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Neue Familie kompakter und flexibler Code-Lesesysteme für den industriellen Einsatz

06.03.2009
Die neuen stationären 1D/2D-Code-Leser der Siemens-Division Industry Automation zeichnen sich durch hohe Lesesicherheit und -geschwindigkeit sowie vielfältige Kommunikations- und Anschlussmöglichkeiten aus.

Anwendungsschwerpunkt der kompakten Code-Lesesysteme Simatic MV440 in hoher Schutzart IP67 ist das Lesen von Data Matrix Codes, beispielsweise DPM (direct parts marks), bei schwierigen Umgebungsbedingungen im industriellen Umfeld.

Mit flexiblen Beleuchtungsoptionen lässt sich das System an die jeweilige Applikation anpassen. Typische Einsatzgebiete sind Produktverfolgung, Prozesssteuerung und Überprüfung der Markierqualität in Anwendungen der Automobil-, Verpackungs-, Pharma-, Tabak-, Kosmetik-, Elektronik- sowie Nahrungs- und Genussmittelindustrie.

Das neue 1D/2D-Code-Lesesystem Simatic MV440 gibt es in mehreren Varianten: mit integrierter Beleuchtung für einen Arbeitsabstand bis 80 Zentimeter, mit externer Beleuchtung und Arbeitsabstand bis drei Meter, mit und ohne Verifizierung sowie mit Auflösung 640x480 oder 1024x768 Pixel. Simatic MV440 liest bis zu 80 Codes pro Sekunde. Dabei werden bis zu fünfzehn vorher im Gerät gespeicherte Codetypen zuverlässig erkannt. Per „Multi-Code-Reading“ lassen sich bis zu 50 Codes pro Bildaufnahme decodieren. Von Vorteil ist dies zum Beispiel beim Pulk-Lesen mehrerer Objekte auf einem Stapel.

Eine besondere Funktion ist der „Auto Trigger“. Mit diesem nimmt der Codeleser bei maximaler Geschwindigkeit permanent Bilder auf und wertet sie gleichzeitig aus. Dabei sucht die Leseeinrichtung Codes in einer zeitlich beliebig langen Sequenz von Bildern, ohne externe Triggersignale – von zum Beispiel einer Lichtschranke – zu benötigen. Diese Funktion eignet sich vor allem für langsam bewegte Objekte und in Anwendungen, bei denen eine genaue Triggerung per Lichtschranke schwierig ist. Mit den Simatic-MV440-Verifizier-Varianten lässt sich die Qualität der Codes messen. Damit kann sichergestellt werden, dass die Qualität von Codes über den gesamten Produktionsprozess hinweg nicht unter einen kritischen Wert sinkt und die Codes trotz eventueller Verschmutzungen immer zuverlässig erkannt werden.

Simatic MV440 verfügt über integrierte Schnittstellen zu Profinet IO, Industrial Ethernet und RS232. Zum Anschluss an Profibus DP wird ein Kommunikationsmodul benötigt. Dabei ist der Mischbetrieb mit RFID (Radio Frequency Identification)-Systemen am selben Kommunikationsmodul möglich. Die Steuerung erfolgt über den gleichen Funktionsbaustein im Step7-Programm.

Parametriert und in Betrieb genommen wird das Code-Lesesystem Simatic MV440 über einen eingebauten Web-Server. Dazu nutzt der Anwender einen PC oder ein Programmiergerät mit installiertem Internet Explorer. Zusätzlich ist keine weitere Software notwendig. Für die meisten Anwendungen werden die Parameter automatisch voreingestellt. Die webbasierte Bedienoberfläche bietet umfassende Bedien- und Beobachtfunktionen, auch im Auswertebetrieb. Zudem eignen sich auch HMI (Human Machine Interface)-Geräte zur Anzeige der Bildinformationen.

Anwendungsspezifische Bedienoberflächen werden mit einer Visualisierungssoftware erstellt, zum Beispiel mit Simatic WinCC oder WinCC flexible. Zusätzlich stehen vielfältige Diagnose-, Protokollier- und Auswertefunktionen bereit. Beispielsweise lassen sich Zeitstempel, Fehlerbilder und Ergebniswerte in Datenbanksystemen archivieren, um Trendanalysen oder Statistiken erstellen zu können.


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