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Roland Berger Stiftung stellt Stipendiaten des Schülerprogramms "Fit für Verantwortung" vor

01.07.2009
140 Schüler - darunter viele Grundschüler aus den Regionen Berlin, Brandenburg, Oberbayern und Ruhrgebiet - wurden als Stipendiaten in das Programm "Fit für Verantwortung" der Roland Berger Stiftung aufgenommen. Prof. h.c. Roland Berger überreichte die Urkunden heute Nachmittag stellvertretend für die Stipendiaten an Vertreter der jeweiligen Landesministerien für Bildung.

Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in München hat Prof. h.c. Roland Berger 140 Schüler und 14 Studenten in das Stipendien-Programm "Fit für Verantwortung" aufgenommen. Stellvertretend für die Stipendiaten aus vier Modellregionen nahmen die jeweiligen Landesminister und Staatssekretäre für Bildung aus Berlin, Brandenburg, Bayern und Nordrhein-Westfalen die Urkunden in Empfang.

Das Programm "Fit für Verantwortung" unterstützt begabte, leistungswillige und verantwortungsbereite Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien mit einem individuellen Förderkonzept bis zur allgemeinen Hochschulreife. Aus mehr als 600 Bewerbern wurden 140 Schüler im Alter zwischen 7 und 17 Jahren ausgewählt. Sie kommen aus den Modellregionen Berlin, Brandenburg, Oberbayern und dem Ruhrgebiet. Bereits im Februar wurden 14 Abiturienten und Studenten als "Mutmacher" - so die Stipendien-Bezeichnung für Studenten - in das Programm aufgenommen.

Wie wichtig eine gute Ausbildung für den beruflichen Erfolg des Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft insgesamt ist, zeigt die begleitende Dokumentation der Roland Berger Stiftung "Wissensgesellschaft Deutschland: Begabungen fördern -Zehn Empfehlungen zur Steigerung der Bildungsqualität".

"Unser Land hat wenig Bodenschätze. Der Rohstoff Wissen ist daher umso wichtiger. Wir brauchen nichts dringender als die klugen Köpfe unserer Kinder. Sie zu fördern, bedeutet nicht nur für diese jungen Menschen, eine faire Chance im Leben zu bekommen, sondern ist auch die beste Investition in unser aller Zukunft", sagte Roland Berger bei der Vorstellung des Programms. "Leider sind in Deutschland soziale Herkunft und Schullaufbahn eines Kindes eng miteinander verknüpft. Eine Gesellschaft, die Begabungen und Talente ihrer Kinder vernachlässigt, handelt menschlich verantwortungslos und läuft zudem Gefahr, ihren Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften und Akademikern nicht mehr decken zu können. Deshalb müssen Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien verstärkt in den Fokus von Bildungsförderung rücken."

Die Professorin für Allgemeine Grundschulpädagogik und -didaktik an der Universität Potsdam, Prof. Dr. Agi Schründer-Lenzen, plädierte dafür, "lieber früh zu fördern, als später zu reparieren". Sie sagte: "Im Bildungsbereich können die Anstrengungen gar nicht groß genug sein, schließlich geht es um die Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen. Dafür tragen wir alle Mitverantwortung. Wenn wir nicht frühzeitig begabte Kinder fördern, wird man sich später schwerer tun, diese frühen Versäumnisse nachzuholen."

Das Programm "Fit für Verantwortung" beinhaltet ein modulares Förderprogramm. Aus zehn Bausteinen wird für jeden Stipendiaten entsprechend seinen Begabungen, Stärken und Schwächen ein individueller Förderplan entwickelt. Dieser umfasst fachlichen Einzelunterricht ebenso wie Seminare zu Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kunst und Musik sowie zu Etikette und Umgangsformen. In Ferienakademien werden einzelne Themen vertieft. Praktika in Unternehmen und Non-Profit-Organisationen runden das Programm ab

Die Stipendiaten werden von ehrenamtlichen Mentoren in den jeweiligen Regionen persönlich betreut. "Die rund 100 Mentoren sind Persönlichkeiten aus Pädagogik, Elternarbeit, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirche", erläuterte Barbara Loos, die Koordinatorin des Mentorenprogramms. "Die Mentoren betreuen die Kinder und Jugendlichen und unterstützen sie in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung auf ihrem Weg zum Abitur. Sie nehmen eine Mittlerrolle zwischen Stipendiat, Eltern, Schule und Stiftung ein."

Die Roland Berger Stiftung unterstützt ihre Stipendiaten auch finanziell. Schüler erhalten Zuschüsse für Nachhilfe und andere Einzelprogramme, Klassenfahrten und Lehrmaterialien wie Bücher oder Computer. Für Studenten übernimmt die Stiftung die Kosten für Bücher, Medien und andere studienrelevante Sachmittel sowie die Studiengebühren.

Fotos von der Veranstaltung (hochauflösende Druckqualität) sowie die Dokumentation "Wissensgesellschaft Deutschland: Begabungen fördern -Zehn Empfehlungen zur Steigerung der Bildungsqualität".
stehen zum kostenlosen Download im Internet zur Verfügung:
www.rolandbergerstiftung.org
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Daniela Fürst
Roland Berger Stiftung
Mies-van-der-Rohe-Str. 6
80807 München
Tel.: +49 (89) 9230-8765
E-Mail: presse@rolandbergerstiftung.org
Die Roland Berger Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München. Sie wurde von Prof. Dr. h.c. Roland Berger am 27. März 2008 gegründet. Die Roland Berger Stiftung ist mit einem Stiftungskapital von zunächst 50 Millionen Euro aus dem persönlichen Vermögen des Stifters dotiert und verfügt über einen Vorstand und ein Kuratorium.

Der Stiftungszweck ist ein zweifacher: Die Roland Berger Stiftung verpflichtet sich der Achtung, der Förderung und dem Schutz der Menschenwürde und Menschenrechte weltweit. Hierzu wird jährlich der mit 1 Mio. Euro dotierte "Roland Berger Preis für Menschenwürde - zur Förderung eines friedlichen Miteinanders in der Welt" verliehen. Den oder die Preisträger wählt ein Preisvergabekomittee aus, dem hochkarätige Persönlichkeiten, darunter drei Friedensnobelpreisträger, angehören. Die Roland Berger Stiftung fördert zudem begabte junge Menschen aus sozial benachteiligten Schichten. Das Roland Berger Stipendium soll ihnen eine hochwertige Ausbildung und dadurch ein selbstbestimmtes Leben in Würde ermöglichen.


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