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Nachhaltige Mobilität im Fokus der Produktentwickler

27.10.2010
Johnson Controls beteiligt sich am CLEPA Technology Day 2010 in Brüssel

Johnson Controls, ein weltweit führendes Unternehmen in der automobilen Innenausstattung und Elektronik sowie für Batterien, stellt auf dem CLEPA Technology Day 2010 serienreife Innovationen erstmals auf einem Gemeinschaftsstand vor.

Neben modularen Leichtbau-Sitzstrukturen und gewichtsoptimierten Komplett-Sitzsystemen zeigt das Unternehmen auch seine Kompetenz im Bereich natürlicher Rohstoffe, darunter Naturfasermaterialien und Bioschaumstoffe.

Die Batteriesparte Johnson Controls Power Solutions präsentiert serienreife Lithium-Ionen-Batterien für Hybrid- und Elektroautos sowie Energiespeicher für Start-Stop-Fahrzeuge. Bei allen Innovationen von Johnson Controls steht die Nachhaltigkeit im Fokus. Die Entwickler zielen darauf ab, Gewicht, Kraftstoffverbrauch und Emissionsausstoß zu reduzieren, ohne Kompromisse bei Komfort und Sicherheit zu machen.

Die Veranstaltung des europäischen Dachverbands der Automobilzulieferer CLEPA findet traditionsgemäß im Museum „Autoworld“ in Brüssel statt. Unter dem diesjährigen CLEPA-Motto „Grüne Technologien für die Mobilität der Zukunft“ kommen beim Branchentreff des europäischen Verbands die führenden Automobilzulieferer mit hochrangigen Politikern der EU-Institutionen und -Mitgliedsstaaten sowie Repräsentanten der nationalen Automobilverbände zusammen.

Als Mitglied der CLEPA und aktiver Mitgestalter zukünftiger Mobilität darf Johnson Controls auf dem Technology Day nicht fehlen. „Grüne Technologien sind ein tragender Pfeiler unserer Unternehmensstrategie, das zeigen die von uns in Brüssel ausgestellten Innovationen. Wir arbeiten mit natürlichen Materialien, reduzieren Gewicht, sparen Kraftstoff ein und überlegen uns, wie wir die neuen Antriebsformen unserer Kunden effizient unterstützen können. Wir arbeiten jeden Tag an der Nachhaltigkeit zukünftiger Mobilitätskonzepte“, erklärt Dr. Reiner Spatke, Vice President Government Relations Europe von Johnson Controls. Dabei steht die Materialkompetenz, also das Wissen über die Rohstoffe und deren Verarbeitung, bei Johnson Controls am Anfang des Entwicklungsprozesses. Von den mehr als 50 Jahren Erfahrung in der Aufbereitung leichter Naturfasertechnologien zeugen auch die in Brüssel vorgestellten

Materialbeispiele: EcoCor beinhaltet Bastfasern, Fibrowood wurde auf Holzfaserbasis entwickelt. Auch im Bereich Sitzschäume setzt Johnson Controls auf umweltfreundliche Rezepturen.

Dank neuer Formeln kann ein Teil der konventionellen, auf Petroleum-basierten Polyole in Schaumstoffen durch natürliche Öl-Polyole (NOPs) ersetzt werden. Die Öle stammen aus Soja-, Palmen-, Raps- oder Rizinus-Pflanzen. Die unter Verwendung nachwachsender Rohstoffe hergestellten Materialien entsprechen genauso den Spezifikationen der Automobilhersteller wie konventionelle Materialien. Der intelligente Einsatz von Werkstoffen ermöglicht Johnson Controls, Materialeigenschaften wie Umweltverträglichkeit und Gewicht kontinuierlich zu verbessern.

