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Clean Diesel Technologies, EnBW und Daugbjerg präsentieren neues Emissionsminderungssystem auf der IAA Nutzfahrzeuge

23.09.2008
Unternehmen starten gemeinsames Projekt für den Diesel-Nachrüstungsmarkt

Clean Diesel Technologies Inc., ein innovativer Anbieter von Lösungen zur Reduzierung von Schadstoffemissionen, die EnBW Regional AG, einer der größten Netzbetreiber in Deutschland und H. Daugbjerg A/S, der Filterspezialist aus Dänemark, stellen heute auf der IAA Nutzfahrzeuge 2008 ihr Partikelminderungssytem ECDPF1 vor. (Hannover Messe, Halle 18, Stand Nr. A02).

Dem System wurde in ausführlichen Testreihen durch TÜV Hessen und VERT eine Reduzierung der Partikelemissionen von bis zu 99 Prozent bestätigt, ohne dabei die schädlichen NO2-Emissionen zu erhöhen. Diese können bei Partikelminderungssystemen als ungewünschtes Nebenprodukt entstehen. Mit dem EnBW Clean Diesel Partikelminderungssystem (ECDPF 1) können Nutzfahrzeuge, die nur die Abgasnormen nach EURO 1, 2 und 3 erfüllen, auf PMK2 (PM EURO 4) umgerüstet werden. Die Zulassung beim Kraftfahrtbundesamt ist für das System aktuell beantragt.

Ziel einer Umrüstung von Fahrzeugen ist es, eine grüne Feinstaubplakette und somit die uneingeschränkte Einfahrt in die Umweltzonen zu erhalten. Die Anzahl der Umweltzonen in deutschen Städten und Gemeinden steigt rasant an. Allein in diesem Jahr sollen zu den 13 bestehenden Umweltzonen 14 weitere hinzukommen.

Seit Mai 2007 arbeitet die EnBW mit Clean Diesel Technologies und H. Daugbjerg A/S an einem Partikelminderungssystem als Nachrüstungslösung für Nutzfahrzeuge. Unterstützt wird die EnBW vom TÜV Hessen, der unter anderem für die technische Betreuung, Messungen am System und für das Zulassungsverfahren beim Kraftfahrtbundesamt zuständig ist. Als Pilotprojekt wurden die ersten Fahrzeuge des Fuhrparks im EnBW-Regionalzentrum Nordbaden in Ettlingen mit dem System ECDPF1 ausgestattet.

In Deutschland sind ca. 170.000 Nutzfahrzeuge zugelassen, die mit dem System ECDPF1 nachgerüstet werden könnten. Dadurch können jährlich ca. 490 Tonnen Partikelemissionen vermieden werden. Zusätzlich zur Partikelminderung kann durch das verwendete Additiv der Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge um durchschnittlich ca. fünf bis acht Prozent gesenkt werden (Herstellerangaben). Dies entspricht einer Kraftstoffeinsparung von jährlich rund 60 Mio. Litern und somit einer CO2-Einsparung von ca. 158.000 Tonnen.

„Die EnBW möchte mit dem Nachrüstsystem ECDPF1 eine technologische Vorreiterrolle zur Reduzierung der gesundheitsschädlichen Partikelemissionen und schädlichen Abgaskomponenten aus Nutzfahrzeugen einnehmen. Als Partner der Kommunen können wir damit einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz und zur Verbesserung der Luftqualität leisten“, erläuterte der Projektleiter Dipl.-Ing. Bert Flegel von der EnBW die Zielsetzung des Engagements.

„Durch die Umrüstung können wir auf Sondergenehmigungen für die Einfahrt in die Umweltzonen verzichten und sparen gegenüber einer Fahrzeugneubeschaffung Kosten in Höhe von rund drei Millionen Euro ein“, ergänzte Stefan Schneider vom Fahrzeugservice der EnBW.

