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Innovation „Made in Germany“

23.03.2016

Manchmal sind die Dinge so einfach, sie müssen nur umgesetzt werden. Manchmal beginnt es auch mit Klischees wie zum Beispiel: Männer können nicht einpacken. Oder: Wir schenken viel zu langweilig und emotionslos!  Von der westlichen Metropolregion München aus agiert ein Unternehmen, welches einen wesentlichen Part dieser Dinge schon im Namen trägt „Ideas in boxes“.



Manchmal sind die Dinge so einfach, sie müssen nur umgesetzt werden. Manchmal beginnt es auch mit Klischees wie zum Beispiel: Männer können nicht einpacken. Oder: Wir schenken viel zu langweilig und emotionslos!  Von der westlichen Metropolregion München aus agiert ein Unternehmen, welches einen wesentlichen Part dieser Dinge schon im Namen trägt „Ideas in boxes“.

Das Konzept ist sympathisch und innovativ zugleich: man bekommt beim E-Commerce Unternehmen www.ideas-in-boxes.de für jeden Anlass und jeden Typ ein passendes Geschenk designt, dies alles jedoch sehr bodenständig und erfrischend klar und zuverlässig personalisiert und natürlich flink verschickt.

Wer bestellt, hat die Wahl zwischen fertig designten Geschenkboxen oder der Option, einfach mal selbst als Geschenkedesigner aufzutreten. Was macht das Besondere bei dem 2013 gestarteten Unternehmen, welches in der Beneluxregion und in UK aktiv ist, seine Wurzeln aber typisch bodenständig in Buchloe hat?

Innovationsreport im Gespräch mit Martin Reckel, einem der Gründer von ideas-in-boxes

Herr Reckel, in 3 Sätzen: Welche Innovationen liefert ideas-in-boxes.de, was andere Shops und Geschenkeportale nicht haben?

MR: Wir haben uns fokussiert auf Geschenkesets mit einer hochkomplexen Individualisier- und Personalisierbarkeit. Diese Sets werden liebevoll kreativ dekoriert, sind verpackt in hochwertigen Geschenkboxen für alle Feste und Anlässe des ganzen Jahres, sind schnell geliefert und dann natürlich direkt zum Verschenken gedacht. Es geht dabei allerdings immer um besondere Geschenke - nicht nur im privaten Umfeld, auch für Geschäftskunden und Händler.

Was Ideas in boxes dabei anders macht? Wir leben eine Individualität im Onlinehandel, die man heutzutage häufig vermisst. Dabei bringen wir in einer Plattform personalisierte Geschenke, die sich abheben vom Massenmarkt, hochwertige phantasievolle Verpackungen, liebevolle Dekorationen, einen freundlichen Service und schnellen Liefermodus sowie interaktive umfangreiche Beratungsansätze zusammen. Kreativität sowieso. Es gibt unglaublich viele Kombinationsmöglichkeiten, auch ungewöhnliche Hintergrundstories zum jeweiligen Geschenk-Anlass.

 

Wie kamen Sie auf die Idee?

MR: Eine Marke ist ja immer dann authentisch und glaubwürdig, wenn sie aus einem tatsächlichen Bedürfnis entstanden ist. So war es auch bei ideas in boxes.

Angefangen hat alles nach dem folgenden Prinzip: Drei Männer (also wir drei Firmengründer) brauchten ein perfektes Geschenk zum Mitbringen. Individuell sollte es sein und etwas, was eine Geschichte erzählt. Und es sollte eine exklusive Zusammenstellung verschiedener Komponenten werden. Selber verpacken? Bitte lieber nicht. Also gerne in einer Verpackung, die deutlich mehr hermacht als nur das Geschenkpapier plus Schleife.

Das Problem dabei? Dies alles gab es so noch nicht und war einzeln nur mit großen Zeit- und Geldaufwand realisierbar. Und so kamen wir auf die Idee: Wir gründen eine Firma, die genau dies alles aus einer Hand ermöglicht. So kamen wir zu ideas in boxes.

Es wird ja viel über E-Commerce im Zusammenhang mit lokalen Aktionen gesprochen; wie halten Sie es mit dem Lokalen?

MR: Lokal ist wichtig, definitiv. Wir lieben es in der Metropolregion München, im Allgäu, zu leben und von dort aus in Deutschland und natürlich auch international zu agieren. Wir sind auf lokalen Messen aktiv, bauen Kooperationsmodelle mit lokalen Marken und Händlern auf, auch die Unterstützung lokaler Vereine gehört zur Firmenphilosophie. Ohne Wurzeln und Authentizität kommt Onlinehandel schnell beliebig rüber und ein persönliches Engagement, das nichtbeliebige Regionale  erwartet insgeheim auch der global agierende Onlinekunde.