Weniger Gewicht dank leichterer Sitze
Johnson Controls, weltweiter Marktführer bei Sitzsystemen, zeigt auf dem CLEPA Technology Day modulare Leichtbausitzstrukturen und komplette Sitzsysteme. Die Leichtbaustrukturen für Vordersitze und hintere Sitzreihen tragen in hohem Maß zu Gewichtseinsparungen bei, ohne Komfort und Sicherheit einzuschränken. Sie können auf Plattformen mit verschiedenen Karosseriearten und unterschiedlichen Gewichtszielen verwendet werden, um die Anforderungen der spezifischen Fahrzeugmodelle zu erfüllen. Durch den flexiblen Einsatz der modularen Leichtbaukomponenten lässt sich für fast jedes Fahrzeugmodell eine optimierte Sitzlösung finden. Die kompletten Sitzsysteme von Johnson Controls erfüllen die komplexen Anforderungen der globalisierten Automobilindustrie: Die Anwendungsbeispiele umfassen gleichermaßen innovative Sitzsysteme, die den Budgetrestriktionen der in den wachstumsstarken Schwellenländern angebotenen Basisvarianten nachkommen müssen, wie auch Hightech-Sitze für die etablierten Automobilmärkte. In den reifen Märkten dominieren Aspekte wie Komfort, Geräumigkeit und Sicherheit die Entwicklung bei gleichzeitiger Einhaltung ökologischer Grundprinzipien wie Reduzierung von Gewicht und Größe oder Verwendung umweltfreundlicher Rohstoffe, die zu fast 100 Prozent recyclingfähig sind.

Umweltschonende Energiespeicher bereits in Serienfertigung Der Bedarf an Technologien, die einen umweltschonenden und sparsamen Umgang mit Rohstoffen und Energie ermöglichen, ist hoch. Moderne Hochleistungsbleibatterien für Start-Stop-Fahrzeuge tragen bereits heute zu einer Spritersparnis und CO2-Reduktion von bis zu 10 % bei. Bei der Start-Stop-Technologie schaltet der Motor automatisch ab, wenn das Auto beispielsweise an einer roten Ampel steht, und wird wieder aktiviert, wenn der Fahrer die Kupplung oder das Gaspedal betätigt. Dabei sorgt die Batterie zuverlässig für den Motorstart und eine Versorgung aller Verbraucher wie Beleuchtung, Entertainment- oder Musikanlage auch während der Standphase.

Mit den zwei Batterietypen VARTA Start-Stop Plus und VARTA Start-Stop stellt Johnson Controls der Industrie und den Autofahrern maßgeschneiderte Lösungen zur Verfügung, die speziell für Start-Stop-Anwendungen entwickelt wurden und sich für unterschiedliche Systeme eignen.

Die VARTA Start-Stop Plus verfügt über eine höhere Zyklenfestigkeit und eine bessere Aufladbarkeit – ein wichtiger Faktor für fortschrittliche Start-Stop-Systeme, die beispielsweise zusätzlich Bremsenergierückgewinnung

(Rekuperation) und weitere kraftstoffsparende Technologien einsetzen. Bei der Bremsenergierückgewinnung wird ein Teil der Bewegungsenergie des Fahrzeugs in elektrische Energie umgewandelt, die in die Batterie eingespeist wird. Die Batterie muss entsprechend schnell wieder aufladbar sein und den neuen Anforderungen im Start-Stop-Fahrzeug gewachsen sein. Die VARTA Start-Stop wurde speziell für Fahrzeuge mit der Basis-Start-Stop-Funktion konzipiert, die ohne Bremsenergierückgewinnung auskommt und trotzdem spezielle Batterien braucht. Konventionelle Starterbatterien können den Belastungen im Start-Stop-Betrieb nicht lange standhalten, weil sie dem ständigen Wechsel zwischen Laden und Entladen nicht gewachsen sind.

