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Heidelberg liefert die 200. Speedmaster CD 74 UV aus und stärkt damit seine führende Position im UV-Segment

27.07.2007
Vor kurzem verließ die 200. Speedmaster CD 74 UV das Werk Wiesloch-Walldorf der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg).

Dr. Jürgen Rautert, Vorstand für Produkte und Technik bei Heidelberg, überreichte die Urkunde dem Kunden Olegário Fernandes - Artes Gráficas S.A. aus Lissabon, Portugal. Mit der Jubiläumsmaschine - einer Speedmaster CD 74 Sechsfarben UV mit Doppellackierwerk - wird die Druckerei in das neue Geschäftsfeld Inmould Label expandieren und Einleger für Kunststoffpackungen produzieren. Die über 90 Mitarbeiter von Olegário Fernandes drucken Etiketten, Verpackungen und Prospekte. Zur bisherigen Ausstattung gehören drei Speedmaster SM 74 und zwei Gallus- sowie zwei Como-Schmalbahnetikettensysteme. Angefangen hatte die Druckerei im Jahr 1922 mit elf Mitarbeitern.

Bewährte UV-Technologie

Die Speedmaster CD 74 verfügt für UV-Anwendungen über eine integrierte UV-Technologie. Die UV-Ausstattungen sind dabei bereits mit der Druckmaschine gemeinsam entwickelt worden und somit bestens an den Bogenlauf angepasst. Dieses Konzept hat sich bei vielen Spezialanwendern bewährt, die mit der Speedmaster CD 74 UV arbeiten, was die 200 verkauften Maschinen in nur vier Jahren beweisen und was die führende Position von Heidelberg in diesem Segment bestätigt. Die integrierte UV-Technologie bietet neben anwendungstechnischen Vorteilen auch ein Plus an Sicherheit und Gesundheit: das Trocknersystem Heidelberg Drystar bietet mit seiner CAN-Bus-Einbindung eine komfortable Bedienung der Trockner vom CP 2000 Leitstand sowie entsprechende Sicherheitsabschaltungen bei Produktionsstörungen. Durch die ebenfalls integrierte Geruchs- und Farbnebelabsaugung ist die Speedmaster CD 74 UV auch bezüglich der Emissionswerte Spitze. Deshalb wurde sie auch im Jahr 2003 als erste Druckmaschine mit dem Zertifikat "Optimiert für UV-Druck" der Deutschen Berufsgenossenschaft ausgezeichnet.

Die Heidelberg Historie in Sachen UV-Entwicklung:

1986: Speedmaster CD 102 mit Lackierwerk
1992: Speedmaster CD 102 mit zwei Lackierwerken
1998: Speedmaster SM 74 mit UV-Vorbereitung
2000: Speedmaster CD 102 als Veredelungsmaschine
2002: Speedmaster CD 74 mit UV-Ausstattung
2002: Speedmaster CD 102 Duo Press
2004: Speedmaster CD 74 Duo Press
2004: Speedmaster CD 74 mit Bogenwendung und UV-Ausstattung
2004: Speedmaster CD 102 PresetPlus UV-Auslage
2006: Speedmaster XL 105 UV
Mit der Einführung der Speedmaster CD 74 für UV-Anwendungen Ende 2002 hat für Heidelberg eine neue strategische Ausrichtung begonnen. Wurden zuvor die jeweiligen Maschinen in den unterschiedlichen Formatklassen für die UV-Anwendung vorbereitet und von Partnerfirmen wie zum Beispiel der Firma IST METZ GmbH, Nürtingen, ausgebaut, hat Heidelberg mit der Speedmaster CD 74 eine eigene, durchgängige Kompetenz entwickelt. Beginnend in Forschung und Entwicklung, über Beratung und Service bis hin zur Kooperation mit führenden Systemlieferanten ist das Unternehmen nunmehr in allen Bereichen der UV-Technologie bestens aufgestellt. Fortgeführt wurde diese neue Ausrichtung im Jahr 2006 mit der Markteinführung der Speemaster XL 105 mit UV.

Die Marktentwicklung

Der Markt im UV-Bereich hat sich gerade in der jüngsten Vergangenheit sehr stark entwickelt. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Faltschachteln, Etiketten, Kunststoffmaterialien, aber auch bei hochqualitativen Akzidenzen. Führende Märkte bei UV-Anwendungen sind Asien, insbesondere Japan, sowie England, Frankreich, die USA und Italien. Aber auch in Deutschland ist ein steigender Bedarf erkennbar. Dies spiegelt sich auch in den Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre wider. So ist bei den Druckmaschinenherstellern im Schnitt eine Zuwachsrate von sieben Prozent kalkuliert, mehr als zehn Prozent bei den Trocknerherstellern und gar 14,5 bei den Farb- und Lackherstellern. Die Vorteile dieser Technologie sind beispielsweise die sofortige Durchhärtung von Farbe und Lack: Bei der UV-Trocknung polymerisiert der Druckfarbenfilm nach der Bestrahlung innerhalb von Sekundenbruchteilen und ist danach sofort weiter verarbeitbar. Dieses Verfahren erfordert jedoch spezielle Druckfarben, die völlig andersartige Bindemittel und zusätzliche Fotoinitiatoren enthalten. Hinzu kommt höchster Glanz beim Lackieren, der Verzicht auf Puder im Trocknungsvorgang, weniger Makulatur und höchste Widerstandsfähigkeit und damit Unempfindlichkeit beim jeweiligen Bedruckstoff.

Für Druckereien eröffnen UV-Anwendungen die Chance, die Angebotsvielfalt zu erhöhen, eine höhere Wertschöpfung zu erzielen, Nischen zu besetzen, hochwertiger in Sachen Veredelung zu werden und die Lieferzeiten reduzieren zu können.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hans-Dieter Siegfried
Tel.: +49 (0)6221 92 50 63
E-Mail: hans-dieter.siegfried@heidelberg.com

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