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Hessens Wirtschaft profitiert von der Windenergie - 1. Windbranchentag Hessen bei Rittal

07.09.2010
Unter dem Motto "Hessen im Aufwind" veranstaltete der Bundesverband WindEnergie e.V. am 3. September 2010 bei Rittal in Herborn den 1. Windbranchentag Hessen.

Rund 200 Vertreter aus Wirtschaft und Politik sowie von Verbänden informierten sich in Fachvorträgen, Talkrunden und Firmenpräsentationen über den aktuellen Stand und die Chancen der Windenergie.

Inwiefern hessische Unternehmen innovative Produktlösungen für die Windenergie bieten, zeigte u. a. Rittal als einer der weltweit führenden Systemanbieter für Gehäuse- und Schaltschranktechnik, System-Klimatisierung und IT-Infrastrukturen.

Nach Aussagen des Bundesverbandes WindEnergie e.V. landet Hessen im bundesweiten Ländervergleich beim Thema Windenergie gerade einmal auf Platz zehn. Bundesländer wie Brandenburg oder Sachsen-Anhalt würden aber beweisen, dass auch in Binnenländern durch Windenergie eine moderne und klimafreundliche Energiepolitik erfolgreich sein kann. "Hessen sollte sich beim Ausbau der Windenergie an Bundesländern wie Brandenburg und Sachsen-Anhalt orientieren", betont Joachim Wierlemann, hessischer Landesvorsitzender des Bundesverbandes WindEnergie e.V.. Notwendig dazu sei, dass die hessische Landesregierung über die Chancen moderner Windenergienutzung und das Potenzial neuer Windkraftanlagen umfassend informiere.

In Mittelhessen – so Wierlemann – gebe es im Bereich Windenergie bereits mehr als 1.000 Arbeitsplätze. Unternehmen wie die Fuhrländer AG und Rittal seien hier Vorbilder. "Die Windenergiebranche war im letzten Jahr ein wichtiger Stabilisator für unser Geschäft", betonte Bernd Eckel, Geschäftsführer Vertrieb bei Rittal, in seiner Begrüßungsansprache. Walter Lutz vom Westerwälder Windenergieanlagen (WEA)-Hersteller Fuhrländer AG zeigte auf, dass Windräder z. B. in Ostfriesland für die Mehrheit ein Imagegewinn sind und dem Tourismus insgesamt nicht schaden. Undine Ziller von der Agentur für Erneuerbare Energien referierte über die Windenergie als Quelle für kommunale Wertschöpfung in Hessen. Wie sich die Windturbinentechnologie aktuell entwickelt und welche rechtlichen Fragestellungen für die weitere Entwicklungen der Windenergie zu klären sind, verdeutlichten Siegfried Vullriede von EDAG und Dr. Christian Kessel, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Bird & Bird LLP. Peter Stephan, CDU-Landtagsabgeordneter im Hessischen Landtag und umweltpolitischer Sprecher referierte über das Engagement der Landesregierung für die Umsetzung der Ziele im Windkraftbereich. Der Koalitionsvertrag sehe vor – so Stephan –, dass in Hessen bis 2020 der Anteil der regenerativen Energien 20 Prozent betragen würde. Sorge um das Erreichen der klimapolitischen Ziele äußerte Martin Krauß vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) Hessen. Die Regionalpläne seien weit unter den gegebenen Möglichkeiten.

Dass Hessens Wirtschaft schon heute von der Windindustrie profitiert, zeigte das Expertentreff am Beispiel von Rittal. Für das Technologieunternehmen aus Herborn ist die Windenergie zu einem wichtigen Geschäftszweig geworden. Im Bereich der Wind- und auch Solarenergie ist Rittal überdurchschnittlich stark vertreten. "Gerade in den letzten Jahren hat sich die Windenergieindustrie als zuverlässiger Partner bewährt. Wir erwarten, dass der Markt in diesem Segment in den nächsten Jahren wachsen wird und dass wir als Zulieferer daran teilhaben werden", unterstrich Bastian Dobrick, Internationaler Branchenmanager Erneuerbare Energien bei Rittal, in seinem Vortrag "Windkraft aus der Sicht eines hessischen Weltmarktführers".

Rittal ist weltweit Systempartner von aktuell über 120 aktiven Windenergieanlagen- und Komponentenherstellern wie zum Beispiel Steuerungsbauern. Dazu zählen u. a. namhafte Unternehmen wie Converteam, Enercon, Goldwind und Suzlon. So kommen sowohl in Gondel und Nabe als auch im Außenbereich der WEAs Lösungen von Rittal zum Einsatz wie TS 8-Schaltschränke und Klimatisierungslösungen für die Steuerungstechnik, Stromverteilungssysteme, Notstromversorgungen über USV oder korrosionsbeständige und extrem witterungsbeständige Outdoor-Gehäuse aus Edelstahl und Aluminium für Offshore-Anwendungen. Die internationale Ausrichtung des Unternehmens sowie weltweit einheitliche Qualitätsstandards sind dabei für Windenergiekunden wichtige Argumente, die für Rittal als Partner sprechen.

Rittal Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Anthia Reckziegel
Tel.: 02772/505-2527
Fax: 02772/505-2537
eMail: reckziegel.a@rittal.de
Hans-Robert Koch
Tel.: 02772/505-2693
Fax: 02772/505-2537
eMail: koch.hr@rittal.de

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