Kürzlich wurde der B2B Bereich bei ideas-in-boxes gestartet, was ist da zu erwarten?

MR: Es geht um besondere Markenbotschaften für Firmen, deren Kunden und Produkte - so kreieren wir als Geschenkegestalter gemeinsam mit den Geschäftskunden ein eigenes Konzept. Unserer Erfahrung nach haben viele Firmen weder die Zeit, noch die spezialisierten Mitarbeiter, die den Markt für Geschenkboxen oder komplette Geschenksets kennen und daraus die Incentives und die Markenbotschaften ableiten. Im Endeffekt soll über genau diese Markenbotschaft gesprochen werden. 

Der Full-Service von ideas in boxes beinhaltet daher, diese Ideen für die Kunden zu entwickeln. Wir suchen also die Story, passende Produkte, Verpackungen, berücksichtigen das CI und liefern auf Wunsch auch direkt aus. 

Wieviel Kombinationsmöglichkeiten gibt es denn überhaupt für eine klassische Geschenkbox?

MR: Ich werde hier mit einer Formel antworten:

Geschenkevielfalt mal Boxvarianten mal Farben mal Innendekorationsmöglichkeiten mal Deckeldesign mal individueller Personalisierung, das macht =   ???

Wir waren selbst überrascht über die Berechnungsfaktoren und die im Ergebnis extrem hohe Zahl, wenn man kreativ und individuell alle Elemente kombiniert und neu zusammenstellt. Das bedeutet praktisch aber vor allem eines: Niemand muss befürchten, ein Geschenk von der Stange zu erhalten. Unser Personalisierungsservice individualisiert zum Beispiel durch Namen, Hochzeitsdaten, Lokale Angaben, Farb- und Bildkombinationen sowie Logos u.v.m. einfach jeden Anlass zum Schenken, sodass garantiert jede Box ein Unikat wird.

Zurück zur Unternehmensführung. Sie sind ja HR Manager mit Leib und Seele. Was macht das Arbeiten in Start-up so besonders? Gelingt es tatsächlich Ideen, auch technologische Innovationen schneller umzusetzen oder ist das ein Mythos? Oder liegt es am schnellen Zugang zur IT, wenn Neuerungen besser gelingen?

MR: Leidenschaft ist für mich tatsächlich der Schlüssel, der Engagement und Kreativität ganz wesentlich beeinflusst – und dies betrifft jede Firma. Rückblickend auf die vielen verschiedenen Firmenkulturen, die ich kennenlernen durfte, waren die Unternehmen mit Herz und schlanken Strukturen im Vorteil. Die Innovationsfähigkeit, die direkte Kommunikation, der Arbeitswille und selbst das Controlling sind hier immer besser. Die Mitarbeiter fühlen und engagieren sich als kleine Unternehmer und genau dies hilft wesentlich zur Erreichung von langfristigen Zielen und starkem Employer Branding. Führungskräfte, die sich als Teil des Teams verstehen und täglich selbst ansprechbar sind, die Richtung und Ziele bildlich gut erklären können und den Wunsch in den Mitarbeitern wecken, gemeinsam dies zu erreichen – kommen viel schneller zum Ziel und der Verwirklichung von Visionen und Innovationen. Die IT-Frage? Ja, sicher –IT-strukturen können vieles beschleunigen. Gerade bei StartUps wird ja viel probiert und es gibt nicht so viele Hürden oder Bedenkenträger, aber wie gesagt Technik ohne Didaktik, ohne menschliche Komponente bringt auch nicht so viel ins Rollen.

Wie effektiv ist der Einsatz von Social Media bei ideas-in-boxes?

MR: Social Media ist ja kein feststehendes Arbeitsgebiet. Sehr schnell gibt es neue technische Entwicklungen, direkten Dialog, Trends im Product Placement, Internetplattformen als neue Fernsehkanäle oder bekannte Plattformen. Sicher wir schauen uns das alles an, wissen aber auch um die Kurzlebigkeit vieler „Innovationen“. Irgendwann fehlt der Zuspruch und sie verschwinden von der Bildfläche. Es bedarf also ständiger Anpassungen und einer großen Flexibilität, heutzutage muss man eine Menge geduldig ausprobieren, es gibt keine kausalen Wirkungsgarantien.

Wir arbeiten hart auf diesem Gebiet, aber als StartUp gibt es viele alltagsrelevante Arbeitsbereiche, die einer ständigen Aufmerksamkeit bedürfen. Wir haben extrem viele Ideen, aber leider manchmal noch nicht die Mittel bzw. Zeit oder Mitarbeiter für eine adäquate Umsetzung.

