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Siemens als verlässlicher Partner der Prozessindustrie für nachhaltiges Wirtschaften in dynamischen Zeiten

10.05.2012
Zur Achema 2012 stellt Siemens das Thema Lifecycle Management in den Mittelpunkt. "Wir zeigen, wie die Prozessindustrie von Siemens-Produkten, -Systemen, -Lösungen und -Dienstleistungen profitieren kann", sagte Axel Lorenz, Leiter Process Automation der Siemens-Division Industry Automation, bei einem Pressegespräch in Karlsruhe.

"Siemens präsentiert sich seinen Kunden aus der Prozessindustrie als verlässlicher Partner für nachhaltiges Wirtschaften in dynamischen Zeiten", so Lorenz. Das integrierte Portfolio des Unternehmens biete hohe Produktivität, Flexibilität und Effizienz über den gesamten Anlagen- und Produktions-Lebenszyklus.

Damit könnten die Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz von Anlagen verbessert sowie Markteinführungszeiten verkürzt werden. Der Siemens-Ansatz des integrierten Engineerings von Verfahrens- und Automatisierungs¬technik sei wegweisend und verringere deutlich die Entwicklungs- und Durchlaufzeiten.

Kostendruck, globaler Wettbewerb, ein sich ständig und rasch änderndes technologisches Umfeld und wachsende Umwelt-Anforderungen sind die heutigen Herausforderungen der Unternehmen der Prozessindustrie. "Siemens hat die richtigen Antworten darauf. Wir arbeiten eng und als zuverlässiger Partner mit den weltweit führenden Chemie- und Pharmaunternehmen zusammen, damit diese das Optimum aus ihren Anlagen herausholen können", sagte Lorenz. Dies dokumentiere auch das diesjährige Stand-Motto zur Achema "Guiding you through change – Your trusted partner for lifecycle innovation".

Auf der Messe stellt Siemens sein umfassendes Spektrum an Prozessinstrumentierung und -analytik, Antriebstechnik, Prozessleittechnik, Manufacturing-Execution-Systemen und Anlagen-Engineering für den gesamten Produkt- und Anlagenlebenszyklus vor – von Forschung und Entwicklung über Prozessanalyse/-design, Anlagenplanung und Produktion bis hin zu Instandhaltung, Optimierung und Modernisierung.

Hans-Georg Kumpfmüller, CEO der Siemens Business Unit Sensors and Communication, betonte beim Pressegespräch die hohe Bedeutung einer verlässlichen Prozessinstrumentierung und -analytik sowie den zunehmenden Wunsch der Anwender nach Anbietern mit einem komplettem Produktportfolio für alle Messgrößen: "Siemens ist im Bereich der Prozessinstrumentierung und -analytik Komplettanbieter. Unser Portfolio erstreckt sich über alle Messgrößen wie Druck, Füllstand, Temperatur, Stellungsregler, Wireless-Lösungen, Wägetechnik und Durchfluss. Im Bereich der Prozessanalytik sind wir mit unseren Gaschromatographen und unseren Geräten der Gasanalytik ein führender Anbieter". Laut Kumpfmüller gebe es auf der Achema eine Reihe wichtiger neuer Produkte für die chemische und den hygienischen Bereich der Nahrungs- und Genussmittel- sowie Pharma-Industrie und eine Fülle weiterer Anwendungsgebiete. Diese reichten von wegweisenden Innovationen in der Füllstand- und Durchflussmesstechnik bis zu neuen Gasanalysatoren.

Andreas Geiss, Leiter Comos Industry Solutions der Siemens-Division Industry Automation, unterstrich den wachsenden Einfluss der Software auf die Branchen der Prozessindustrie: "Anlagenplanung und Engineering wachsen in schnellen Schritten zusammen, mit signifikanten Effizienzgewinnen für die Anwender." Für das Anlagenmanagement von Anlagenplanung bis Produktion stellt Siemens mit Comos 10 zur Achema eine neue Software-Version mit deutlich erweitertem Funktionsumfang vor, mit der auch größte Datenvolumina verwaltet werden können. Auch die Integration von Prozess-Engineering und Automatisierung wurde weiterentwickelt: Eine neue Schnittstelle sichert den konsistenten, bidirektionalen Informationsaustausch zwischen Comos und dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7.

Für Forschung und Entwicklung präsentiert Siemens eine integrierte Reinraum-Lösung mit Zutrittskontrolle, Brandschutz und Evakuierung sowie Speziallösungen für Labore wie Rein- und Reinstwasser und Automatisierung von typischen Laboranwendungen.

