernumsatzes auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2009 endete, einen Umsatz von 76,7 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 2,5 Milliarden Euro. Ende September 2009 hatte das Unternehmen weltweit rund 405.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Die Weltbank-Gruppe ist einer der weltgrößten Anbieter von Fördermitteln und Expertise für Entwicklungsländer. Die Gruppe besteht aus fünf Organisationen: International Bank for Reconstruction and Development (IBRD) und International Development Association (IDA) die zusammen die Weltbank bilden International Finance Corporation (IFC) Multilateral Investment Guarantee Agency (MIGA) und International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID). Jede Institution spielt eine besondere Rolle beim Kampf gegen Armut und für die Verbesserung der Lebensstandards von Menschen in Entwicklungsländern.

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen – also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“, „vorhersagen“ oder ähnliche Begriffe. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Vorstands. Sie unterliegen daher einer Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Siemens wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen. Siemens ist insbesondere stark von Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage betroffen, da diese einen direkten Einfluss auf Prozesse, Kunden und Lieferanten haben. Das kann die Entwicklung unseres Umsatzes und die Realisierung einer besseren Kapazitätsauslastung als Resultat des Wachstums nachteilig verändern. Aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit sind nicht alle Geschäftsbereiche bei Siemens gleichermaßen von Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds betroffen erhebliche Unterschiede bestehen hinsichtlich des Zeitpunktes und des Ausmaßes der Auswirkungen solcher Veränderungen. Dieser Effekt wird durch die Tatsache verstärkt, dass Siemens als ein globales Unternehmen in Ländern mit konjunkturell sehr unterschiedlichen Wachstumsraten aktiv ist. Unsicherheiten ergeben sich unter anderem aus der Gefahr, dass es auf Kundenseite zu Verzögerungen oder Stornierungen bei bereits erteilten Aufträgen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als der Vorstand von Siemens es derzeit erwartet oder dass die Funktionskosten in Vorwegnahme eines Wachstums, das nicht wie erwartet eintritt, steigen. Weitere Faktoren, die Ursache für eine Abweichung des Ergebnisses von Siemens von den ursprünglichen Erwartungen sein können, sind Entwicklungen an den Finanzmärkten, einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen (insbesondere im Verhältnis zum U.S.$), Rohstoffpreisen und Aktienkursen, Kreditrisikozuschlägen (credit spreads) sowie der Werte der Finanzanlagen im Allgemeinen. Etwaige Änderungen in den Zinssätzen oder anderen Annahmen, die bei der Berechung der Pensionsverpflichtungen verwendet werden, können einen Einfluss auf den Anwartschaftsbarwert der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen bei Siemens sowie auf die erwartete Entwicklung des Planvermögens haben, woraus wiederum unerwartete Änderungen des Finanzierungsstatus der Pensionspläne und der Pläne für pensionsähnliche Leistungszusagen resultieren können. Eine zunehmende Volatilität im Markt, ein weiterer Verfall der Kapitalmärkte, eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft und fortgesetzte Unsicherheit in Bezug auf die Hypotheken-, Finanzmarkt- und Liquiditätskrise, oder Schwankungen des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen Siemens tätig ist, können ebenso unerwartete Auswirkungen auf das Ergebnis von Siemens haben. Des Weiteren ist Siemens Risiken und Unsicherheiten in Zusammenhang mit bestimmten strategischen Neuausrichtungen, der Entwicklung seiner Beteiligungen und der strategischen Allianzen, Herausforderungen in der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Gemeinschaftsunternehmen und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen, der Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen oder den Markteintritten neuer Wettbewerber, Veränderungen der Wettbewerbsdynamik (vor allem in sich entwickelnden Märkten), dem Risiko, dass neue Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von Siemens nicht angenommen werden, Änderungen in der Geschäftsstrategie, dem Ausgang von offenen Ermittlungen, anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie den Maßnahmen, die sich aus den Ergebnissen oder auch den Tatbeständen dieser Ermittlungen ergeben, den potenziellen Auswirkungen dieser Untersuchungen und Verfahren auf das Geschäft von Siemens, einschließlich der Beziehungen zu Regierungen und anderen Kunden, den potenziellen Auswirkungen solcher Angelegenheiten auf die Abschlüsse von Siemens und verschiedenen anderen Faktoren, ausgesetzt. Detailliertere Informationen über die Siemens betreffenden Risikofaktoren sind diesem Bericht und den anderen Berichten zu entnehmen, die Siemens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht hat und die auf der Siemens-Website unter www.siemens.com und auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufbar sind. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrundeliegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, geschätzte oder projizierte Ergebnisse genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.


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