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Siemens erhält Healthcare-IT-Grossauftrag

02.04.2014

Der Siemens-Sektor Healthcare erhielt von den niederländischen Universitätskliniken Erasmus University Medical Center Rotterdam (Erasmus MC) und University Medical Center Groningen (UMCG) jeweils einen Auftrag zur Lieferung, Implementierung sowie Wartung und Instandhaltung des Krankenhausinformationssystems (KIS) Soarian Clinicals inklusive elektronischer Patientenakte (EPA).

Mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro ist das einer der grössten bisher an Siemens vergebenen Healthcare-IT-Aufträge. Die Vertragslaufzeit für beide Spitäler beträgt zehn Jahre. Bereits in diesem Monat soll mit der Installation begonnen werden.

Ende 2015 soll das Projekt in den klinischen Regelbetrieb gehen. Beide Kunden erteilten den Auftrag zeitgleich, um auch anhand der neuen Software-Lösung noch enger zu kooperieren.

Mit dem KIS werden Patientendaten sowie bildgebende und labordiagnostische Daten auf einer Software-Plattform zur Verfügung gestellt. Soarian Clinicals ermöglicht dem Spitalpersonal, unter Berücksichtigung der Datenschutzrichtlinien, einen übergreifenden Zugriff auf die aktuellen Patienten-daten.

Klinische Abläufe lassen sich mithilfe der Software abbilden, optimieren und papierlos gestalten. Dadurch können sie transparenter, schneller und effizienter werden. Das Klinikpersonal wird von Verwaltungsaufgaben entlastet und hat mehr Zeit für die Behandlung der Patienten.

Im Oktober 2013 gab der Kanton Waadt bekannt, dass alle öffentlich finanzierten Spitäler des Kantons Waadt elektronische Patientendossiers führen. Diese werden ebenfalls in Soarian Clinicals verwaltet. Für Prof. Alain Farron, Leiter Orthopädie am CHUV in Lausanne, haben elektronische Patientendossiers zahlreiche Vorteile.

Alles ist elektronisch verfügbar und keine Information gehen verloren. Zugriff auf die Daten haben jedoch nur berechtigte Behandler. Die Benutzer können zwar auch über einen auditierbar protokollierten Notfallzugriff auf jedes Dossier zugreifen, müssen dies in der Applikation jedoch zwingend begründen.

Prof. Farron ist überzeugt, dass elektronische Patientendossiers ein effizienteres Arbeiten erlauben. Auch sei zu beobachten, dass Patienten früher aus dem Spital entlassen werden können. Pierre-Yves Maillard, Gesundheitsdirektor des Kantons Waadt, bestätigt, dass die durchschnittliche Aufenthaltsdauer – trotz einer Zunahme der Fallschwere im CHUV – abgenommen hat. Dies spart dem CHUV 30 Betten ein.  

Ansprechpartner
Eray Müller
Tel. +41 (0)585 585 844
eray.mueller@siemens.com

Leseranfragen bitte an:
Siemens Schweiz AG
Healthcare Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. +41 585 581 599
healthcare.ch@siemens.com


www.siemens.ch/healthcare

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