Im Bereich Prozessanalyse/-design zeigt Siemens das Potenzial der kontinuierlichen Fertigung in der pharmazeutischen Industrie. Im Vergleich zur Batch-Produktion können Unternehmen mit Kosteneinsparungen im Bereich von bis zu zwanzig Prozent rechnen. Neuerungen gibt es bei der PAT(Process Analytical Technology)-Software Sipat. Diese können OEM (Original Equipment Manufacturer) in der neuen Version 4 einfach in ihre Prozesssteuerungslösung integrieren.

Schwerpunkt im Bereich Produktion und Instandhaltung ist das Prozessleitsystem Simatic PCS 7 in der Version 8 mit einer Vielzahl neuer Funktionen. Die Neuerungen reichen von verbessertem Datenaustausch und einfacherem Engineering-Workflow über leistungsfähigere Kommunikations-, Redundanz- und Hochverfügbarkeitsfunktionen bis hin zu neuen Controllern sowie erweiterten Softwaretools.

Das Siemens-Portfolio für die chemische Industrie zeichnet sich durch hohe Leistungsfähigkeit, Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit aus, etwa durch Redundanz, sichere Feldbuskommunikation sowie Regelungs- und Wartungskonzepte. Zudem zeigt das Unternehmen einfache Rezeptablaufsteuerungen mit dem Simatic-PCS-7-Add-on APF (Advanced Process Function) für flexible Mischprozesse.

Im Bereich Pharma stellt Siemens eine auf Simatic PCS 7 basierende, modulare und flexible Lösung für Fermenter gemäß ISA-S88-Norm vor. Bei der Arzneimittelherstellung wird das Engineering Framework TIA Portal durchgängig von der Definition und Planung von Rezepturen bis zur Steuerung von Produktion und Abfüll-Linien eingesetzt. Ergänzt wird die Präsentation für die Pharmaindustrie durch eine Serialisierungs-Lösung, mit der Unternehmen der Branche zukünftige gesetzliche Vorgaben erfüllen und mehr Transparenz in ihre Lieferkette bringen können.

Zwei Themen bestimmen die Antriebstechnik: zum einen energieeffiziente Antriebslösungen für Pumpen, Lüfter und Kompressoren, zum anderen Loher-Motoren und -Antriebe für explosionsgefährdete Bereiche und extreme Umgebungsbedingungen. Komplettiert wird das Siemens-Angebot im Bereich Produktion und Instandhaltung durch Remote Services, bei denen das Unternehmen die Möglichkeiten und Vorteile fernbedienbarer Automatisierungssysteme demonstriert.

Bei Optimierung und Modernisierung stellt Siemens Engineering-, Beratungs- und Service-Leistungen in den Mittelpunkt und zeigt Wege zur Effizienzsteigerung: zum Beispiel durch Ressourcenoptimierung, Simulation oder moderne Anlagenleitstände. Mit den MAV(Main Automation Vendor)-Konzepten sowie den Simatic PCS 7 Lifecycle-Service-Verträgen präsentiert das Unternehmen weitere Lösungen für höhere Anlagenverfügbarkeit, Investitionsschutz und reduzierte Total Cost of Ownership (TCO) über den gesamten Lebenszyklus.

Abgerundet wird der Siemens-Messeauftritt auf der Achema durch das umfangreiche Dienstleistungsangebot für die beiden Branchen Chemie und Pharma. Es reicht von der technischen Unterstützung und Wartung über Lebenszyklus-Serviceverträge bis hin zu professioneller Beratung bei industrieller Sicherheit oder zum Energiemanagement.

Leseranfragen bitte unter Stichwort "IA3117" an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth
Fax: +49 (911) 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) unterstützt mit seiner einzigartigen Kombination von Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik und Industriesoftware die komplette Wertschöpfungskette seiner Industriekunden – vom Produktdesign über Produktion bis zum Service. Mit ihren Software-Lösungen kann die Division die Zeit zur Markteinführung neuer Produkte um bis zu 50 Prozent senken. Industry Automation setzt sich aus den fünf Business Units Industrial Automation Systems, Control Components and Systems Engineering, Sensor and Communications, Siemens PLM Software und Water Technologies zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: IIA2012053117d

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Ansprechpartner
Herr Gerhard Stauss
Division Industry Automation
Siemens AG
Gleiwitzerstr. 555
90475 Nürnberg
Tel: +49 (911) 895-7945
gerhard.stauss@siemens.com

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