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Siemens und Bolivien vereinbaren Energiekooperation

06.11.2015

Absichtserklärung mit einem Volumen von über 1 Milliarde Euro

Siemens hat mit dem bolivianischen Energieministerium eine weitreichende Vereinbarung über eine Kooperation im Energiebereich sowie eine Zusammenarbeit bei Produkten und Dienstleistungen für die Öl- und Gasindustrie unterzeichnet.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Erneuerbaren Energien sowie der Stromübertragung und -verteilung. In Anwesenheit des bolivianischen Präsidenten Evo Morales wurde während seines Besuchs in Deutschland eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Im Rahmen der exklusiven Vereinbarung beabsichtigt Siemens, Ausrüstung für Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Anlagen für eine deutliche Erweiterung von drei bestehenden thermischen Kraftwerken des staatlichen Energieversorgers ENDE ANDINA in Bolivien zu liefern. Die Kraftwerke werden im Zuge der "Patriotic Agenda 2025" der bolivianischen Regierung ausgebaut. Das langfristige Volumen der Vereinbarung liegt bei über 1 Milliarde Euro.

ENDE besitzt und betreibt drei thermische Kraftwerke mit einer installierten Gesamtleistung von rund 460 Megawatt (MW): Entre Rios, Thermoelectrica del Sur und Thermoelectrica de Warnes. Alle drei Anlagen sind bereits mit Siemens-Gasturbinen ausgestattet. Nach dem Abkommen wird jedes dieser drei Kraftwerke deutlich erweitert.

"Mit diesem wichtigen Abkommen stärken wir die Partnerschaft zwischen Bolivien und Siemens im Energiebereich weiter", sagte Willi Meixner, CEO der Division Power and Gas bei Siemens. "Mit unseren Produkten und Lösungen werden wir unserem Partner ENDE helfen, die Effizienz der Stromerzeugung deutlich zu erhöhen.

Gleichzeitig unterstützen wir damit Pläne, künftig Strom zu exportieren. Durch unsere Zusammenarbeit bei Erneuerbaren Energien, der Stromübertragung und -verteilung unterstützen wir die anhaltenden Anstrengungen des Landes, den Zugang zu elektrischer Energie für seine Bevölkerung zu verbessern", ergänzte Meixner.

In den vergangenen Jahren wuchs die Wirtschaft Boliviens mit den höchsten Wachstumsraten Südamerikas. Das Land verfügt über die zweitgrößten Gasreserven in der Region. Zudem liegt Bolivien im Zentrum des Kontinents und damit eröffnen sich vielversprechende Chancen für Stromexporte in die Nachbarländer Argentinien, Brasilien, Peru, Paraguay und Chile.

Weitere Informationen zur Division Power and Gas finden Sie unter:
www.siemens.com/ueber/power-gas

Weitere Informationen zu ENDE Andina finden Sie unter:
www.endeandina.bo

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Dieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Siemens betreffende Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie "erwarten", "wollen", "antizipieren", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden" und "vorhersagen" oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Managements, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen – insbesondere im Abschnitt Risiken des Jahresberichts – beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von Siemens (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunftsgerichteten Aussage genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.


Reference Number: PR2015110066PGDE


Ansprechpartner
Herr Alfons Benzinger
Siemens AG

Freyeslebenstr. 1

91058 Erlangen

Fachpresse

Tel: +49 (9131) 18-7034

alfons.benzinger​@siemens.com

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