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Sicherer Umgang mit neuen Technologien - EU- Projekt zur Technikfolgenabschätzung startet

28.11.2008
Mit neuen Technologien und Produktionsverfahren erreicht man meist Verbesserungen; sie sind effizienter, kostengünstiger oder eröffnen Möglichkeiten, die es vorher noch nicht gab.

Weil sie jedoch weitgehend unbekannt und mitunter nicht ausreichend erprobt sind, bergen sie auch Risiken. Was passiert beispielsweise, wenn man CO2 unterirdisch speichert, welche Folgen hat die Verwendung von Nanomaterialien?

Um die kurz- und langfristigen Folgen neuer Technologien abschätzen zu können und den sicheren Umgang damit zu gewährleisten, ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken zu untersuchen und Standards und Normen zu entwickeln. Dies ist Aufgabe des European Virtual Institute for Integrated Risk Management (EU-VRi), zu dessen fünf Gründungsmitgliedern die Universität Stuttgart zählt und mit Prof. Ortwin Renn, Institut für Sozialwissenschaften, als Präsident von EU-VRi auch die Leitung stellt. Gemeinsam mit über 60 Partnern aus Industrie, Wissenschaft und weiteren Institutionen aus insgesamt 19 europäischen Ländern koordiniert das Institut unter Mitwirkung der Uni Stuttgart das Projekt iNTeg-Risk (Early Recognition, Monitoring and Integrated Management of Emerging, New Technology Related Risks), das mit 20 Mio Euro von der EU gefördert wird. Am 2. und 3. Dezember 2008 findet in Brüssel bei der Europäischen Standardisierungs- und Normungsbehörde CEN das Kick-off Meeting des Projekts iNTeg-Risk statt.

Weitere Informationen zum iNTeg-Risk-Projekt finden Sie unter http://integrisk.eu-vri.eu sowie über das Institut unter http://www.eu-vri.eu.

Kontakt: Dr. Aleksandar Jovanovic, EU-VRi/ZIRN, Universität Stuttgart, Projekt-Koordinator, e-mail: jovanovic@eu-vri.eu, Tel. +49 711 1839 781, +49 172 635 9190; Prof. Ortwin Renn, ZIRN, Universität Stuttgart, e-mail: ortwin.renn@sowi.uni-stuttgart.de.

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://integrisk.eu-vri.eu sowie
http://www.eu-vri.eu

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