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Siemens erhält Auftrag für Offshore-Windkraftwerk in Großbritannien

03.07.2015
  • 91 Windturbinen mit einer Leistung von je 6 Megawatt
  • Auftrag Teil des Rahmenabkommens aus dem Jahr 2012 mit DONG Energy
  • Gesamtleistung von "Race Bank" bis zu 580 Megawatt
  • Service über einen Zeitraum von 5 Jahren zusammen mit Dong

Siemens hat einen weiteren Offshore-Auftrag aus Großbritannien erhalten: 91 getriebelose Sechs-Megawatt-Windturbinen mit leistungssteigernden Eigenschaften werden eine Gesamtleistung von bis zu 580 Megawatt (MW) erreichen. Für das Projekt Race Bank von DONG Energy übernimmt Siemens die Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der Windenergieanlagen mit einem Rotordurchmesser von 154 Metern. Die Installation der Turbinen soll im Frühjahr 2017 beginnen.

Der Auftrag ist Teil des Rahmenabkommens zwischen DONG Energy und Siemens aus dem Jahr 2012. Siemens und DONG werden gemeinsam den Service der Anlagen für einen Zeitraum von fünf Jahren übernehmen. Nach der Fertigstellung des Windkraftwerks Race Bank Anfang 2018 wird die Leistung ausreichen, um 400.000 britische Haushalte mit umweltfreundlichem Strom zu versorgen.

Rund 32 Kilometer vor der britischen Ostküste entsteht das Offshore-Windkraftwerk Race Bank auf einer Fläche von 62 Quadratkilometern. Die Windturbinen werden in einer Wassertiefe zwischen sechs und 26 Metern auf Monopile-Fundamenten errichtet. Race Bank ist Teil der zweiten Ausschreibungsrunde in Großbritannien.

"Einmal mehr hat sich DONG Energy für unsere Sechs-Megawatt-Windturbine entschieden, das Zugpferd für Offshore-Windkraftwerke", sagte Michael Hannibal, CEO Offshore in der Siemens-Division Wind Power and Renewables. "Wir arbeiten hart daran, die Kosten für Strom aus Meereswindparks wettbewerbsfähig mit anderen Stromerzeugungsformen zu machen." Jüngste Untersuchungen zeigen, dass sich die Anstrengungen auszahlen: Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Branchenverbands Renewable UK hat gezeigt, dass die Kosten für Offshore-Windenergie in den vergangenen fünf Jahren um elf Prozent gefallen sind. "Die Offshore-Industrie ist damit auf gutem Weg, die gesetzten Kostenziele für das Jahr 2020 zu erreichen", sagte Hannibal weiter.

Siemens arbeitet an unterschiedlichen Hebeln, um die Kosten von Offshore-Windenergie weiter zu senken. Bereits 2020 will Siemens Technologien bereitstellen, die Stromgestehungskosten von unter 10 Cent pro Kilowattstunde ermöglichen. Verbesserungen werden nicht nur an der Windturbine selbst vorgenommen, sondern das Unternehmen setzt auch auf Innovationen bei der Netzanbindung: Die bisherigen Hochspannungs-Wechselstrom-Umspann-plattformen können künftig durch eine deutlich kleinere Netzanbindungslösung von Siemens in Wechselstrom-Technik ersetzt werden. Die erheblichen Einsparungen hinsichtlich Größe und Gewicht führen auch zu deutlich verminderten Kosten.

Darüber hinaus bietet Siemens auch kostensenkende Lösungen während des Betriebs der Windenergieanlagen an: Neuartige Spezialschiffe, so genannte "Service Operation Vessels" (SOVs), sind Teil eines Logistikkonzepts für einen effizienteren Wartungsbetrieb und liefern erhebliche Vorteile bei der Verfügbarkeit von Offshore-Windenergieanlagen. Die weltweit ersten beiden eigens für diesen Zweck gebauten SOVs sind Ende Juni in Deutschland offiziell getauft worden.

Weitere Informationen zur Division Wind Power and Renewables finden Sie unter: www.siemens.com/wind 


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015070277WPD


Ansprechpartner
Frau Eva-Maria Baumann
Division Wind Power and Renewables
Siemens AG

Freyeslebenstr. 1

91058 Erlangen

Tel: +49 (9131) 18-3700

eva-maria.baumann​@siemens.com

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