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HYDROTECT-Veredelung - Seit 10 Jahren erfolgreich und bewährt

29.10.2010
Produkte bzw. Oberflächen mit besonderen Eigenschaften sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Ob Autopolitur, Geschirrspülmittel oder Kosmetika: Vieles wird vollmundig beworben mit Schlagworten wie Lotuseffekt, Nanotechnologie oder Selbstreinigung. Diese Zunahme des Angebots gilt auch für den Baubereich: Inzwischen gibt es z.B. Dachziegel, Duschabtrennungen, Fensterglas, Gipskartonplatten, Jalousien, Keramikfliesen, Putze, Sanitärkeramik, Textilien, Wandfarben oder sogar Schließfächer mit speziellen Oberflächeneigenschaften.



Innerhalb dieser Fülle ragt eine Lösung in mehrfacher Hinsicht heraus (Details: siehe beigefügte Hintergrund-Informationen): Die HYDROTECT-Veredelung für keramische Fliesen. Sie feiert in diesen Tagen das 10-jährige Jubiläum der Markteinführung, nachdem der Startschuss damals im zweiten Halbjahr 2000 erfolgte.

HYDROTECT kann daher mit Fug und Recht als Pionier auf diesem Gebiet bezeichnet werden. Hergestellt und angeboten werden die HYDROTECT Fliesen von der Deutschen Steinzeug AG im Rahmen des Portfolios der Marken Agrob Buchtal und Jasba. Zu erkennen sind die veredelten Fliesen am blauen HYDROTECT Logo.

Dieser historische Moment war Anlass, der Veredelung bei der diesjährigen CERSAIE einen speziellen Bereich des Standes zu widmen. Im wahrsten Sinne des Wortes sichtbares Zeichen dafür war das neue „key visual“, das in markanter Form und Größe darauf aufmerksam machte: Ein riesiger Baum als Symbol für die Natur und die umweltschonenden Effekte von HYDROTECT. Der Baum ist bewusst nicht in realistischem grün gehalten, da solche Darstellungen mittlerweile fast schon inflationär verwendet werden.

Stattdessen wurde eine aufmerksamkeitsstarke Metapher im eleganten Scherenschnitt- bzw. Silhouetten-Stil gewählt, bei der die Sonne als Zeichen für Licht (Auslöser der Photokatalyse…) durch das filigrane Geäst scheint. Die gleiche Symbolik fand sich auch im Messe-give-away wieder: Ein kleiner Topf mit Akaziensamen erinnert die Besucher weit über die CERSAIE hinaus an dieses Thema durch das Wachsen und Werden des daraus sprießenden Lebens. Außerdem feierte eine speziell für Bologna konzipierte Film-Animation Premiere: Sie illustrierte erfrischend unkonventionell, sympathisch, humorvoll und informativ die HYDROTECT-Vorzüge, die ergänzend dazu anhand von Live-Vorführungen auch mit eigenen Augen bestaunt werden konnten.

Hintergrund-Informationen

Produkte bzw. Oberflächen mit besonderen Eigenschaften sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Ob Autopolitur, Geschirrspülmittel oder Kosmetika: Vieles wird vollmundig beworben mit Schlagworten wie Lotuseffekt, Nanotechnologie oder Selbstreinigung. Diese Zunahme des Angebots gilt auch für den Baubereich: Inzwischen gibt es z.B. Dachziegel, Duschabtrennungen, Fensterglas, Gipskartonplatten, Jalousien, Keramikfliesen, Putze, Sanitärkeramik, Textilien, Wandfarben oder sogar Schließfächer mit speziellen Oberflächeneigenschaften.

Inzwischen haben etliche andere Bauprodukt- und Fliesenhersteller z.B. aus Italien, Spanien oder der Türkei das Thema aufgegriffen und für sich entdeckt. HYDROTECT unterscheidet sich jedoch in mehrfacher Hinsicht von anderen Angeboten. Neben der erwähnten Pionierfunktion sind dies im wesentlichen folgende Aspekte:

Im Gegensatz zu vielen Anderen hat die DEUTSCHE STEINZEUG mit ihren Marken AGROB BUCHTAL und JASBA nicht auf den oft zitierten Lotuseffekt gesetzt (= hydrophob, also wasserabstoßend), sondern auf eine hydrophile „wasserliebende“ Oberfläche. Dabei wird Wasser nicht tropfenförmig abgestoßen, sondern verteilt sich flächig als dünner Film, der Verschmutzungen unterspült, die dann leicht entfernt werden können.

Beim Lotuseffekt dagegen rollen die Wassertropfen auf einer noppenförmigen Nanostruktur, die sehr filigran ist (ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter) und nehmen die Schmutzpartikel mit - ähnlich einem Schneeball, der bergab rollt. Diese komplexen Strukturierungen sind jedoch sehr empfindlich gegen mechanische Beanspruchungen, die die Noppenstruktur zerstören und damit die Wirkung stark beeinträchtigen können. Daraus resultiert folgendes: Solche Oberflächen müssen extrem pfleglich behandelt und gereinigt werden und das Prinzip ist nur für bestimmte Produktgruppen anwendbar, die nicht strapaziert oder gar begangen werden.

HYDROTECT wird nicht einfach „kalt“ aufgetragen, sondern bei hoher Temperatur dauerhaft in die Glasur eingebrannt und ist so robust, dass neben Wand- sogar auch Bodenfliesen damit versehen werden können.

Diese Charakteristika der beiden Wirkprinzipien haben sich in der Praxis bestätigt und dazu geführt, dass etliche Anbieter (z.B. im Bereich Dachziegel, Glas oder Anstriche) einen Paradigmenwechsel weg von hydrophob und hin zu hydrophil vollzogen haben.

