null

Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bürgerwindpark Löwenstedt baut auf funkverträgliche Siemens-Windturbinen

31.08.2015
  • Als einziges Produkt erfüllen direkt angetriebene Siemens-Anlagen die hohen Auflagen am Standort
  • Schutz vor elektromagnetischen Emissionen erlaubt Bau direkt an Empfangsstelle der Deutschen Flugsicherung
  • Bürgerwindpark mit über 280 Anteilseignern

Die Siemens Windenergieanlage SWT-3.0-113 erzeugt Strom in einem Permanentmagnet-Generator zwischen Nabe und Maschinenhaus (hier transparent). Weil der Stator mit den Spulen im Betrieb still steht und von dem zylinderförmigen Rotor mit den Dauermagneten umkreist wird, bleibt das elektromagnetische Feld im Innern der Anlage. Elektrische Systeme wie die Leistungselektronik liegen gekapselt im Innern.

Die Empfangsstellen der Deutschen Flugsicherung bilden für die drahtlose Kommunikation in der Luftfahrt eine wichtige Infrastruktur. Eine dieser Funkanlagen unterstützt auch im Schleswig-Hosteinischen Löwenstedt Piloten bei der Kommunikation in der Luft.

Ein Bürgerwindpark an der Empfangsstelle schien nicht genehmigungsfähig, weil die Deutsche Flugsicherung hier höchste Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit der Windenergieanlagen stellt. Dann entschieden sich die Planer für Anlagen vom Typ Siemens SWT-3.0-113.

Nur die direkt angetriebenen Windturbinen des Herstellers bieten den geforderten Schutz vor elektromagnetischen Emissionen. Auch den technischen Anforderungen der Bundeswehr, die in der Nähe Radaranlagen betreibt, werden die Siemens-Windturbinen durch ihre Steuerungsmöglichkeiten gerecht.

Fünf Anlagen vom Typ SWT-3.0-113 wird Siemens an die Bürgerwindpark Löwenstedt GmbH & Co. KG liefern, die sich durch äußerst geringe elektromagnetische Emissionen ihres Permanentmagnet-Generators und der elektrischen Systeme auszeichnen. Weil bei diesen Anlagen ein geschlossener Kranz aus leistungsfähigen Dauermagneten um den Stator mit den Spulen des Generators kreist, muss die elektrische Energie nicht von beweglichen Komponenten z. B. über Schleifringe abgeleitet werden.

Hinzu kommt die abgeschirmte Bauart des Generators und der weiteren elektrischen Komponenten, die sowohl in einem Metallgehäuse als auch in der Konstruktion des Maschinenhauses und dem stählernen Turm der Anlage gekapselt sind. Dass der Umrichter im Turmfuß installiert wird, schränkt die Reichweite elektromagnetischer Emissionen zusätzlich ein. Für die Entwickler WEB Andresen in Breklum und Ingenieurbüro Henning Holst in Husum kam aufgrund der strengen Auflagen einzig die von Siemens angebotene Lösung in Betracht.

Die Geschäftsführer des Bürgerwindparks, Jan Peter Thoröe und Astrid Jensen, erkannten darin die Chance, den Windpark an dem sensiblen Standort zu realisieren. Die Siemens Wind Power und Renewables Division legte messtechnische Nachweise über die elektromagnetische Verträglichkeit der Anlagen in dem für die Flugsicherung relevanten Frequenzbereich vor und das Projekt erhielt die erforderliche Genehmigung. Alle fünf Siemens Anlagen werden innerhalb des Radius von zwei Kilometern rund um die Empfangsstelle der Flugsicherung errichtet.

"Die kollidierenden Interessen von Flugsicherung und Bürgerwindparks bereiten bei vielen Windprojekten in Schleswig-Holstein Probleme", sagt der technische Geschäftsführer Jan Peter Thoröe von der Bürgerwindpark Löwenstedt GmbH & Co. KG. "In Löwenstedt hilft uns die fortschrittliche Siemens-Technologie, den Auflagen der Deutschen Flugsicherung und der Bundeswehr gerecht zu werden und zugleich ein wichtiges Projekt zu realisieren, an dem sich mehr als 280 Bürger beteiligt haben."

"Das Konzept unserer direkt angetriebenen D3-Windenergieanlagen hat vielfältige Vorzüge", sagt Thomas Richterich, CEO Onshore der Siemens Wind Power and Renewables Division. "Beim Projekt Löwenstedt freuen wir uns besonders, dass hier die einzigartige elektromagnetische Verträglichkeit dieser Anlagen zur Realisierbarkeit beigetragen hat."

Weitere Informationen zur Division Wind Power and Renewables finden Sie unter: www.siemens.com/wind


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015080309WPDE


Ansprechpartner
Herr Bernd Eilitz
Division Wind Power and Renewables
Siemens AG

Lindenplatz 2

20099 Hamburg

Tel: +49 (40) 2889-8842

bernd.eilitz​@siemens.com

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie