Schichtholzhecken verändern ausgeräumte Agrarlandschaft
Regionales Projekt, aber überregionale Bedeutung: das Pilotprojekt “Brandenburger Schichtholzhecke”. In nur 10 Jahren entstand mit Hilfe von “Abfallholz” eine ökologisch wertvolle Hecke. Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) und die Umweltinitiative Teltower Platte laden aus diesem Anlass am 18. Januar von 10:00 bis 13:00 Uhr an der BBA in Kleinmachnow (Stahnsdorfer Damm 81, 14532 Kleinmachnow) zu einer Tagung ein. Vorgestellt wird, was Natur- und Umweltschützer und Wissenschaftler nun schon über zehn Jahre zusammengeschweißt hat: Ergebnisse der Forschungen an der Hecke sowie Erfahrungsberichte der Beteiligten.
Gemeinsam “ausgeheckt” haben das Projekt lokale Akteure aus dem ehren- und hauptamtlichen Umweltschutz – wie z. B. die Umweltinitiative Teltower Platte, der Berliner Wanderclub oder der örtliche Revierförster – sowie Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) unter der Leitung von Herrn Dr. Stefan Kühne.
“Aus den mit anfallendem Schnittholz von Gartenbau- und Baumpflegearbeiten angelegten Gestrüppwällen ist inzwischen ein Paradies für Flora und Fauna geworden”, so Stefan Kühne. Innerhalb einer zuvor ausgeräumten Agrarlandschaft erhielten Rote-Liste-Arten ebenso rasch einen neuen Lebensraum wie häufig vorkommende Tiere und Pflanzen. Das Pilot-Objekt liegt im Süden Berlins in der Nähe von Heinersdorf (zu entdecken von der B101). Weitere Hecken sind in der Folge u. a. bei Großbeeren, Großziethen und Berlin-Lichtenrade entstanden.(BBA)