Auf dem Technology Day zeigt das Unternehmen neben den Start-Stop-Batterien den Lithium-Ionen-Energiespeicher für den „Mild-Hybrid“ Mercedes S-Klasse 400, eines der ersten Modelle, das mit einer Lithium-Ionen-Batterie von Johnson Controls-Saft serienmäßig ausgerüstet wird. Das Joint Venture ist das erste Unternehmen, das in Nersac, Frankreich, seit 2008 Lithium-Ionen-Batterien für Autos in Serie herstellt und über Erfahrung von mehr als 20 Jahren in dem Bereich verfügt. Das Know-how fließt auch in die Produktion des Energiespeichers für den Ford Transit Connect Electric ein.

Ende 2010 wird in den USA die Produktion des Fahrzeugs gestartet. Dabei handelt es sich um ein leichtes Nutzfahrzeug mit Elektroantrieb, das auch

2011 in Europa auf die Straße kommen wird. An den Systemintegrationsstandorten von Johnson Controls-Saft in Hannover und Milwaukee haben Ingenieure die Batterie entwickelt und getestet, die in Holland, Michigan, produziert und zum System zusammengebaut wird.

Die Batterie befindet sich im Boden des Fahrzeugladeraums und besteht aus insgesamt 192 Hochenergiezellen à 41 Ah. Mit einem Energieinhalt von 28 kWh fährt der Transit Connect rund 130 km im elektrischen Modus. An herkömmlichen Haushaltssteckdosen kann das Batteriesystem über Nacht bequem aufgeladen werden. Die Batterie wurde entwickelt, um mehr als 3.000 Lade- und Entladezyklen zu realisieren. Das entspricht einer Fahrleistung von mehr als 300.000 km. Ein Flüssigkeitskühlsystem hält die Zellen auf einer optimalen Betriebstemperatur, um eine Lebensdauer von 10 Jahren zu ermöglichen.

Bereits seit vielen Jahren engagiert sich Johnson Controls in den CLEPA- Arbeitsgruppen Produktsicherheit und Aftermarket. „Als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer ist es für uns wichtig, als Entscheider in allen maßgeblichen Industriegremien mitzuwirken, um dort zukünftige technologische Trends und legislative Entscheidungen aktiv mitgestalten zu können“, sagt Dr. Reiner Spatke.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:

Johnson Controls GmbH
Automotive Experience
Industriestraße 20–30
51399 Burscheid
Astrid Schafmeister
Tel.: +49 2174 65-3189
Fax: +49 2174 65-3219
E-Mail: astrid.schafmeister@jci.com
Johnson Controls Power Solutions EMEA
VB Autobatterie GmbH & Co. KGaA
Am Leineufer 51
30419 Hannover
Ina Longwitz
Tel.: +49 511 975-1031
Fax: +49 511 975-1010
E-Mail: ina.longwitz@jci.com
Über Johnson Controls Automotive Experience Johnson Controls Automotive Experience ist weltweit führend bei Autositzen, Dachhimmelsystemen, Türverkleidungen, Instrumententafeln und Elektroniksystemen. Mit unseren Produkten und Technologien sowie moderner Fertigungskompetenz unterstützen wir alle großen Automobilhersteller bei der Differenzierung ihrer Fahrzeuge. Mit mehr als 200 Standorten auf der ganzen Welt sind wir dort vertreten, wo unsere Kunden uns brauchen. Vom Einzelbauteil bis hin zum kompletten Innenraum – in mehr als 200 Millionen Fahrzeugen begeistern Komfort und Design unserer Produkte die Konsumenten.
Über Johnson Controls Power Solutions
Johnson Controls ist der weltweit führende Hersteller von Starterbatterien.
Das Unternehmen fertigt Batterien für Automobile und Hybridfahrzeuge und bietet darüber hinaus umfassendes technisches Know-how sowie ein breites Spektrum an Serviceleistungen. Die globale Produktionskapazität beträgt mehr als 110 Mio. Starterbatterien. Johnson Controls Power Solutions hat Forschungs- und Entwicklungszentren in fünf Ländern.

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