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Siemens eröffnet zentrales Forschungslabor in China - Investitionen von rund 80 Millionen Euro bis 2010 geplant

30.10.2006
Siemens Corporate Technology (CT) feiert heute die Einweihung seines Forschungszentrums "Siemens Corporate Technology China" in Peking. Rund 80 Millionen Euro will Siemens bis 2010 in die beiden chinesischen Standorte Peking und Shanghai investieren, an denen über 300 Wissenschaftler an neuen Umwelt-, Energie-, Gesundheits- und Automatisierungstechnologien forschen sollen.

"Die Volksrepublik China ist eine der wichtigsten Säulen unseres Geschäfts im asiatisch-pazifischen Raum und gewinnt im weltweiten operativen Geschäft zunehmend an Bedeutung" so Prof. Dr. Hermann Requardt, Mitglied des Zentralvorstandes der Siemens AG und Leiter von Corporate Technology.

"Für die Wahl eines neuen Forschungsstandortes ist die Nähe zu unseren Kunden ausschlaggebend - aber auch die Nähe zu Produktionsstandorten und herausragenden Universitäten." Mit über 31.000 Mitarbeitern zählt Siemens unter den ausländischen Unternehmen in China zu den größten Arbeitgebern.

China boomt. Die aufstrebende Wirtschaftsmacht ist für Siemens von besonderer strategischer Bedeutung. Mit dem neuen Forschungsstandort in Peking will Siemens seine Präsenz in der Region erhöhen und gleichzeitig seine Funktion als Trendsetter bei innovativen Entwicklungen ausbauen. Siemens Corporate Technology China ist heute die größte zentrale Forschungsstelle von Siemens im Raum Asien-Pazifik. 200 hoch qualifizierte Forscher hat das Unternehmen hier bereits unter Vertrag genommen, bis 2008 sollen es 300 sein. Rund 80 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren in den Standort investiert werden.

Der stellvertretende Minister der nationalen Kommission für Entwicklung und Reformen Zhang Xiao Qiang unterstrich auf der Einweihungsfeier des Forschungsstandortes Peking das Interesse der chinesischen Regierung an einer langjährigen, für beide Seiten ertragreichen Zusammenarbeit mit Siemens. Innovationen seien der Schlüssel für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Chinas. Siemens gehöre hier international zu den führenden Unternehmen.

Prof. Dr. Hermann Requardt, Siemens Zentralvorstand und Leiter von Corporate Technology, betonte die Bedeutung des Standortes innerhalb des Siemens Forschungsnetzwerks. "Innovationen geschehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis harter Arbeit und müssen gemanaged werden" so Requardt. "Und dazu gehört ein internationales Forschungsnetz mit Standorten in allen Wachstumsmärkten und technologischen Hot Spots." Auch Dr. Richard Hausmann, Leiter der Landesgesellschaft Siemens China verwies auf die bedeutende Rolle Chinas für das weltweite Siemensgeschäft und skizzierte seine Vision einer zukünftigen Zusammenarbeit von Siemens Corporate Technology China mit den R&D Einheiten der Siemens Bereiche im Land der Mitte. Ganz im Sinne einer technologischen Zukunftssicherung für China wünsche er sich Innovationen, die Chinas Bedürfnissen gerecht werden und gleichzeitig wertvollen Nutzen für die Bevölkerung des Landes stiften. "Mit 31.000 Mitarbeitern zählen wir zu einem der größten ausländischen Arbeitgeber im Land" so Hausmann.

Diese Vorstellung von der Arbeit des neuen Forschungszentrums teilt auch Reinhold Achatz, Leiter der Technologieabteilungen von Siemens Corporate Technology. "Wir wollen uns in China speziell auf die Entwicklung von Technologien und Lösungen konzentrieren, die optimal auf den chinesischen Markt zugeschnitten sind und zugleich das Potenzial haben, auch auf dem globalen Markt, erfolgreich zu sein."

Diese Innovationen sollen laut Dr. Arding Hsu, Leiter von Corporate Technology China ganz einfach SMART sein - Simple, Maintenance friendly, Affordable, Reliable, Timely to market. "Dies ist unser primäres Ziel und wir freuen uns auf die damit verbundenen und vor uns liegenden Herausforderungen."


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