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CeBIT Rückblende: Ziele 2014 und Ausbau des Partnerprogrammes bei Stellar Datenrettung

19.03.2014

Im Gespräch mit Sylvia Haensel, Leitung Business Development beim Datenrettungsspezialisten Stellar und als Mitglied des Managementteams zuständig für die Region D/A/CH.

Frau Haensel, Sie verantworten seit 2011 bei Stellar den Bereich Business Development für die Region D/A/CH. Welche Pläne gibt es für 2014?

Wir sind mit dem Start in 2014 sehr zufrieden und werden in den kommenden Monaten einige Geschäftsbereiche und Services gezielt erweitern. Dazu gehören die Stellar Partnerprogramme ebenso wie weitere Innovationen im Bereich der Datenrettung. Als einziges weltweit ISO-zertifiziertes Datenrettungssoftware und -Service Unternehmen bieten wir den KMUs und Konzernen zusätzliche Qualitätskriterien in Bezug auf Support, Garantie und Sicherheit. Der Datenbestand von Firmen und Mitarbeitern ist ein wesentlicher Unternehmenswert und insofern muss alles dafür getan werden, dass im Fall der Fälle diese Werte so schnell, flexibel und sicher wie möglich wieder hergestellt werden können.

Sie haben bislang schon einige Innovationen auf dem Gebiet der Datenrettung geliefert, welche sind das?

Ich möchte ein Beispiel nennen: neben den herkömmlichen Verfahren der Datenrettung im Reinraumlabor muss man natürlich die rasante Entwicklung bei den Datenträgern und Systemen mitgehen. So konnten wir kürzlich den Durchbruch auf dem Gebiet der Datenrettung-SSD-Technologie bekanntgeben. Die SSD Datenrettung ist eine große Herausforderung für Datenrettungsunternehmen. Warum? Sogenannte Solid State Drives (SSDs) werden zunehmend anstelle von traditionellen Festplatten (HDDs) verwendet. (Anm.: Diese Solid-State Drives findet man häufig in der neuesten Generation von ultra-dünnen Notebooks und Ultrabooks).

Allerdings ist das Auslesen von Daten auf SSDs ein spezielles Problem, weil diese Daten nach einem originären Verteilungsmuster auf mehr als eine Stelle im Speicher abgelegt werden und alle Informationen verschlüsselt im Controller liegen. Wenn dieser Controller-Chip ausfällt, wird es schwierig, das Datenverteilungsmuster auf den verschiedenen Chips zu verstehen. Wir haben deshalb eine Methode entwickelt, den Division-Algorithmus zu umgehen und so die Daten auf SSDs wiederherstellen. Außerdem sehr beliebt weil hundertprozentig transparent: der Überblick des Datenwiederherstellungsprozesses bei Stellar.

Dieser erfolgt im 24/7 Modus über die Online–Plattform ZEN. Hier kann vom Kunden jeder Schritt von der Diagnose über Transport und Status der Wiederherstellung verfolgt werden, das ist ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Stellar in der Datenrettung. ZEN kann sowohl im B2B als auch im B2C Segment genutzt werden. 

Auf der CeBIT 2014 wurden Themen wie Big Data und Datensicherheit besonders stark in den Fokus gerückt. Nehmen diese Themen im B2B Umfeld auch bei Stellar einen relevanten Platz ein?

Cloud Services und Datenarchivierung schließen sich ja nicht aus, im Gegenteil die Verzahnung wird immer stärker und betrifft die IT-Abteilung ebenso wie die strategische Unternehmensführung. Aus diesem Grunde begrüßen wir Aktivitäten und Initiativen rund um die Eurocloud oder die Allianz für Cybersicherheit. Letztere werden wir gezielt unterstützen. Die Mitwirkung der Experten in größeren nationalen und regionalen IT Netzwerken wird aktuell ebenfalls intensiviert.

Sie haben vor zwei Jahren das Partnerprogramm auf der CeBIT gestartet? Wie ist das Resümee?

Wir sind sehr zufrieden. Mittlerweile hat Stellar über 2000 Partnerunternehmen aus den Bereichen Systemhaus und IT Dienstleistungen sowie IT-Einzelhändler gewinnen können. Von Anfang an war das Ziel des Programmes, eine ausgewählte Gruppe erstklassiger Partner aufzubauen, die als Team zusammenarbeiten und so die nächste Erfolgsstufe im Bereich der Datenrettungsdienste erreichen.

