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TULIPA-Register trifft auf hohe Teilnahmebereitschaft

20.02.2006


16. Februar 2006

50. GTH-Jahrestagung, Basel: Erstes deutsches Thrombose-Register aufgestellt


Vergangenen Herbst wurde das TULIPA-Register von GlaxoSmithKline initiiert und unter der Schirmherrschaft der wissenschaftlichen Fachgesellschaften DGA (Deut-sche Gesellschaft für Angiologie), GTH (Gesellschaft für Thrombose- und Hämostase-forschung und DGP (Deutsche Gesellschaft für Phlebologie) auf den Weg gebracht. 1 Bald schon kann TULIPA breite Erkenntnisse über Diagnostik und Therapie tiefer Ve-nenthrombosen (TVT) in Deutschland liefern. Insgesamt waren knapp 400 Praxen und 4956 Patienten bereit, bei TULIPA mitzuwirken. Dabei unterstreicht die hohe Teilnah-mebereitschaft das große Interesse an diesen Information und Erfahrungswerten. TU-LIPA wird Daten und Fakten liefern, um die Versorgungswirklichheit in Deutschland gründlicher zu beleuchten.

Der aktuelle Stand und die weiteren Pläne bei TULIPA werden auf der 50. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) am 17. Februar in Basel in einem GSK-Satellitensymposium präsentiert. Professor Dr. Sebastian Schellong von der Technischen Universität Dresden wird diesmal erste Zahlen und Ergebnisse von TULIPA präsentieren. Bei dem GSK-Symposium, das den Titel „Thrombosetherapie im venösen und arteriellen Gefäßsystem“ trägt, referiert zudem Professor Dr. R. Bauersachs, Darmstadt zur Fondaparinux-Therapie bei Venenthrombosen und akutem Koronarsyndrom. Den Vorsitz hat Prof. Dr. H. Riess, Charité Berlin, der über den Einsatz von Nadroparin bei Tumorpatienten spricht.2

Für die Erstellung des TULIPA-Registers wurden zunächst mögliche Praxen angesprochen, die daraufhin zwischen Oktober und Dezember alle Patienten, die zur diagnostischen Abklä-rung eines Thrombose-Verdachts überwiesen wurden, für das Register dokumentieren soll-ten. Dieser erste Schritt war beendet, sobald sich in einer teilnehmenden Praxis fünf Ver-dachtsfälle einer tiefen Venenthrombose (TVT) bestätigt hatten.

Die für TULIPA dokumentierten Patienten wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Die erste Grup-pe (A) umfasst alle Patienten mit gesicherter tiefer Beinvenenthrombose, die zweite Gruppe (B) beinhaltet alle Patienten, bei denen eine Thrombose eindeutig ausgeschlossen werden konnte. In der dritten Gruppe (C) sind alle Patienten, bei denen die durchgeführte Diagnostik initial keine sichere Diagnose ergab. Im Zuge der Datenanalyse wird nun zum Beispiel unter-sucht werden, welches Risikoprofil einer ambulant erworbenen TVT zugrunde liegt, und wie die diagnostische und therapeutische Versorgungswirklichkeit in Deutschland aktuell aus-sieht. Erste Daten dazu werden voraussichtlich Anfang Mai verfügbar sein; das umfangrei-che 1-Jahres-Follow-Up von TULIPA wird Ende 2006 abgeschlossen sein.

Für die medikamentöse Therapie und Prophylaxe thromboembolischer Erkrankungen stehen verschiedene Antithrombotika zur Verfügung. Seit der Übernahme von Nadroparin (Fraxipa rin®) und Fondaparinux (Arixtra®) im September 2004 ist GSK ein wichtiger Partner bei der Patientenversorgung im Thrombose-Sektor.

Anmerkungen:

1 TULIPA steht für „Thrombose mit und ohne Lungenembolie bei Patienten im ambulanten Bereich“. Das Register steht unter Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA), Deut-schen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) und der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostasefor-schung (GTH). Es handelt sich um ein reines Indikationsregister, mit dem ein repräsentatives Bild von Diagnostik und Therapie der TVT in der Bundesrepublik ermittelt wird. TULIPA wurde zur 34. Jahres-tagung der DGA in Berlin am 08.09.2005 vorgestellt.

2 GSK-Satellitensymposium bei der GTH-Jahrestagung 2006 :

„Thrombosetherapie im venösen und arteriellen Gefäßsystem“
Freitag, 17. Februar 2006, 12:15 – 13:45 h
Vorsitz: H.Riess, Charité – Campus Virchow Klinikum (Berlin)

• TULIPA – Erste Zahlen des deutschen Thromboseregisters, S. Schellong, Technische Universi-tät Dresden

• Fondaparinux zur Therapie venöser Thrombosen und des akuten Koronarsyndroms, R.M. Bauersachs, Klinikum Darmstadt

• Neue Horizonte – Nadroparin bei Tumorpatienten, H. Riess, Charité – Campus Virchow –Klinikum, Berlin

Unternehmensinformation

GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu Produkten und Forschungsthemen im Internet unter: www.glaxosmithkline.de

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