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Internationalisierung ist für deutsche Unternehmen Pflicht

30.10.2013
Zukunftsforum bei Heraeus gab 100 Teilnehmern Einblicke, wie Innovation und Globalisierung die Wettbewerbsfähigkeit entscheiden

Podiumsdiskussion zum Thema Innovation und Globalisierung mit dem Moderator Daniel Schleidt (FAZ Institut) und den Referenten (v.l.n.r.) Christian Bruch (SGL Group), Prof. Dr. Thorsten Posselt (MOEZ) und Rolf Najork (COO Heraeus Konzern). Quelle: Heraeus


Gespannt beobachtet das Publikum den Science Slam von Amitabh Banerji von der Bergischen Universität Wuppertal. Quelle: Heraeus

Immer komplexer und immer schneller entwickeln sich die internationalen Märkte. Unternehmen müssen sich der Herausforderung stellen, noch schneller innovative und passgenaue Produkte an ihre Kunden zu bringen. Doch wie die Produktivität steigern, Strukturen effizient gestalten und sich als Qualitäts- und Innovationsführer behaupten?

Diesen Fragen widmete sich das Zukunftsforum „Innovation und Globalisierung“ beim Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus vergangenen Donnerstag in Hanau. Rolf Najork, COO des Heraeus Konzerns, konnte gemeinsam mit dem F.A.Z.-Institut als Veranstalter rund 100 Gäste aus Industrie, Wissenschaft und Innovationsmanagement begrüßen.

Heraeus setzt auf internationale Clusterteams

Rolf Najork beleuchtete für Heraeus, wie „Materialinnovation durch Endkundennutzen und Know-how Integration“ auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten sichern kann. „Als Unternehmen müssen wir die gesamte Wertschöpfungskette sehen und verstehen, um Systemanbietern den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen“, definierte Najork den Begriff Endkundennutzen.

Auf die steigenden Anforderungen stellt sich Heraeus mit einer noch stärkeren Internationalisierung von Forschung und Entwicklung sowie mit der Bildung internationaler Clusterteams mit Fokus auf ausgewählte Zukunftsmärkte wie „Erneuerbare Energien“ und „Organische Photonik“ ein. „Die Know-how Integration durch konzernübergreifende Clusterentwicklung ist eine Ergänzung zur klassischen Ausrichtung der Geschäftsbereiche mit größtmöglicher Nähe zu den relevanten Weltmärkten“, betonte Rolf Najork auf dem Zukunftsforum.

„Deutsche Unternehmen müssen sich internationalisieren“

Mit dem Thema „Standortwettbewerb und internationaler Innovationstransfer – Globalisierung aus unternehmensstrategischer Sicht“ beschäftigte sich Prof. Dr. Thorsten Posselt, Leiter Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa (MOEZ) in Leipzig. Das MOEZ besitzt ausgewiesene Kompetenzen im Bereich Innovations- und Technologiemanagement, Strategieentwicklung sowie Forschungsmarketing und entwickelt wissenschaftlich fundierte, ganzheitliche Lösungen. Laut Professor Posselt stehe Deutschland im internationalen Vergleich bei Patent- und Innovationsstatistiken immer in der Spitzengruppe. „Damit dies so bleibt, müssen sich deutsche Unternehmen internationalisieren und sich in internationale Wertschöpfungsketten einbringen. Das hat Konsequenzen für die Organisation, klare Strukturen für Innovationen sind gefordert“, forderte Posselt auf der Podiumsdiskussion des Zukunftsforums.

Innovative Unternehmen wie die SGL Group gehen diesen Weg bereits. „Wie können neue Materialien internationale Märkte erobern?“ - diese Frage stellte Christian Bruch, Innovationsmanager bei der SGL Group, und zeigte anschaulich, wie neue Carbonfaser-Produkte entwickelt und in die internationalen Märkte verbreitet werden. „Internationale Kooperationen mit anderen Unternehmen sind heute ein Erfolgsfaktor für innovative Produktentwicklungen. Mit Carbonfasern neue, intelligente Konstruktionen zu entwickeln, ist eine globale Herausforderung. Jahrzehntelange Materialkompetenz und Erfahrung ist zudem unabdingbar“, sagte Bruch. Als Beispiel nannte der Innovationsmanager den Einsatz von Carbonfasern in der zivilen Luftfahrt oder der Automobilindustrie, wo immer mehr der leichten, aber sehr stabilen Kohlenstoffmaterialien Verwendung finden.

Hintergrund Zukunftsforum

Die Innovationsprojekte des F.A.Z.-Instituts bieten Wissenstransfer für Fach- und Führungskräfte rund um das Thema „Innovation“. In diversen Projekten findet Wissensaustausch und Beratung von Innovatoren für Innovatoren statt. Durch Veranstaltungen und Aktivitäten in Unternehmen vor Ort und bei innovativen Partnern erhalten die Teilnehmer Einblicke in erfolgreiche Strategien, innovative Prozesse und moderne Technologien.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer mehr als 160-jährigen Tradition. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Quarzglas sowie Speziallichtquellen. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 4,2 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 16 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.200 Mitarbeitern in mehr als 100 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Jörg Wetterau
Konzernkommunikation
Leiter Technologiepresse & Innovation
Heraeus Holding GmbH
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
T +49 (0) 6181.35-5706
F +49(0) 6181.35-4242
joerg.wetterau@heraeus.com

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