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Sensorknoten sorgen für Sicherheit – Projekt „Sens4U“ schafft neues System für Umweltsensorik

07.07.2014

Sie sind klein und unauffällig, versteckt im Boden und können dennoch Leben retten. Kleinstrechner mit integrierter Sensorik und Funkkommunikation, sogenannte Sensorknoten, wurden in Zusammenarbeit mit regionalen Firmen von Wissenschaftlern des IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) und der BTU Cottbus–Senftenberg entwickelt.

Sie geben Aufschluss über komplexe Umwelteinflüsse und potentielle Gefahren. Knapp zwei Jahre lief das Projekt „Sens4U“ im Rahmen der WK-Potenzial-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), durch deren Förderung es möglich war, ein neuartiges Baukastensystem für Umweltsensorik zu erstellen.

Presseeinladung zur Abschlusspräsentation in Anwesenheit der beteiligten Partnerunternehmen:
Donnerstag, 10. Juli 2014, BTU Cottbus–Senftenberg, IKMZ,
7. Obergeschoss, Platz der Deutschen Einheit 2:

Agenda
10 Uhr „Sens4U“ Präsentation zum Projekt, Ziele und Ergebnisse, Prof. Dr. Rolf Kraemer, IHP - Leibniz-Institut für Innovative Mikroelektronik
10:40 Uhr WK-Potential-Initiative als Förderplattform, Dr. Benjamin Gorka, Projektträger Jülich
11 Uhr Vorstellung der Demonstrator Prototypen
13 Uhr Organisierter Ausflug zur Testinstallation an der Testfläche
Hühnerwasser (Hinweis: Foto/Pressetermin für die Redaktionen)

Die Wissenschaftler des IHP - Leibniz Instituts und der BTU Cottbus–Senftenberg vom Lehrstuhl Verteilte Systeme/Betriebssysteme sowie vom Lehrstuhl für Hydrologie realisierten gemeinsam mit regionalen Firmen Sensorknoten, die eine Früherkennung von Gefahren ermöglichen: Im Rahmen der Rekultivierung von Tagebaulandschaften werden neben dem biologischen Neuaufbau eines stabilen Ökosystems auch Formung neuer Kulturlandschaften, beispielsweise für den Tourismus, geschaffen.

In diesen Kulturlandschaften sind die Sicherheit von Personen ein übergeordnetes Ziel. Dennoch können Landschaftsmodellierungen Gefährdungen wie Setzungsfließe, Grundbrüche, Bodensetzung und -sackungen, Bergrutsche, Uferabbrüche hervorrufen.

Vor dem Hintergrund dieser regionalen Aufgaben im aktiven und im Sanierungsbergbau, aber auch im Tagebauumfeld, konnte mit dem Projekt „Sens4U“ erfolgreich ein Werkzeug entwickelt werden, das es erlaubt, aus unterschiedlichen Modulen Systeme für das Umweltmonitoring zu bauen.

Die Projektpartner:
• IHP GmbH - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik
• BTU Cottbus - Senftenberg, Lehrstuhl Verteilte
Systeme/Betriebssysteme (Fakultät 1) und Lehrstuhl für Hydrologie und Wasserwirtschaft (Fakultät 4)
• GST - Gesellschaft für System- und Tankanlagentechnik mbH
• Philotech GmbH
• BIOM - Büro für biologische Erfassungen und ökologische Studien Martschei
• LUG Engineering GmbH

Die WK-Potenzial-Initiative des Bundesministerims für Bildung und Forschung fördert die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft mit dem Ziel, aktuelle Forschungsergebnisse mit hohem Innovations- und Wachstumspotenzial frühzeitig für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen zu nutzen.

Weitere Informationen
www.unternehmen-region.de  --> WK-Potential

Prof. Dr. Peter Langendörfer, IHP Frankfurt (Oder)/BTU Cottbus - Senftenberg, Tel. (335) 5625-350, E-Mail: langendoerfer@ihp-microelectronics.com, http://www.ihp-microelectronics.com

Johanna Schuppan | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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