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Lokomotiven zugelassen

07.11.2011
Weitere Eurosprinter-Loks von Siemens können in Belgien fahren

Von Antwerpen bis Genua: Die Eurosprinter-Lok vom Typ ES64F4 von Siemens hat ihre Zulassung für Belgien bekommen und kann jetzt in sechs europäischen Ländern fahren. Diese sind Deutschland, Italien, die Niederlande, Österreich, die Schweiz – und nun zudem Belgien.

Die Mehrsystem-Lokomotive HLE 18 aus der Eurosprinter-Familie von Siemens hat die Zulassung für Belgien erhalten. Gebaut wird die HLE 18 im Siemens-Werk in München-Allach für die Belgische Staatsbahn „Société Nationale des Chemins de Fer Belges/ Nationale Maatschappij der Belgische Spoorwegen“ (SNCB/NMBS). Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge hat bereits begonnen. Bis heute wurden 25 an den Kunden übergeben, die restlichen 95 sollen bis Oktober 2012 ausgeliefert sein. Die ersten 60 Loks hatte die SNCB im Jahr 2006 bestellt, weitere 60 auf der Bahntechnikmesse InnoTrans im Jahr 2008.

Alle 120 Lokomotiven sind für den Personenverkehr vorgesehen. 96 davon sind vom Typ HLE 18, die letzten 24 Loks vom Typ HLE 19; diese sind im Gegensatz zur HLE 18 einseitig mit einer automatischen Mittelpufferkupplung ausgestattet. Die neuen Loks sollen ältere Fahrzeuge ersetzen sowie zusätzliche Kapazitäten im belgischen Bahnnetz schaffen. Außerdem ist geplant, die Betriebszulassungen für die Netze in den Nachbarländern Frankreich und Luxemburg zu erwirken, so dass die Fahrzeuge auch grenzüberschreitend unterwegs sein können. Auch Streckenzulassungen nach Maastricht, Roosendaal und Aachen sind vorgesehen.

Die Eurosprinter vom Typ HLE 18 und HLE 19 sind vierachsige Mehrsystem-Lokomotiven. Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 Kilometern pro Stunde und haben eine Leistung von 6.000 Kilowatt. Ihre Anfahrzugkraft liegt bei 300 Kilo-Newton, ihr Gewicht bei 88 Tonnen.

Auch die Eurosprinter-Lok vom Typ ES64F4 hat ihre Zulassung für Belgien bekommen. Damit kann die Siemens-Lokomotive ES64F4 in der Variante VL nun in sechs Ländern fahren: in Deutschland, Italien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz – und jetzt zudem in Belgien. Der Loks steht somit der gesamte Frachtkorridor von den ARA-Häfen (das sind Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam) bis nach Genua offen. Mit den bisher verfügbaren Varianten war Antwerpen nicht angebunden.

Die Siemens-Division Rail Systems (Berlin) ist ein international führender Anbieter von Schienenfahrzeugen und den dazugehörigen Service-Leistungen. Das Portfolio umfasst das gesamte Spektrum an Fahrzeugen – von den Eisenbahnen über Metros und Lokomotiven bis hin zu Straßen- und Stadtbahnen. Dabei vereint die Division Kompetenzen aus dem Bereich Nah-, Fern- und Logistikverkehr zu einem umfassenden Know-how für umweltfreundliche, effiziente und zuverlässige Schienenfahrzeuge, die weltweit bereits in über 40 Ländern im Einsatz sind. Innerhalb der Siemens-Division Rail Systems ist die Business Unit Locomotives and Components (München-Allach) für das internationale Geschäft mit Lokomotiven und den dazugehörigen Komponenten verantwortlich. Das Portfolio umfasst Mehrsystemlokomotiven, schnell fahrende Lokomotiven, Antriebssysteme, Fahrwerke, Bordnetzversorgung sowie elektrische und mechanische Bauteile.

Redaktion
Stefan Kirsch
+49 30 386 22377
stefan.sk.kirsch@siemens.com

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