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Siemens erhält Endabnahmebescheinigung für Brammenstranggießanlage bei Maanshan

22.10.2014

Produktionskapazität 2,4 Millionen Tonnen pro Jahr


Brammenstranggießanlage CCM3 von Siemens im BOF-Stahlwerk der Maanshan Iron & Steel Corporation, in Maanshan, China.

Die chinesische Maanshan Iron & Steel Corporation (Maanshan) hat Siemens Metals Technologies die Endabnahmebescheinigung für eine Brammenstrang¬gießanlage mit einer Kapazität von 2,4 Millionen Jahrestonnen erteilt.

Die zweisträngige Gießanlage CCM 3 wurde im BOF-Stahlwerk des Unternehmens in Maanshan errichtet. Auf ihr können eine Vielzahl von Güten für verschiedene Anwendungen produziert werden, vornehmlich für die Bau- und Automobilindustrie, den Öl- und Gassektor und die Elektroindustrie. Für eine hohe Brammeninnen- und Oberflächenqualität sorgt eine Reihe von Technologiepaketen.

Maanshan ist ein führender Stahlproduzent in China. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Maanshan, Provinz Anhui, im Südosten des Landes und erzeugte 2013 rund 18,8 Millionen Tonnen Stahl. Die neue zweisträngige Brammenstranggießanlage von Siemens ist mit einer geraden Smart-Mold-Kassettenkokille ausgestattet und verfügt bei einem Gießbogenradius von zehn Metern über eine metallurgische Länge von 34,5 Metern. Pro Jahr können 2,4 Millionen Tonnen Brammen mit Breiten zwischen 950 und 1.600 Millimetern und einer Dicke von 230 Millimetern vergossen werden. Die Gießgeschwindigkeit beträgt 1,8 Meter pro Minute. Die Gießanlage ist für eine breite Palette von Stahlgüten ausgelegt, darunter ultraniedrig bis mittelgekohlte Stähle, Baustahl, mikrolegierte und peritektische Stähle, Siliziumgüten sowie hochfeste, niedrig legierte, Pipeline- und Weißblechgüten.

Siemens war für das Projektmanagement, die Projektierung und Fertigung von Schlüsselkomponenten wie Kokillen und Oszillierern verantwortlich und überwachte die Fertigung, Errichtung und Inbetriebnahme der gesamten Gießanlage. Wesentlich für die Innen- und Oberflächenqualität der erzeugten Brammen sind die Technologiepakete von Siemens. Dazu gehören die Gießspiegelregelung LevCon, DynaWidth zur automatischen Einstellung der Brammenbreite und die Durchbruchfrüherkennung Mold Expert. Mithilfe einer Kombination aus Dynacs 3D und DynaGap Soft Reduction 3D lässt sich die Position der Enderstarrung des Strangs mit hoher Genauigkeit ermitteln und eine präzise Steuerung des Rollenspalts durchführen. Dies resultiert in einer hohen Brammeninnenqualität. Zusätzlich sorgt das dynamische Sekundärkühlmodell Dynacs 3D zusammen mit einer Acht-Zonen-Sprühnebelkühlung sowie innengekühlten I-Star-Rollen für eine hohe Qualität auf der Brammenoberfläche.

Zum Lieferumfang gehörten auch die komplette Basis-(Level 1) und Prozessautomatisierung (Level 2), ein elektromagnetischer Rührer, die Brennschneidemaschine, der Entgrater und eine Markiermaschine sowie Wiege- und Transferausrüstungen. Dazu kamen die Kundenschulung sowie die Überwachung von Montage- und Inbetriebnahme.

Die Business Unit Metals Technologies (Linz, Österreich) ist ein weltweit führender Lifecycle-Partner für die metallurgische Industrie. Die Business Unit bietet ein umfassendes Technologie-, Modernisierung-, Produkt- und Serviceportfolio und integrierte Automatisierungs- und Umweltlösungen für den gesamten Lebenszyklus von Anlagen.

Weitere Informationen über Lösungen für Stahlwerke, Walzwerke und Behandlungslinien unter www.siemens.com/metals

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2013, das am 30. September 2013 endete, erzielte Siemens auf fortgeführter Basis einen Umsatz von 75,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,2 Milliarden Euro. Ende September 2013 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 362.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com

Reference Number: PR2014100023PDDE

Ansprechpartner

Herr Dr. Rainer Schulze
Division Process Industries and Drives

Siemens AG

Turmstr. 44

4031  Linz

Österreich

Tel: +49 (9131) 7-44544

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