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Desigo Gebäudeautomationssystem für mehr Energie- und Kosteneffizienz

07.05.2007
Siemens Building Technologies erweitert das Gebäudeautomationssystem Desigo mit neuen I/O-Modulen sowie zusätzlichen Funktionen der Managementstation. Daraus resultieren eine grössere Flexibilität der Anlagen, höherer Komfort und geringere Energie- und Investitionskosten.

Seit der Einführung im Dezember 2003 wurde Desigo kontinuierlich weiterentwickelt und auf neue Kundenbedürfnisse sowie neue technologische Standards ausgerichtet. Der weltweite Einsatz des Systems in mehreren tausend Anlagen belegt die hohe Akzeptanz des Systems im Markt.

Von den neuen Leistungsmerkmalen profitieren alle Rollenträger im Markt, beginnend vom Investor und Planer über den Wiederverkäufer bis hin zum Bediener. Kosten- und Zeitersparnisse bei Anschaffung, Engineering, Installation, Inbetriebnahme, Betrieb und Wartung gehen einher mit gesteigerter Zuverlässigkeit, höherer Verfügbarkeit und komfortablerer Bedienung der Anlagen.

Flexible und kompakte I/O-Module für höhere Kosteneffizienz
Als markanteste Neuerung beinhaltet die Version V2.37 mit Desigo TX-I/O ein neues, modular aufgebautes Sortiment von I/O-Modulen mit innovativen Eigenschaften und bisher unerreichter Flexibilität. Die Baureihe ist äusserst schlank und deckt alle Signaltypen mit acht verschieden Modulen ab. Hervorstechende neue Merkmale sind:

Flexibilität: alle I/O-Punkte sind auf eine beliebige der im Modul implementierten Funktionalitäten konfigurierbar. Daraus resultiert ein geringerer Aufwand für Engineering, Installation, Wartung und Training.

Skalierbarkeit: das modulare Sortiment ermöglicht auf die Anwender-Bedürfnisse abgestimmte Funktionalität und I/O-Belegung mit entsprechenden Auswirkungen auf den Investitionsaufwand.

Kompakte Bauform: erlaubt auf einer kreditkartengrossen Fläche Platz für über 12 I/O-Punkte, vermindert damit den Platzbedarf im Schaltschrank und dessen Baukosten.

DIN-Bauform: ermöglicht die durchgängige und damit kostensparende Schaltschrankeinteilung und unterstützt den Einsatz von Standard-Bauteilen.

LED und LCD Anzeigen: visualisieren die Signale selbsterklärend für eine einfache und intuitive Handbedienung und beschleunigen die Reaktionszeiten bei Störungen mit dem Ergebnis eines besseren Komforts für Bediener und einer erhöhten Verfügbarkeit der Anlage.

Selbstaufbauende Busverbindung: vereinfacht die Installation, lässt den Modulaustausch ohne Tooleinsatz und Verdrahtung zu und verringert die Gefahr von Fehlmanipulationen Inbetriebsetzung- und Wartungszeiten werden kürzer, die Zuverlässigkeit steigt.

Diese Merkmale führen zu einer höheren Kosteneffizienz des Gesamtsystems. Weil das neue TX-I/O-Sortiment mit den bewährten PTM-Modulen parallel einsetzbar ist, kann es in Visonik- wie auch Unigyr-Systemen verwendet werden. Somit bleibt die Investition in die Anlage langfristig geschützt.


Leistungsfähigere Automationsstation
Auf der Automationsebene wird das Segment der kompakten Ethernet/IP-Automationsstationen um eine 36 Datenpunkte fassende Automationsstation erweitert. Ausserdem wird mit der Desigo-Version 2.37 die Kompakt-Serie mit LON-Talk-Kommunikation um drei Typen mit zusätzlicher Modemkommunikation (PTP) ergänzt. Da konsequent BACnet als Kommunikationsprotokoll in Desigo verwendet wird, ist sichergestellt, dass sich bestehende Installationen jederzeit mit weiteren kompakten oder modularen Automationsstationen bis hin zur Managementstation Desigo Insight ausbauen lassen.
Management: Benutzerkomfort und Energieeffizienz
Die Managementstation Desigo Insight wird um zwei benutzerfreundliche Funktionen erweitert. „Desigo Reports“ liefert dem Anwender die Informationen zur effizienten und zielgerichteten Bewältigung seiner Aufgaben. Die Funktion ist ideal für die Anlagenbetriebsanalyse und somit zur Steigerung der Energieeffizienz einsetzbar. Im Standardpaket enthalten sind vordefinierte Berichte, beispielsweise für Fehler, Diagnose, Punktstatus oder Raumstatus mit Echtzeit-Werten. Berichte können aber auch nach kundenspezifischen Vorlagen automatisch ausgeführt und dargestellt werden. Start und Zugriff sind über eine Web-Client möglich. Der „Reaction Processor“ ermöglicht es, auf der Managementebene wiederkehrende manuelle Aufgaben des Bedieners zu automatisieren und diesen so zu entlasten. Berichte werden bei bestimmten Ereignissen automatisch gestartet und bei Bedarf ausgedruckt oder per Mail zugestellt.

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