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Siemens finanziert neuen Lehrstuhl an der ETH Zürich

28.01.2009
Die ETH Zürich und die Siemens Schweiz AG verstärken ihre Lehr- und Forschungsaktivitäten im Bereich „Nachhaltiges Bauen“.

Kernpunkte der am 26. Januar 2009 unterzeichneten Vereinbarung sind die Finanzierung der neuen Professur „Sustainable Building Technologies“ an der ETH Zürich und die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte.

Das Engagement von Siemens hat einen Umfang von 5 Mio. Franken und wurde in Zusammenarbeit mit der „ETH Zürich Foundation“ und „ETH Transfer“ erarbeitet.

Als weltweit führender Anbieter für Gebäudeautomatisierung fokussiert sich Siemens auf die Optimierung des Betriebes und die Minimierung der Betriebskosten von Gebäuden mit Unterstützung intelligenter Gebäudeautomationssysteme. Siemens und die ETH Zürich als international führende technisch-naturwissenschaftliche Hochschule arbeiten seit Jahren erfolgreich in mehreren Projekten zusammen. Mit der zusätzlichen Professur „Sustainable Building Technologies“, welche als Assistenzprofessur angelegt ist, wird die Zusammenarbeit zwischen der ETH Zürich und Siemens verstärkt und die Lehr- und Forschungstätigkeit im Bereich „Nachhaltiges Bauen“ ausgeweitet. Neben der Förderung des neuen Lehrstuhls werden Siemens und die ETH Zürich gemeinsam verschiedene Forschungsprojekte in Angriff nehmen, für welche ein Teil der gesprochenen Mittel verwendet wird.

Für ETH-Präsident Prof. Ralph Eichler soll der neue Lehrstuhl ein Kristallisationspunkt für die Schweizer Industrie im Gebäudemarkt werden. «Wir wollen zukünftige Trends und Entwicklungen gemeinsam erkennen und gestalten und damit einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil für den Standort Schweiz generieren. Zudem ist es ein zentrales Anliegen der Schweizer Industrie, die Verfügbarkeit von optimal ausgebildeten Ingenieuren und Technikern sicherzustellen.»

Im Bereich des „Nachhaltigen Bauens“ besteht ein grosser Bedarf nach vermehrtem Wissen sowie nach neuen Forschungsresultaten und Innovationen. «Für Siemens ist es von essentieller Bedeutung, einschätzen zu können, wie sich die Bedingungen und die Technologie der Gebäude in den verschiedenen Märkten und Klimazonen weiterentwickeln werden», erklärt Dr. Johannes Milde, CEO der weltweit tätigen Building Technologies Division. «Nur so können wir sicherstellen, dass wir unser eigenes Wissen und Angebot diesen Veränderung laufend anpassen können.»

Durch diese Förderung kann die ETH Zürich ihr Schwerpunktsgebiet „Nachhaltigkeit und Energie“ zusätzlich ausbauen. Der Schwerpunkt, der in Zukunft eine noch grössere Bedeutung hat, wird so durch zusätzliche Lehr- und Forschungskapazitäten sowie neue Forschungserkenntnisse gestärkt.


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