Dr. Bernard Steiner, CEO von Clean Diesel Technologies kommentierte:” Wir sind froh, einen solch starken und verlässlichen Partner wie die EnBW gefunden zu haben. Die mit der ECDPF1 Technologie ausgestatteten Fahrzeuge der EnBW zeigten beeindruckende Werte der Rußpartikel-Reduzierung und bestätigen damit die Effektivität des Systems. Gestützt auf unsere patentierten Technologien und zusammen mit der EnBW können wir Flottenbetreibern mit der ECDPF1 Technologie eine einfach zu handhabende und kosteneffiziente Alternative zum Austausch ihrer Fahrzeuge bieten.”

Clean Diesel Technologies in Kürze:

Clean Diesel Technologies, Inc. ist ein Umwelttechnologie-Unternehmen, das innovative Lösungen zur Schadstoffreduzierung und Energieeinsparung entwickelt. Die patentierten Produkte, Lösungen und Technologien des Unternehmens ermöglichen Herstellern und Betreibern, die immer strengeren Emissions-Vorschriften und Luftgüte-Standards einzuhalten, während sie zugleich den Treibstoffverbrauch senken und die Leistung erhöhen. Die Lösungen des Unternehmens, die auf der ganzen Welt kommerziell vertrieben werden, reduzieren maßgeblich die durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen und Biobrennstoffen verursachten Emissionen wie Feinstaub (PM), Stickoxide (NOx), Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe. Die Lösungen von Clean Diesel verringern außerdem die Freisetzung von Kohlendioxid (CO2), einem Schlüssel-Treibhausgas, das mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht wird. Wichtige Produkte des Unternehmens sind: der Kraftstoffzusatz Platinum Plus, ARIS® SCR – die Harnstoff-basierte Einspritztechnologie zur Reduzierung von Stickoxiden mittels der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) –, die patentierte Kombination zwischen SCR und dem Abgas-Rückführ-System (ECR), die Dieselpartikelfilter-Technologie Wire-Mesh-Filter sowie die PurifierTM-Serie mit Dieselpartikelfiltern. Clean Diesel wurde 1995 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Stamford, Connecticut (USA). Die 100-prozentige Tochtergesellschaft, Clean Diesel International, LLC, hat ihren Sitz in London (England).www.cdti.com


Die EnBW Regional AG
Die EnBW Regional AG (REG) mit Sitz in Stuttgart ist nach Mitarbeiterzahl und Umsatzerlösen die größte Einzelgesellschaft im Konzern der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) und das größte Netzunternehmen in Baden-Württemberg. Sie beschäftigt rund 3.420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Geschäftsfelder umfassen den Netzzugang, Netzdienstleistungen für Strom, Gas und Wasser, kommunale Dienstleistungen sowie das Beteiligungsmanagement. Die REG plant, baut und betreibt die Stromverteilnetze der EnBW und besorgt die technische Betriebsführung für die EnBW Gas GmbH. Darüber hinaus betreibt sie als größter Wasserversorger in Baden-Württemberg die Trinkwasserversorgung der Landeshauptstadt Stuttgart und ist Kooperationspartner zahlreicher Stadtwerke bei Dienstleistungen auf dem Gebiet Wasser und Abwasser.

Durch ihre weiträumige Flächenpräsenz ist die REG auch zentraler Ansprechpartner im Konzern für Kommunen und Stadtwerke in Baden-Württemberg. Sie baut dabei auf den engen Verbindungen auf, die über Netzkonzessionen zu den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg bestehen.

Auf der Grundlage ihrer Querverbundskompetenz für Strom-, Gas-, Wasser, Wärme- und Te-lekommunikationsnetze vermarktet die REG sowohl eigene Dienstleistungen, als auch alle anderen Produkte, die der EnBW-Konzern für diese Zielgruppe erbringt und anbietet. Mehr Information finden Sie unter www.enbw.com


H. Daugbjerg
H. Daugbjerg steht für die Entwicklung von Partikelfiltern und für ein einzigartiges Implementierungssystem, bei dem maßgeschneiderte Designs für jede Variante und jedes Modell eine einfache Montage und einen optimalen Umweltnutzen gewährleisten. Das dänische Unternehmen hat mehr als 60 Jahre Erfahrung bei der Entwicklung von Ausrüstung für Dieselmotoren. Zu den Erfolgen gehören eine Reihe von Turboladersystemen, die heute in über 40 Ländern vertrieben werden. www.scanturbo.dk

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