Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Global warming threatens Antarctic sea life

05.02.2009
Climate change is about to cause a major upheaval in the shallow marine waters of Antarctica. Predatory crabs are poised to return to warming Antarctic waters and disrupt the primeval marine communities.

Anzeige

"Nowhere else than in these ecosystems do giant sea spiders and marine pillbugs share the ocean bottom with fish that have antifreeze proteins in their blood," says Rich Aronson, professor of biological sciences at Florida Institute of Technology in Melbourne, Fla.


"The shell-cracking crabs, fish, sharks and rays that dominate bottom communities in temperate and tropical zones have been shut out of Antarctica for millions of years because it is simply too cold for them."

But this situation is about to change. "Populations of predatory king crabs are already living in deeper, slightly warmer water," says Aronson. "And increasing ship traffic is introducing exotic crab invaders. When ships dump their ballast water in the Antarctic seas, marine larvae from as far away as the Arctic are injected into the system."

Aronson and his colleagues published their results in the electronic journal PLoS ONE to coincide with the U.S. National Teach-In on Global Warming Solutions on Feb. 5.

Fast-moving, shell-crushing predators, dominant in most places, cannot operate in the icy waters of Antarctica. The only fish there—the ones with the antifreeze proteins—eat small, shrimp-like crustaceans and other soft foods. The main bottom dwelling predators are slow-moving sea stars and giant, floppy ribbon worms.

To understand their history, Aronson and a team of paleontologists collected marine fossils at Seymour Island off the Antarctic Peninsula. Linda Ivany of Syracuse University reconstructed changes in the Antarctic climate from chemical signals preserved in ancient clamshells. As temperatures dropped about 41 million years ago and crabs and fish were frozen out, the slow-moving predators that remained could not keep up with their prey. Snails, once out of danger, gradually lost the spines and other shell armor they had evolved against crushing predators.

Antarctica's coastal waters are warming rapidly. Temperatures at the sea surface off the western Antarctic Peninsula went up 1°C in the last 50 years, making it one of the fastest-warming regions of the World Ocean.

If the crab invasion succeeds, it will devastate Antarctica's spectacular fauna and fundamentally alter its ecological relationships. "That would be a tragic loss for biodiversity in one of the last truly wild places on earth," says Aronson. "Unless we can get control of ship traffic and greenhouse-gas emissions, climate change will ruin marine communities in Antarctica and make the world a sadder, duller place."

karen rhine | Quelle: EurekAlert!
Weitere Informationen: www.fit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht El Niño Weather and Climate Change Threaten Survival of Baby Leatherback Sea Turtles
25.05.2012 | Drexel University

nachricht Bark Beetle May Impact Air Quality, Climate
25.05.2012 | Southern Illinois University Carbondale

Alle Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ein Kompass für Pollenschläuche - Forscher überwinden Barrieren für die Kreuzung von Pflanzenarten


Seit Jahrzehnten ist es ein Traum von Biologen und Pflanzenzüchtern auf der ganzen Welt: Der Genpool an Nutzpflanzen ließe sich wesentlich erweitern und verbessern, wenn die bestehenden Barrieren für die Kreuzung von Pflanzenarten überwunden werden könnten. Davon würde vor allem die Agrarwirtschaft profitieren.

Allerdings konnten die molekularen Grundlagen vieler Kreuzungsbarrieren und die Vorgänge bei der doppelten Befruchtung von Blütenpflanzen lange Zeit nicht untersucht werden. Viele Kreuzungsversuche schlugen fehl, weil es nicht gelang, das Wachstum des männlichen Pollenschlauchs (der die Spermazellen transportiert) zum weiblichen Eiapparat anzuregen.

Ein Forschungsteam der Universität Regensburg unter der Leitung von ...

Im Focus: Erster Einsatz für neuartiges Meeresbodenobservatorium


GEOMAR installiert MoLab an Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen

Morgen startet das Kieler Forschungsschiff POSEIDON vom norwegischen Bergen aus zu einer Expedition ins Europäische Nordmeer. An Bord befindet sich das neu entwickelte Ozeanboden-Observatorium MoLab. Die Wissenschaftler werden es erstmals für vier Monate an einem Kaltwasserkorallen-Riff vor Nordnorwegen installieren.

Bisher hatten Meeresforscher die Qual der Wahl, wenn sie komplexe Prozesse ...

Im Focus: Möglicher neuer Ansatz gegen Krebs im Frühstadium entdeckt


Zellen nutzen zur Kommunikation untereinander eine ganze Reihe an Proteinen. Darunter auch ein Zelloberflächenprotein, das in bestimmten Fällen die Entstehung von Krebs fördert, wie Berner Zellbiologen herausgefunden haben.

Schaltet man es aus, wird dadurch auch Krebs gehemmt oder gar verhindert. Da dieses Protein bereits in den ersten sich teilenden Krebszellen vorhanden ist, versprechen diese Ergebnisse völlig neue Ansätze zur Krebsbekämpfung in einem sehr frühen Stadium.

Prof. Eduardo Moreno und sein Team vom Institut für Zellbiologie der Universität Bern ...

Im Focus: Wie Magmafluss, Kristallwachstum und seismische Aktivität zusammenhängen


Autopsie einer Eruption
Forscher der RUB und aus Bristol berichten in Science

Wie die Vorgänge tief im Inneren von Vulkanen mit den an der Oberfläche gemessenen seismischen Daten zusammenhängen, berichten Forscher des Bereichs Petrologie der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Kollegen aus Bristol in der Zeitschrift Science. Sie analysierten das Wachstum von Kristallen in der Magmakammer und nutzten Aufzeichnungen der seismischen Aktivität. Die ...

Im Focus: Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit


Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.

Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.

„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Forschungscampus caMPlusQ der Saarbrücker Materialwissenschaft und Werkstofftechnik eröffnet

25.05.2012 | Materialwissenschaften

Energieoptimiert Bauen

25.05.2012 | Architektur Bauwesen

NTU and I²R scientists invent revolutionary chipset for high-speed wireless data transfer

25.05.2012 | Informationstechnologie

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

Von Urheberrechtsfragen bis hin zur Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage

25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Das zweite Leipziger Fachgespräch Feste Biomasse 2012 findet am 13. Juni statt

25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Familie und Wissenschaft

25.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp