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Siemens begleitet die NASA in eine neue Ära der Weltraumforschung

10.07.2012
In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben NASA-Direktor Doug McCuistion und der CEO des Siemens-Sektors Industrie, Siegfried Russwurm, über die Leistungen ihrer Unternehmen auf dem Weg in ein neues Zeitalter der Weltraumforschung berichtet.

Software von Siemens zum Product Lifecycle Management (PLM) wird seit vielen Jahren in den Jet Propulsion Labors (JPL) der NASA in Pasadena, Kalifornien, für die herausfordernsten Projekte eingesetzt. Rund 250 JPL-Ingenieure setzen die PLM-Software NX von Siemens ein. Copyright: NASA / JPL-Caltech

Im Fokus stand die Mission des jüngsten Mars-Erkundungsfahrzeugs "Curiosity", das am 5. August auf dem Roten Planeten landen soll. Das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA setzte bei der Entwicklung des Weltraumfahrzeugs auf Siemens-Software, um den heutigen Maßstäben einer wettbewerbsfähigen Raumfahrttechnik Rechnung zu tragen. Die Luft- und Raumfahrt unterliegt einem kontinuierlichen Trend hin zu mehr Produktivität und kürzeren Entwicklungszeiten. Sie setzt dabei verstärkt auf Partnerschaften mit privaten Technologieunternehmen wie Siemens.

"Curiosity ist der am weitesten entwickelte Rover, der je zum Mars geschickt wurde. Er wird unser Wissen über den Planeten weiter vertiefen und den Weg für künftige bemannte Missionen bereiten", sagte Doug McCuistion, der das Mars-Erforschungsprogramm der NASA leitet.

"Das herausragende Team aus Wissenschaftlern und Ingenieuren bei NASA JPL hat die modernste Softwaretechnik eingesetzt, um den Mars-Rover für die extremen Anforderungen bei Start, Weltraumflug, Eintritt in die Marsatmosphäre und Landung des 900 Kilogramm schweren, betriebsbereiten Fahrzeuges auf der Marsoberfläche zu rüsten."

JPL hat während der Entwicklungsphase des Rovers Product-Lifecycle-Management-Software (PLM-Software) von Siemens eingesetzt, mit der das Fahrzeug digital entworfen, virtuell zusammengebaut und seine Funktionen schon simuliert wurden, bevor es überhaupt einen physischen Prototypen gab. Die Software trug dazu bei, dass sämtliche Komponenten zusammenpassen, richtig arbeiten und den Bedingungen der Mission standhalten. "Siemens ist stolz auf unsere starke Partnerschaft mit der NASA und auf unsere Technologie, die ihren Beitrag zu solchen außergewöhnlichen und ambitionierten Missionen leistet", sagte Siegfried Russwurm, Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO des Sektors Industrie.

Über alle Technologiefelder hinweg bewegen sich die Umsätze der Siemens AG mit der Luft- und Raumfahrtindustrie im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Russwurm hob die wichtige Rolle hervor, die kosteneffizientes Produktdesign und optimierte Produktion beim Bau von Luftfahrzeugen einnehmen: "Die Luftfahrtindustrie setzt seit jeher die Trends, wenn es darum geht, die volle Komplexität der Produktentwicklung und Produktion zu meistern. Mit unserer einzigartigen Siemens-Kombination von PLM-Software und Automatisierungstechnik können wir nicht nur die Markteinführungszeiten um bis zu 50 Prozent verkürzen, sondern auch Ressourcen und Energiekosten einsparen." Als Teil des vertikalen IT-Angebotes von Siemens wird PLM-Software von über 70 000 Kunden weltweit eingesetzt, die aus der Luft- und Raumfahrt, dem Automobilbau, der Elektronikfertigung, dem Maschinenbau und anderen Branchen kommen.

Mit über 17 000 Softwareentwicklern ist Siemens eines der weltweit größten Softwareunternehmen. Das Siemens-Portfolio an vertikaler IT umfasst Software und softwarebasierte Lösungen, die von den Siemens-Sektoren Energie, Gesundheit, Industrie sowie Infrastruktur & Städte für ihre jeweiligen Branchen angeboten werden. Im Sektor Industrie verknüpft Siemens erfolgreich PLM- und Automatisierungstechnik seit das Unternehmen 2007 die UGS Corp. übernommen hat. In den Folgejahren hat Siemens seine Kompetenz für diesen Wachstumsmarkt kontinuierlich erweitert. Die jüngsten Industriesoftwareunternehmen, die Siemens übernommen hat, sind Active Tecnologia em Sistemas de Automação (Pharma- und Biotechnik-Produktion), Vistagy Inc. (Konstruktion von Verbundwerkstoffen), die IBS AG (Qualitäts- und Produktionsmanagement) und Innotec do Brasil (Ganzheitliches Anlagenmanagement).

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie, Energie sowie im Gesundheitssektor tätig und liefert Infrastrukturlösungen, insbesondere für Städte und urbane Ballungsräume. Siemens steht seit mehr als 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Rund 40 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2011 endete, auf fortgeführter Basis einen Umsatz von 73,5 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 7,0 Milliarden Euro. Ende September 2011 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 360.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Reference Number: I201207054d

Ansprechpartner
Herr Alexander Machowetz
Sektor Industry
Siemens AG
Werner-von-Siemens-Str. 50
91052 Erlangen
Tel: +49 (9131) 7-25562
alexander.machowetz@siemens.com

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