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Stärkere Präsenz im russischen Raffineriechemikalien-Markt

20.05.2005


Heute, Freitag, den 20. Mai 2005, eröffnet die BASF an der russischen Gubkin State University of Oil and Gas in Moskau ein Technisches Servicecenter für Raffineriechemikalien. Der Ludwigshafener Chemiekonzern ist damit das erste Unternehmen, das ein Labor auf dem Gubkin-Campus einrichtet. Mit diesem Servicecenter verstärkt das Unternehmen seine Präsenz im Mineralöl-Markt. Speziell Russland kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Aufgrund der expandierenden Mineralölindustrie in Russland besteht ein beträchtlicher Anstieg in der Nachfrage nach Veredlungsprodukten für Mineralöl.

Die BASF ist seit mehreren Jahren mit Vertrieb und Marketing im Additivgeschäft in Russland präsent. Mit dem spezialisierten Servicelabor erweitert die BASF ihr Leistungsspektrum. „Die neue Serviceeinheit unterstreicht unser Engagement für die russische Mineralölindustrie“, so Sergey Andreew, regionaler Verkaufsleiter der BASF in Russland. „Durch die regionale Anwendungstechnik können wir die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen des lokalen Marktes zeitnah erfüllen.“ Andreew weiter: „Für unsere gute Position bei Raffineriechemikalien ist vor allem unsere große Bandbreite an innovativen Produkten ausschlaggebend.“ Die BASF verfügt unter anderem über Fliessverbesserer und Paraffindispergatoren für Mitteldestillate, Schmierfähigkeitsverbesserer, Korrosionsinhibitoren, Antioxidantien, Metalldeaktivatoren, Stabilisatoren, Leitfähigkeits- und Cetanzahlverbesserer sowie über Vereisungsverhinderer für Jet Fuel.

Bei der Auswahl des Labor-Standortes sprachen viele Faktoren für die Gubkin-Universität. Die Hochschule gilt in Russland als Top-Adresse im Segment Öl und Gas. Prof. Vladimir Kapustin, Leiter dieses Fachbereichs der Universität, bietet seinen Studenten eine umfassende Ausbildung auf dem Gebiet der Öl- und Gasindustrie: Geologie und Erkundung, Entwicklung der Ölfelder, Transport und Absatz, Betriebswirtschaft, Ökologie und sogar Jura stehen auf dem Lehrplan. „Die Erfolgsformel lautet: universitäre Forschung gepaart mit Industrieforschung. „Unser aller Ziel ist es Innovationen schneller wirtschaftlich nutzbar zu machen“, schätzen Studenten die Praxisnähe des Universitätsangebots. Kapustins Hochschulabsolventen sollen in Zusammenarbeit mit BASF-Mitarbeitern, moderne, praxisbezogene Arbeitsabläufe kennen lernen. Gemeinsam mit den Studenten wollen die BASF-Forscher in den kommenden Jahren vor allem an der Weiterentwicklung russischer Kraftstoffe arbeiten. Aufgrund extrem hoher Abgasemissionen, wird ab Januar 2006 per Gesetz der Einsatz von höherwertigen Benzin- und Dieselkraftstoffen vorgeschrieben.

Die Verbesserung der Kraftsstoffe kann nur durch den Einsatz von Additiven erreicht werden. „Auch hier ist die BASF der ideale Partner“, erläutert Kapustin. „Auf dem Gebiet der Kraftstoffadditive ist der Chemiekonzern seit Jahren Marktführer. Mit den neuen Additiv-Paketen können wir auch die gestiegene Nachfrage des Auslands nach russischen Kraftstoffen besser erfüllen.“ Mit BASF-Produkten additivierte Kraftstoffe entsprechen den weltweiten Anforderungen der Automobilindustrie und den internationalen gesetzlichen Anforderungen beispielsweise der Europäischen Union.

Weitere Informationen:
www.basf.de

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