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Siemens modernisiert Metrolinie C im argentinischen Buenos Aires

30.09.2014

Siemens hat vom städtischen Infrastrukturunternehmen SBASE (Subterráneos de Buenos Aires/Sociedad del Estado) den Auftrag erhalten die Metrolinie C sowie das Depot der argentinischen Hauptstadt signal- und betriebsleittechnisch aufzurüsten und ein neues Fahrgastinformationssystem zu installieren.

Das Auftragsvolumen hat einen Wert von rund 30 Millionen Euro. Die Linie C verbindet auf einer Streckenlänge von rund fünf Kilometern und neun Stationen den Norden mit dem Süden der Stadt und befördert bis zu 340.000 Fahrgäste täglich. Da es sich hierbei um eine der am stärksten frequentierten Linien der Stadt handelt, findet die Aufrüstung unter rollendem Rad statt. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2016 geplant. 

Um die Pünktlichkeit und die Zugfolgezeiten zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen, wird Siemens auf der Metrolinie C das Zugbeeinflussungssystem Trainguard MT installieren. Das System überwacht und steuert kontinuierlich die Geschwindigkeit des Zuges.

Gleichzeitig erhöht sich die Pünktlichkeit. Das automatisierte System berechnet auf Basis der Streckendaten exakt wie und an welchen Stellen beschleunigt und gebremst werden muss, um pünktlich an der nächsten Station anzukommen. Für die automatische Zugüberwachung kommt das Betriebsleitsystem Controlguide Vicos zum Einsatz, für die Funkübertragung die Siemens-Lösung Airlink.

Zur Zugsteuerung werden elektronische Stellwerke vom Typ Sicas installiert. Die Signaltechnik wird über die Betriebsleitzentrale in Constitución gesteuert und überwacht. 

Der öffentliche Nahverkehr in Buenos Aires, insbesondere der Subte, wie die U‑Bahn dort heißt, soll bis 2015 ausgebaut werden. 2007 wurde mit der U‑Bahnlinie „H“ die erste Neubaustrecke nach 60 Jahren in der argentinischen Hauptstadt in Betrieb genommen. Sie befördert heute täglich bis zu 30.000 Fahrgäste.

Für die rund sechs Kilometer lange Strecke lieferte Siemens damals die Signaltechnik und Stromversorgung. Im Zuge der Erweiterung um rund vier Kilometer stattete Siemens im Jahr 2012 die Gesamtstrecke mit funkbasierter CBTC‑Automatisierungstechnik aus.

Zur Elektrifizierung der erweiterten Linie lieferte Siemens ein Gleichrichterunterwerk, Mittelspannungsschaltanlagen, ein SCADA‑System (Supervisory Control and Data Acquisition) zum Steuern und Überwachen des Bahnstromnetzes sowie das Oberleitungssystem. 

Der erste Streckenabschnitt der U-Bahn in Buenos Aires wurde am 1. Dezember 1913 eröffnet. Sie ist damit die älteste U-Bahn Lateinamerikas und verkehrt heute auf einem Netz von sechs Linien mit einer Länge von rund 53 Kilometern und 83 Stationen. Jährlich nutzen rund 310.000 Millionen Menschen die U-Bahn in der argentinischen Hauptstadt. 

Weiteres Pressematerial von Mobility and Logistics finden Sie im Internet

unter:

http://www.siemens.com/press/de/materials/infrastructure-cities/mobility-logistics/newsletter.php

Redaktion

Katharina Ebert

+49 89 636 636 802

katharina.ebert@siemens.com

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