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Flyport – Das Passagierterminal im Baukastenprinzip von Siemens

10.10.2007
Mit Flyport bietet der Siemens-Bereich Industrial Solutions and Services (I&S) ein Passagier-Terminal nach dem Baukasten-Prinzip an. Durch modulare und standardisierte Container-Einheiten lässt sich in kürzester Zeit ein komplett ausgestattetes Abfertigungsgebäude errichten, das funktional und optisch individuell auf die Erfordernisse jedes Flughafens zugeschnitten werden kann.

Die Zuwachsraten im Passagieraufkommen liegen weltweit in den nächsten Jahren zwischen sechs und elf Prozent. Die Infrastruktur im Flugverkehr- und Tourismusgeschäft muss entsprechend Schritt halten. Die Kapazitätsgrenze vieler Flughäfen ist allerdings mittlerweile erreicht. Der Bau oder die Erweiterung eines Flughafens ist normalerweise ein langer und komplexer Prozess. Mit Flyport bietet Siemens I&S eine zukunftsweisende Alternative.

Flughafenbetreiber können bestehende Flughafenterminals erweitern oder auch neue Standorte zügig errichten, und zwar unter Berücksichtigung internationaler Bestimmungen und Standards. Die Idee, die dahinter steckt, ist, dass in vorgefertigten Containereinheiten alle Einrichtungen, die üblicherweise in einem Terminal benötigt werden, zu einem Gesamtsystem ohne langfristige Baumaßnahmen kombiniert werden.

In seiner Grundversion ist Flyport für bis zu 1,5 Millionen Passagiere pro Jahr konzipiert. Dank des modularen Aufbaus lässt sich das System an den Bedarf der Abfertigung kleinerer als auch größerer Passagierzahlen problemlos anpassen.

Flyport sichert den reibungslosen Ablauf in allen Bereichen der Passagierabfertigung. Die Passagierwege sind übersichtlich und schnell. Der Abflugbereich ist für herkömmliche Check-in-Schalter, Abgabeschalter für übergroßes Gepäck sowie Check-in-Selbstbedienungsgeräte ausgelegt. Über eine öffentlich zugängliche Haupthalle passieren die Fluggäste die Sicherheitskontrollen und gelangen in den ebenerdigen Abflugbereich.

Abfliegende Passagiere werden durch Anzeigetafeln zu ihrem Flugsteig geleitet. Ankommende Passagiere werden durch den Passkontrollbereich geführt und nehmen ihr Gepäck an Transportbändern im Ankunftsbereich auf. Vorbei an der Zollkontrolle, gelangen die Fluggäste von hier aus in die Haupthalle.

Das Flyport-Terminal bietet eine Fläche von circa 5.000 m² verteilt auf zwei Ebenen. Die Ebene 1 umfasst den Bereich für die Passagierabfertigung, die Diensträume sowie Flächen für kommerzielle Zwecke. Auf der Ebene 2 können zum Beispiel ein Duty-Free-Shop und ein Restaurant mit Außensicht untergebracht werden. Hier sind auch Personalräume sowie der zentrale Haustechnikbereich angeordnet. Zwei weitere optionale Ebenen sind als Bürogeschosse konzipiert. Das Terminal besteht in der Grundversion aus über 300 Modulen. Die Wartehalle, die Ankunftshalle und die öffentliche Haupthalle sind frei von Stützelementen und überdacht.

Die in Deutschland vorgefertigten Einheiten lassen sich weltweit an jeden beliebigen Ort transportieren. Die einzelnen Einheiten sind im Wesentlichen Stahl-Container nach ISO Norm und somit einfach per Lastwagen, Zug, Schiff und Flugzeug zu transportieren.

Die Module enthalten schon alle technischen Installationen und standardisierten Verbindungsstellen und werden vor Ort zusammengestellt. Die Endinstallation kann mit lokalen Firmen durchgeführt werden. Flyport besitzt alle gängigen Sicherheitsstandards und kann im Aussehen ohne weiteres an das Erscheinungsbild des Kunden angepasst werden. Die Schnittstellen sind so ausgelegt, dass Flyport in vorhandene Systeme leicht integriert, jedoch auch als völlig unabhängiges Terminal betrieben werden kann.

Das modulare Flughafenterminal ist eine Gemeinschaftsentwicklung der deutschen Unternehmen Siemens, Kleusberg, Lindner, Ansorg, Vitra und Flyport Development.

Siemens übernimmt die elektrotechnische Installation und liefert spezielle Flughafensysteme. In der Systempartnerschaft übernimmt der Siemens-Bereich I&S die Generalunternehmerschaft von der Angebotsstellung über die Endkonstruktion bis zur Abnahme und zum Service.

Mit Flyport bietet der Siemens-Bereich Industrial Solutions and Services (I&S) ein Passagier-Terminal nach dem Baukasten-Prinzip an. Durch modulare und standardisierte Container-Einheiten lässt sich in kürzester Zeit ein voll funktionsfähiges Abfertigungsgebäude errichten.

Siemens Airports ist eine Koalition von Siemens-Bereichen, die erfolgreich ihre Produkte, Dienstleistungen und Systeme zu erstklassigen Flughafen-Lösungen bündelt und integriert. Die beteiligten Partner sind die Bereiche Automation and Drives (A&D), Industrial Solutions and Services (I&S), Siemens Building Technologies (SBT), Power Transmission and Distribution (PTD) und Siemens IT Solutions and Services.


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