Natürlich muss man solche Partnerschaften aktiv pflegen und alle Seiten haben nur dann etwas davon, wenn die Qualität stimmt und neue Geschäftsmodelle generiert werden. Deshalb legen wir auch so großen Wert auf ständige Weiterbildung und Schulungen. Unsere IT Ingenieure führen diese Schulungen bei den Partnern regelmäßig durch, erläutern die neuesten technologischen Methoden der Datenrettung und prüfen die Websiegel der Partner. Nach dem großen Erfolg in Deutschland starten wir jetzt ab April auch das Partnerprogramm in Österreich.

Auf welche Auszeichnungen sind Sie besonders stolz?

Neben der ISO 9001:2008 Zertifizierung freue ich mich jedes Jahr, genauer gesagt diesmal zum dritten Mal in Folge über die Gold & Excellence Awards von TopTenREVIEWS. Diese wurden für die Datenrettungssoftware ausgesprochen und dienen als unabhängige Empfehlung für Kunden und Partner. Außerdem hat Stellar als einziges Datenrettungsunternehmen ein BDO Sicherheitszertifikat. (Infos: http://www.stellardatenrettung.de/prufung-datensicherheit.htm)

Worauf sollten Businesskunden achten, wenn es um die Datenrettung geht?

  1. Nichts ist einmalig sicher, doppelte Datensicherung ist auch in Zeiten der Cloud notwendig.
  2. Wenn es passiert, dann reagieren viele Betroffene recht hektisch. Man sollte sich also vorher informieren, welchem Unternehmen man im Zweifelsfalle die Datenträger, Archive, mobile Geräte und Storage Server zur Wiederherstellung anvertrauen will. Dieses Vertrauen müssen sich spezialisierte Unternehmen erarbeiten und insofern sind der regionale Bezug, Transparenz, der Kundensupport und die Gütesiegel ein wichtiger Faktor bei der Prioritätenliste für die Auswahl der Experten.
  3. Eine Policy im Unternehmen für den Umgang mit defekten Datenträgern oder Schäden durch Malware/Löschung/falsche Formatierung, dem zeitlichen Ablauf und den Verantwortlichen für die Wiederherstellung erleichtert häufig das Procedere. Immer noch werden 50 Prozent aller Datenverluste durch die einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen verursacht. Häufig kümmern sich dann diese betroffenen Mitarbeiter schnell persönlich um Schadensbegrenzung und wären froh, wenn es Checklisten und Listen mit qualifizierten Anbietern gäbe. In der Praxis gibt es meist keinen Plan und ziemlich blinden Aktionismus.

Wie lautet Ihre wichtigste Regel bei Datenverlust?

Schnell gesagt: Knopf aus! Bei Malware sowieso, aber auch bei physikalischen Ursachen ist das die goldene Regel. Niemals Festplatten etc. selbst öffnen, dafür ist nur die Umgebung eines Reinraumlabors geeignet. Leicht gesagt, aber umso wichtiger. Ruhe bewahren und schnellstmöglich die Spezialisten zu Rate ziehen. Wir haben in 95 Prozent aller Fälle helfen können.

Was müsste noch erfunden werden?

Naja, vermutlich eine Datenrettung recht persönlicher Art: die vielen vergessenen Geburtstage :-)

 

Vielen Dank für das Gespräch

LINK ZUM VIDEO/REINRAUMLABOR:

Hinter den Kulissen eines Reinraumlabors

 

Über Stellar Datenrettung

Stellar Datenrettung ist weltweit das einzige ISO zertifizierte Datenrettungsunternehmen, das sowohl Datenrettungssoftware als auch hardwareseitigen Datenrettungsservice anbietet. Seit 1993 am Markt, ist Stellar mit mehr als 2 Millionen Kunden weltweit das größte Datenrettungsunternehmen dieser Art. In Deutschland gibt es fünf Servicestandorte in Berlin, Düsseldorf, Hamburg. München, Frankfurt.

Weitere Informationen über Stellar: www.stellardatenrettung.de

Twitter: Twitter.com/StellarDataDE

Facebook: Facebook.com/Stellar Datenrettung

Google+: Google+/stellardatenrettungDE

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