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Vernetzte Projekte erfordern vernetzte Gedanken

01.06.2004


Projektplanung am Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) mit MindManager®

Unter der Leitung des Fraunhofer Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Duisburg startete 2001 das Projekt zum Thema intelligentes Haus, das unter dem Motto „Innovationen für das vernetzte Leben“ steht. Im Mittelpunkt steht das Innovationszentrum Intelligentes Haus Duisburg, kurz inHaus. In der inHaus-Anlage sind Arbeiten und Wohnen in einem ganzheitlichen Konzept integriert. Zur Anlage gehören ein Wohn- und ein Werkstatthaus. Das Wohnhaus integriert alle Funktionen eines experimentellen, vernetzten Haushalts. Dazu gehören ein Wohnlabor, ein Home-Office, ein Multimedia-Car und ein intelligenter Garten. Das Werkstatthaus hat den Charakter einer Forschungs- und Entwicklungswerkstatt – dazu gehören ein Bad- und Küchenlabor, eine Handwerker-Werkstatt sowie ein Planungs- und Beratungslabor für Teleservice und eine Technik-Zentrale.

17 Wirtschaftsunternehmen unterstützen das Projekt mit Know-how, Kompetenzen, Produkten und Dienstleistungen. Das IMS übernimmt die Projektleitung, plant und betreibt die inHaus-Anlage. Eine der Hauptaufgaben des IMS ist die Konzipierung und Entwicklung von komplett integrierten Netzwerksystemen. Das Ziel ist die Entwicklung von Systemintegrations-Lösungen, die das Zusammenspiel von Komponenten, Geräten und Infrastrukturen, die nach unterschiedlichen Standards funktionieren und von verschiedenen Herstellern stammen, zu ermöglichen. Ein zweites Ziel besteht darin, den Menschen in seinem täglichen Umfeld - zu Hause, bei der Arbeit, in der Kommunikation und in seiner Mobilität - zu unterstützen.

Maps stellen vernetzte Gedanken dar

Klaus Scherer, Abteilungsleiter System- und Anwendungstechnik und IMS-Verantwortlicher für die Gesamtkoordination des inHaus-Projekts und Jörg Benning von Benning Büro für Bauplanung GmbH, verantwortlicher Architekt, setzen seit Beginn des Projekts 2001 die Softwarelösung MindManager ein. In diesem äußerst komplexen Projekt kommt MindManager in den unterschiedlichsten Teilprojekten zum Einsatz. „MindManager unterstützt uns in der Projektplanungsphase. Die Lösung eignet sich besonders bei der Erstellung von Konzepten und bei organisatorischen Aufgaben. So ist es beispielsweise möglich, What/If-Szenarien oder Abteilungsstrukturen übersichtlich darzustellen. Ich nutze die Software auch für das Brainstorming, um Ideen zu sammeln und zu strukturieren, bei Besprechungen und der Strukturierung von Anträgen. MindManager unterstützt uns bei der Aufbereitung der Themen und bei der Gliederung. Die Lösung bietet den Vorteil, die Komplexität eines Themas durch die Zerlegung in Einzelthemen überschaubar zu machen. MindManager hat uns in dieser Hinsicht schon gute Dienste geleistet. Die Software nimmt uns zwar nicht das Denken ab, dafür fallen Fehler aber schneller auf“, erläutert er schmunzelnd. Für Scherer stellt die Lösung ein intuitiv bedienbares Werkzeug dar, mit dem Gedanken und Konzepte anschaulich strukturiert werden können. Im Teamworkbereich und in der Zusammenarbeit mit externen Partnern unterstützt MindManager die visuelle Kommunikation. „Das inHaus-Projekt ist für mich in erster Linie ein Vernetzungsprojekt. Partner, Ideen, Projekte, Technologien, Produkte und Aktivitäten werden in diesem umfassenden Konzept miteinander verbunden. Mit einer Business Map können solche Vernetzungen transparent dargestellt werden, wobei die Map für mich die Darstellung vernetzter Gedanken ist“, berichtet Scherer.

„MindManager eignet sich gut bei Beratungsgesprächen und in der Projektvorbereitungsphase. Ich lege einmal eine Projektmap an und finde sämtliche Informationen immer aktuell und übersichtlich wieder. Durch die vollständige Integration in die Office-Welt erspare ich mir Hin- und Her-Synchronisationen mit anderen Programmen. MindManager unterstützt mich bei der inHaus-Planung genauso wie bei der Erstellung von Abläufen im Baubereich, Checklisten oder Präsentationen. Ich bin mit der Lösung einfach schneller als mit herkömmlichen Mitteln und kann Projekte visuell ansprechend und einprägsam aufbereiten. Ein weiterer Pluspunkt ist die intuitive Erlernbarkeit der Software.

Für Scherer ist MindManager vorrangig ein Organisationstool, durch dessen Einsatz Zeit im täglichen Arbeitsablauf gespart wird. „Ich gehe von einer Zeitersparnis von zehn Prozent bei einem konsequenten Einsatz der Software aus“, schätzt der IMS-Gesamtverantwortliche. "Beim Arbeiten mit MindManager steht nicht das Tool im Vordergrund, sondern die Konzentration auf das Sammeln von Ideen oder das Projekt. Gerade für sehr komplexe Projekte wie dem inHaus eignet sich die Lösung gut, da wir dem Projekt damit die Komplexität ein Stück weit nehmen können und dem Aspekt der gegenseitigen Verständigung Rechnung tragen,“ führt er weiter aus.

Auch bei zukünftigen Projekten wird Benning weiterhin bei der Planung und Umsetzung auf MindManager setzen. In seinem neuesten Projekt plant er auf dem Nachbargelände, neben dem Werkstatthaus, das inHaus II, das die operative Basis für die Initiative „smarter Wohnen in NRW“ darstellt, bei der 1000 smarte Wohnungen geplant sind.

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