Doch nicht nur beim Wirkprinzip, auch bei den Produkteigenschaften selbst gibt es signifikante Abweichungen. HYDROTECT kann gleich mehrere besondere Vorzüge für sich in Anspruch nehmen: Damit versehene Fliesen sind extrem reinigungsfreundlich, wirken antibakteriell ohne Chemie und bauen störende Gerüche bzw. Luftschadstoffe ab. Gerade der letztgenannte Vorteil hat in jüngster Zeit stark an Bedeutung gewonnen, nachdem der Luftqualität außen und innen die Aufmerksamkeit geschenkt wird, die sie verdient: Jeder von uns macht täglich über 20.000 Atemzüge. Insofern ist saubere Luft ein Stück Lebensqualität und Gesundheit. Nicht zuletzt deshalb ist das neue key visual ein Baum, der ja bekanntlich auch als effizienter Luftfilter wirkt - so wie HYDROTECT.

Bei etlichen (vermeintlichen) Alternativen dagegen werden nur Teile der Vorzüge propagiert, die HYDROTECT alle in sich vereint. Außerdem ganz elementar: Die photokatalytischen Eigenschaften und die daraus resultierenden Vorzüge von HYDROTECT verbrauchen sich nicht, sondern werden durch Licht stets neu (re)aktiviert. Bei anderen Methoden dagegen beruht z.B. der antibakterielle Effekt auf der Beimischung von Zusätzen (z.B. Silber-Ionen), deren Wirkung „endlich“ ist.

Ein weiterer Unterschied ist, dass technisch dafür geeignete Fliesen von AGROB BUCHTAL und JASBA von Anfang an konsequent mit Veredelung und nicht wahlweise „ohne“ angeboten wurden. Dies geschah auch und gerade im Interesse des Marktes und der Kunden: Würden die Erzeugnisse wahlweise mit und ohne Veredelung angeboten, ergäbe sich für jedes dieser Produkte eine Verdoppelung der Artikelvarianten und somit ein eklatanter Kostenfaktor, der sich von der Fertigung über die Lagerhaltung bis hin zum Artikelstamm durchzieht. Im Umkehrschluss hat das konsequente Anbieten ausschließlich mit Veredelung dazu geführt, dass der bewusst nicht extra ausgewiesene Aufschlag für HYDROTECT vernachlässigbar gering ist - erst recht, wenn man die Jahrzehnte lange Lebensdauer von Keramikfliesen dazu in Relation setzt.

Das nächste absolut praxisrelevante Kriterium ist die de-facto-Lieferfähigkeit bzw. die Anzahl der Produkte, die mit spezieller Oberfläche erhältlich sind. Einige Anbieter nehmen das „Oberflächen-Finishing“ an anderer Stelle vor als an jener, an der das Grundprodukt gefertigt wird. Logische Konsequenzen können unzumutbar lange Lieferzeiten sein und/oder nur eine Handvoll Artikel, die mit speziellen Oberflächen angeboten werden.

Bei AGROB BUCHTAL und JASBA dagegen ist das dauerhafte Einbrennen der HYDROTECT-Veredelung integraler Bestandteil des Fertigungsprozesses und erfolgt im gleichen Ofen, in dem das Grundprodukt gefertigt wird. Dadurch und weil von Anfang an konsequent mit Veredelung produziert wurde, können diese beiden Marken mittlerweile in Summe eine vierstellige (!) Zahl an HYDROTECT-Einzelartikeln offerieren.

Last, but not least gibt es auch beim „Werbe-wording“ abweichende Usancen. Wie erwähnt wird zum Teil sehr vollmundig für Produkte mit speziellen Oberflächen geworden. Sehr gerne verwendet wird in diesem Zusammenhang der plakative Terminus „selbstreinigend“. Dies kann schnell zu enttäuschten Erwartungshaltungen führen, denn genau genommen würde dies bedeuten, dass man nie mehr putzen müsste, weil sich der entsprechende Gegenstand ja „selbst reinigt“.

AGROB BUCHTAL und JASBA differenzieren daher folgendermaßen:

In nicht beregneten Bereichen wie Badezimmern und anderen Innenräumen wird von „extrem reinigungsfreundlich“ gesprochen.

Bei beregneten Außenflächen wie Fassaden wird der Begriff „self-washing“ verwendet, weil hier quo natura (Regen-)Wasser zur Verfügung steht, dass das beschriebene Unterwandern und Lösen von Schmutz ermöglicht, der dann ohne fremdes Zutun mit Hilfe der Schwerkraft vom Regen abgespült wird. So wird jeder Schauer zu einem kostenlosen und umweltfreundlichen Reinigungsvorgang.

Die vorher beschriebenen Unterschiede bestätigen ein bekanntes geflügeltes Wort:

„Wenn zwei (Hersteller) das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe“. Am Überzeugendsten ist aber nach wie vor die Praxis: HYDROTECT ist keine Laborspielerei, sondern hat sich in den 10 Jahren seit Markteinführung bestens bewährt: Weltweit kam bereits eine deutlich zweistellige Millionenzahl an Quadratmetern an Wand und Boden zum Einsatz - zur vollen Zufriedenheit der Käufer und Nutzer.

Kontakt

Werner Ziegelmeier (Leiter Public Relations)
Annette Hartung-Perlwitz (Kommunikation HYDROTECT)
Phone +49 (0)9435 / 391-33 79
Fax +49 (0)9435 / 391-30 33 79
Email werner.ziegelmeier@deutsche-steinzeug.de
hydrotect@deutsche-steinzeug.de

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