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Beruf und Pflege, eine Bestandsaufnahme

29.02.2016

Innovationsreport im Gespräch mit Alexander Burger

Alexander Burger ist Head of Sales und Marketing bei der vitacare GmbH in München


Theoretisch sind wir uns alle einig: Wir brauchen mehr Unterstützung für Arbeitnehmer, die Beruf und Familie mit hohem Engagement vereinbaren. Aber wie definieren wir den Familienbegriff?

Alexander Burger: Es findet gerade ein Umdenken statt, bislang haben wir Familie und Berufstätigkeit über das Thema Kinderbetreuung definiert. Das reicht aber auf Dauer nicht aus. Das große Interesse, das uns zur Vereinbarkeit von Berufsalltag und Pflege im häuslichen Umfeld entgegenkommt, spricht für sich.

Was tun denn Unternehmen in der aktuellen Situation für ihre Belegschaft?

Alexander Burger: Hier gibt es eine umfangreiche Palette von Sozialleistungen, Regelungen und Services, die die Firmen anbieten und die eine breite Arbeitnehmerschaft adressieren sollen. Im Bereich Pflege gibt es allgemeine Hilfestellungen, Telefonhotlines und ähnliche Serviceangebote, allerdings decken diese häufig nur Teilaspekte ab (wie zum Beispiel die Vermittlung von Pflegediensten) und sind noch viel zu wenig individualisiert. Teillösungen oder zu allgemeine Ansätze greifen immer weniger.

Warum?

Alexander Burger: Zum einen nehmen die Pflegefälle rasant zu, zum anderen gibt es ein großes Bedürfnis nach individuellen Hilfestellungen, die aber möglichst nicht sichtbar werden sollen. Es gilt leider häufig als „weniger leistungsfähig“, wer neben dem Beruf eine Pflegesituation zu organisieren hat. Umfragen zeigen, dass bei der häuslichen Pflege vielfach aus Angst vor Arbeitsplatznachteilen geschwiegen wird.

Aus diesem Grunde müssen Firmen in der Art und Weise, wie sie Sozialleistungen in diesem Bereich thematisieren, neue Wege gehen.

Welche Wege wären dies?

Alexander Burger: Im Zeitalter der Digitalisierung können wir die Errungenschaften aus der Arbeitswelt durchaus auf persönliche Organisation übertragen. Wir haben im Rahmen langjähriger Erhebungen und wissenschaftlicher Grundlagenarbeit wesentliche Ansätze beim digitalen Unterstützungsangebot JUUNA übernommen. Die Herausforderung besteht ja darin, den einzelnen Arbeitnehmer dort abzuholen, wo er gerade Hilfe benötigt und den gesamten Prozess zu unterstützen und mitzubegleiten. Das geht von Sachinformationen und Entscheidungshilfen in Form von Tutorials, Checklisten und aktuellsten Informationen, telefonischer fundierter Beratung bis hin zur Beantragung von Pflegeleistungen. Im Fokus stehen dabei das individuelle Zeit- und Aufgabenmanagement, Informationsaustausch und Kommunikation, welches jedem Nutzer webbasiert, orts- und geräteunabhängig zur Verfügung steht. Im Rahmen von regelmäßigen Webinaren können sich Interessenten einen Überblick verschaffen.

TERMINE: 14.00 Uhr bis 14.45. Uhr am 8.3., 22.3., 5.4., 19.4.2016
INFOS: www.juuna.de, https://www.juuna.de/arbeitgeberservice


BGM, BGF, Gesundheitsprogramme, Sozialprogramme, neue rechtliche Regelungen: viele mittelständische Unternehmen sind hier ziemlich gefordert. Welche Trends 2016 auf uns zukommen? Das beleuchtet das Interview anlässlich der 6. Tagung Corporate Health http://www.business-on.de/berlin/e-healthjuunna-_id25965.html

Die vitacare GmbH mit Sitz in München gehört seit 2013 zur vitapublic GmbH im Verbund der vitagroup. Mit dem Digitalangebot JUUNA bietet die vitacare innovative webbasierte Inhalte und Services an, um den individuellen Bedürfnissen von Menschen, die Verantwortung für pflegebedürftige Mitmenschen übernehmen, gerecht zu werden und sie in der herausfordernden persönlichen Situation nachhaltig zu unterstützen und zu entlasten. www.vitacare.de

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