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5 Fragen an Dr. Michael Maurer

04.04.2011
In diesem DASGIP Spotlight wird Dr. Michael Maurer interviewt. Er ist an der Fachhochschule Campus Wien im Fachbereich Bioengineering in der Forschung und Lehre tätig.

Die DASGIP AG stellt an sich selbst den Anspruch, die Anwender ihrer Produkte und ihre spezifischen Anforderungen sehr gut zu kennen. Hier möchte das DASGIP Team einige seiner geschätzten Kunden vorstellen - oder besser: sich selbst vorstellen lassen, durch Antworten auf fünf Fragen - zu sich selbst, ihrem Arbeitgeber und zu den Herausforderungen des Marktes, in dem sie tätig sind.

Mit welchen drei Stichworten würden Ihre Arbeitskollegen Sie beschreiben?

Meine Arbeitskollegen würden mich mit als optimistisch, innovativ und diplomatisch beschreiben.

Wo und wie haben Sie das letzte Mal Urlaub gemacht?

Unseren letzten Urlaub verbrachten meine Lebensgefährtin und ich auf einem dreiwöchigen Backpacker Trip durch Finnland, Estland und St. Petersburg. Eine faszinierende Reise voller Gegensätze. Wir starteten in Finnland einem Naturparadies mit traumhaften Seen und Wäldern, St. Petersburg war dann als Kulturhochburg voller Sehenswürdigkeiten ein interessanter Kontrast. In Tallinn wiederum taucht man ins Mittelalter und die anschließende Rundreise in Estland zeigt das Land als aufstrebenden EU Mitgliedsstaat mit einer reizvollen Natur.

Was ist das Interessanteste an Ihrem Job? Was gefällt Ihnen besonders?

Ich bin als Lektor und Forschungskoordinator für die FH Campus Wien, Fachbereich Bioengineering, tätig. Unser Studiengang und unsere angewandte Forschung werden in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur durchgeführt. Damit habe ich zwei Aufgabengebiete, einerseits bringe ich unseren Studierenden die Bioprozesstechnik theoretisch und praktisch näher, andererseits betreue ich Teile unserer Forschungsagenden. Im Bereich der Weißen Biotechnologie arbeiten wir an der Stammverbesserung von Mikroorganismen zur Produktion von rekombinanten Proteinen, als auch an der Überproduktion von niedermolekularen organischen Substanzen. Auch die Herstellungsverfahren liegen in unserem Interessensgebiet und deshalb sind auch das Prozessmonitoring und –optimierung in unserem Forschungsfokus. Der besondre Reiz und die Herausforderung meiner Arbeit liegt in der Möglichkeit wissenschaftliche Erkenntnisse rasch in die Lehre fließen zu lassen.

Wie haben Sie die DASGIP kennen gelernt?

Wir kamen auf der Biotechnica in Kontakt mit DASGIP als wir gerade auf der Suche nach Bioreaktoren mit möglichst kleinen Arbeitsvolumen waren. Nach persönlichen Beratungsgesprächen und einer Testfermentation bei einem unserer Kooperationspartner waren wir von dem parallelen Bioreaktorsystem rasch überzeugt. Mittlerweile haben wir unser System auf acht parallele Reaktoren aufgestockt und zwei größere 4L Bioreaktoren für die Prozessentwicklung angeschafft.

Was ist aus Ihrer Sicht derzeit die spannendste Herausforderung?

Wir wenden für unsere Forschung den systembiotechnologischen Ansatz an, dafür benötigen wir reproduzierbare Kultivierungen von denen „OMICS“ Analysen wie transcriptomics, proteomics und metabolomics durchgeführt werden. Die besondere Herausforderung liegt in der Implementierung der generierten Daten in Modelle. Diese wiederum dienen dann im weiterem zur Vorhersage von Stammverbesserung und zur Prozessoptimierung.

Dr. Michael Maurer wurde am 13. März 2011 von der DASGIP interviewt.


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