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Bayer CropScience-Tochter Nunhems erwirbt Spargelzuchtprogramm von Teboza

05.10.2007
Nunhems, das Gemüsesaatgut-Geschäft von Bayer CropScience, hat von der niederländischen Firma Teboza Research, die auf die Züchtung und Erzeugung von Spargelsorten spezialisiert ist, alle Vermögenswerte in Verbindung mit dem Spargelzuchtprogramm übernommen.
Teboza Research ist Teil der Teboza-Gruppe, einem der größten Erzeuger von Spargelpflanzen und Frischspargel in Europa mit Sitz in Helden, Niederlande. Dieser Schritt ermöglicht es Nunhems, seine Position auf dem Markt für Spargelsaatgut mit Hilfe eines eigenen Zuchtprogramms auszubauen.

Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

Mit dem erworbenen Genpool eröffnen sich Nunhems neue Züchtungs- und Wachstumschancen in wichtigen Anbaugebieten in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika. Das gilt für weißen und grünen Spargel wie auch für den Frischmarkt und die industrielle Weiterverarbeitung. Das Unternehmen geht davon aus, innerhalb von drei Jahren die ersten Hybriden auf dem Markt anbieten zu können.

Douwe Zijp, Geschäftsführer von Nunhems, betonte: "Durch die Übernahme des Keimplasmas von Teboza können wir nun unser Wissen, unsere praktischen Erfahrungen und das Know-how bei molekularen Techniken in unser eigenes Spargelzuchtprogramm einbringen. Mit Blick auf die Wünsche unserer Kunden wollen wir neue Hybriden entwickeln und uns dabei auf Merkmale konzentrieren, die sowohl für den Spargelanbauer wie auch für den Endkunden interessant sind. Durch dieses Spargelzuchtprogramm erweitern wir unser strategisches Portfolio um eine Gemüsekultur, die weltweit eine wichtige Rolle spielt."

Will Teeuwen, Leiter von Teboza Research: "Mit der Übertragung unseres gemeinsam mit dem renommierten Züchter Piet Boonen entwickelten Spargel-Keimplasmas an Nunhems stellen wir sicher, dass die von uns entwickelte genetische Vielfalt weltweit vermarktet wird und die Entwicklung von neuen Hybriden durch die wissenschaftlichen Kapazitäten und die Marktkenntnis von Nunhems gestärkt wird."

Bayer CropScience hatte bereits angekündigt, sein Portfolio im Gemüsesaatgutgeschäft weiter ausbauen zu wollen. Anfang 2007 übernahm das Unternehmen das Tomatensaatgut-Geschäft von Unilever, im Sommer 2007 folgte die Akquisition der Peperoni- und Kohlsorten vom koreanischen Unternehmen Seedex.

Die Bayer CropScience AG zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von 5,7 Milliarden Euro in 2006 zu den weltweit führenden, innovativen CropScienceUnternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzen-Biotechnologie. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt rund 17.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: www.newsroom.bayercropscience.com

Das Gemüsesaatgut-Geschäft von Bayer CropScience firmiert unter dem Namen Nunhems. Nunhems ist weltweiter Spezialist bei Gemüsesaatgut und Anbieter von innovativen Produkten, Konzepten und Know-how für die professionelle Obst und Gemüseproduktion und die Lebensmittelkette. Das Produktangebot umfasst führende Sorten und Marken bei Kulturen wie Porree, Zwiebel, Möhre, Melone, Gurke, Tomate, Wassermelone, Kopfsalat, Paprika und Chicoree. Mit einem Jahresumsatz von 190 Millionen EUR (2006) und einem Portfolio von 28 Arten und etwa 2.500 Sorten gehört Nunhems zu den vier führenden Gemüsesaatgut-Anbietern weltweit. Nunhems beschäftigt mehr als 1.200 Mitarbeiter und ist in allen großen Gemüseanbaugebieten der Welt vertreten.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Bayer CropScience AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Bayer CropScience AG oder unserer Dachgesellschaft Bayer AG wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der Bayer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben worden sind. Weder die Bayer AG noch die Bayer CropScience AG übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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