 Wie kann man Kundenservice im E-Commerce anders gestalten?

MR: Persönlich punktet immer! Wir sind flexibel, sowohl was die direkte Kundenbetreuung angeht wie zum Beispiel durch direkte Beratungschats wie auch bei den Bestellprozessen. Zur Zeit haben wir ein großes Interesse an Direktbestellungen via Whats App, die wir sehr genau analysieren und ggf. später als ständige Option anbieten werden.

 

Welche Zahlen haben Sie selber überrascht?

MR: Zwei sind mir besonders in Erinnerung geblieben:

-          „NULL“ - das beträfe die Rücklaufquote. Noch nie wurde eine Geschenkbox an uns zurückgesendet oder sich darüber beschwert. Das hat uns erstaunt, ganz besonders im Vergleich zu den bekannten Onlinemarken, die mit diesem Thema ja regelrecht kämpfen.

-          Die Malformel (Customizing) für die Vielfalt an kreativen Individualisierungsmöglichkeiten. Das Ergebnis werde ich gerne ein anderes Mal verraten.

Was ärgert Sie im bisherigen E-Commerce Markt besonders? Welche Trends finden Sie gut?

MR: Ist es ein Markt? Früher war ein Markt ein Platz von vielen Händlern mit ihren Ständen und Waren, man sah sich um und wählte aus. Für jeden, der heute auf dem E-Commerce Markt arbeitet, dreht sich alles um die großen Namen die mit –A..... und –G..... anfangen. Meiner Meinung nach sind das aber eher monopolistische Staubsauger, die mit eigenen Regeln den Markt dominieren. Interessant und positiv sind hingegen die sich rasant ändernden technischen Möglichkeiten. Hier wird es nie langweilig und routiniert, es ist erfrischend sich immer wieder mit diesen Optionen auseinanderzusetzten, sich einzuarbeiten und die Möglichkeiten für das eigene Unternehmen abzuwägen. Ich könnte somit wenig einzelne Trends benennen, da sich diese permanent verändern. Interessant ist nur der jeweils neue persönliche Weg in der Ansprache und im Dialog über alle Ebenen von B2C und B2B.

 

Wie sehen Sie die Transformationsprozesse im lokalen und Online Handel?

MR: Auch in dreißig Jahren wird es noch die lokalen Geschäfte in der Stadt oder auf dem Lande geben. Beide Handelsformen, sowohl offline als auch online haben ihre Berechtigung, ihren Nutzen und sie werden sich langfristig ergänzen.

Allerdings bedarf dies eines Umdenkens und völlig neuer Kooperationsformen. Symbiosen von Geschäftsmodellen werden interessant und für Onlinehändler und Einzelhändler gleichermaßen lukrativ sein. Nicht jeder muss in dem anderen Bereich zum Profi werden, sondern sich öffnen und Ideen adaptieren. Es werden sich neue Netzwerke und Strukturen bilden. Im Ergebnis haben wir eine WIN – WIN Situation, die „Harmonie“ von gegensätzlichen Verkaufsformen bringt Gewinne und nachhaltige Entwicklungen. Dabei wird immer der Kunde mit seinen Gewohnheiten und Wünschen der Gradmesser sein.

Welcher Geschenketyp sind Sie?

MR: Das sollten Sie meine Familie sowie Freunde und Bekannten fragen. Ich schätze: das ist eine Mischung aus:  „Schenker by Nature“ mit einem kleinen Hang zum Verpackungskünstler.

ideas in boxes

ein Label der:

3 D Intelligent Interior GmbH
Siechenbachstraße 34
Germany - 86 807 Buchloe

Tel.: +49 (0) 8241 918 59 85
E-Mail: info@ideas-in-boxes.com
Internet: www.ideas-in-boxes.de  

Über ideas-in-boxes

Gegründet wurde ideas in boxes im Jahre 2013. Im Fokus stehen liebevoll dekorierte Geschenkboxen und Einzelgeschenke zu allen Festen und Anlässen des Jahres auf Wunsch personalisiert –für Privat- und Businesskunden. Das Unternehmen ist in der DACH-Region und in UK aktiv. In Deutschland zählt ideas in boxes zu den erfolgreichen Nischenportalen im E-Commerce. Das Erfolgsmodell lautet: Nachhaltigkeit, persönliche direkte Beratung sowie ein individuelles Geschenkpaket für alle Feste und die wichtigsten Anlässe des Jahres.

Das Motto lautet: Besondere Geschenke für besondere Menschen. www.ideas-in-boxes.de

Der ideas in boxes Film: https://youtu.be/xzpEk5TZyHg

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