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Bayer HealthCare übernimmt OTC-Geschäft der chinesischen Topsun Group für rund 103 Millionen Euro

25.10.2006
Die Bayer HealthCare AG wird das Geschäft mit verschreibungsfreien (OTC) Arzneimitteln gegen Erkältungskrankheiten von der chinesischen Topsun-Group übernehmen und in die Division Consumer Care integrieren.

Der Kaufpreis beträgt umgerechnet rund 103 Millionen Euro zuzüglich einer weiteren erfolgsabhängigen Zahlung von umgerechnet rund 19 Millionen Euro. Damit erhöht Bayer HealthCare ihre Präsenz in China, einem der am schnellsten wachsenden OTC-Märkte der Welt. Der Vertrag beinhaltet auch die Übertragung des Herstellungsbetriebs Gaitianli in Qidong und das nationale Außendienstnetz und wird nun den Regulierungsbehörden zur Genehmigung vorgelegt.

Zu dem von Topsun erworbenen Sortiment mit einem Jahresumsatz von umgerechnet rund 32 Millionen Euro (2005) zählt insbesondere die führende Marke White & Black®. Mit dem Zukauf will Bayer HealthCare seine Wettbewerbsfähigkeit im chinesischen OTC-Markt erhöhen.

Arthur Higgins, Vorsitzender des Executive Committees von Bayer HealthCare, sieht in dem Abkommen eine Fortsetzung der globalen Strategie zur Stärkung des OTC-Geschäfts und der Präsenz in China: "Wir freuen uns, eine so attraktive Chance gefunden zu haben, unser lokales Geschäft weiter zu stärken."

Das nationale Außendienstnetz wird in die Aktivitäten von Bayer Consumer Care in China integriert, um die Vertriebs- und Außendienstkapazitäten für das kombinierte OTC-Portfolio zu verstärken.

Guo Jiaxue, Chairman der Topsun Group, zu der Vereinbarung: "Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Bayer die beste Wahl für eine erfolgreiche Fortführung unseres Geschäfts im Bereich Erkältungskrankheiten ist. Wir sind davon überzeugt, dass Bayer eine starke Position hat, um das bereits beeindruckende Wachstum unserer Marken unter neuer Führung fortzusetzen."

Bayer HealthCare

Bayer HealthCare ist eine Tochtergesellschaft der Bayer AG und gehört zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten. Der Teilkonzern Bayer HealthCare erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von rund 9,4 Milliarden Euro. Bayer HealthCare beschäftigt weltweit etwa 33.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Consumer Care, Diabetes Care, Diagnostika sowie Pharma. Zum 1. Januar 2006 wurden die Divisionen Pharma und Biologische Produkte zusammengelegt. Die Division Pharma besteht aus den Geschäftseinheiten Hämatologie/Kardiologie, Onkologie und Primary Care (Allgemeinarztgeschäft).

Ziel von Bayer HealthCare ist es, Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung von Krankheiten und leisten einen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität.

Bayer HealthCare China

Bayer HealthCare hat in China bereits eine lange Tradition. Die erste Produktion von Aspirin begann 1936 in Shanghai. Heute hat Bayer HealthCare in China über 1.500 Mitarbeiter und ist mit vier Divisionen - Pharma, Consumer Care, Diagnostika und Animal Health - vertreten.

Als eines der zehn führenden internationalen Pharmaunternehmen auf dem chinesischen Markt gründete die Division Pharma 1995 in Peking Bayer HealthCare Co. Ltd., um den lokalen Markt und entwickelte Pharmamärkte wie Australien und Japan mit internationalen Pharma- und OTC-Produkten mit GMP-Zertifizierung zu beliefern.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


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