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Datenverlust im Fokus-Datensicherheit im Fokus

04.04.2016

Im Gespräch mit Kees Jan Merman (Managing Director EMEA bei Stellar Datenrettung


Kees Jan Merman

Managing Director EMEA bei Stellar Datenrettung

Das Interview zum Thema Trends bei der Datenrettung fand während der CeBIT 2016 auf dem Business Security Forum statt.

Herr Meerman, wie stehen Sie zum Internet der Dinge?

KJM: Wenn alles miteinander verbunden wird und kommuniziert, dann heißt es auch: überall braucht man die entsprechenden Daten, damit alles reibungslos funktioniert. Und wir haben in derart komplexen Systemen die Herangehensweise zu klären: was passiert bei Datenverlust?

Was finden Sie im Bereich Datenrettung und IT-Security bzw. Storage besonders wichtig, wenn man sich das aktuelle Jahr ansieht?

KJM: Viel stärker als bislang rücken die NAS Systeme(Network Attached Storage) in den Fokus. Bei der Cloud gibt es ebenfalls berechtigte Diskussionen, Business Cloud vs. Open Cloud vs. private Cloud. Interessanterweise verbindet zum Beispiel nicht jeder mit einer privaten Cloud auch die entsprechende Hardware. Wir werden jedoch gerade in diesem Umfeld steigende Absatzzahlen in den kommenden Jahren zu verzeichnen haben.

Was Cybercrime.betrifft: Leider, die Hackerangiffe, die organisierte Kriminalität in diesem Umfeld wird immer kreativer. Das bedeutet: im Gegenzug muss es die Datenrettung letztendlich auch werden. Was uns aber besonders umtreibt, ist das Ziel, ein grundlegendes Sicherheitsdenken zu etablieren. Und zwar auf allen Ebenen, bei den privaten Nutzern und in den Unternehmen. Hier bewährt sich die Kombination von Aufklärung, Fachwissen, Dialog, Schulung. Stellarwird sich neben den Schulungen zur Datenrettung, aktuellen Fällen und Grundlagen Know-how bei unseren Partnern aus dem IT-Dienstleistungsbereich sehr stark in den wichtigen Gremien engagieren.

Neue alte Speichermedien, welche Technologien beschäftigen uns 2016 besonders?

KJM: Ich sehe auch in diesem Jahr immer noch die mobilen Datenträger in ihrer Vielzahl und Weiterentwicklungen. Genauso gleichberechtigt auch das Thema der nächsten Jahre: das Wiping. Hier gibt es so viel Unsicherheiten und Unkenntnis - Daten müssen jedoch sicher gelöscht werden können. Wenn das nicht passiert, sind wir schnell bei einem der vielen Fälle der Praxis angelangt. Ich nenne nur einen in Kürze: bei der Rückgabe eines geleasten Kopierers wurde die Festplatte entnommen. Dabei stellte sich heraus, dass Tausende von Briefen darauf nicht gelöscht waren, der Schriftverkehr gehörte allerdings einer Rechtsanwaltskanzlei. Für solche Situationen müssen wir sensibilisieren.

Was ist aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung bei der Datensicherheit?

KJM: Klingt simpel, ist aber so: Die menschliche Komponente. Das ist die größte Herausforderung. Wir müssen sensibler werden, noch stärker auf die möglichen Risiken hingewiesen werden. Das Beispiel mit der Kopiermaschine zeigt es ganz gut und die Fälle sind ja immer komplexer: Sich zu fragen, wo sind überall Daten im Austausch, was passiert wo, an welchen Punkten stehen meine Daten bereit, wer hat den Zugang? Das ist nicht penibel, das ist wichtig.

Herr Meerman, Vielen Dank für das Gespräch.

Infos zu Datenrettung und -sicherheit:

http://www.stellardatenrettung.de/datarecovery.htm

http://www.stellardatenrettung.de/daten-wiping.htm

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