Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schadet zu viel feiern der Umwelt?

26.10.2009
Nach Angaben der Französischen Organisation für Umwelt- und Energiewirtschaft (ADEME) werden jährlich ca. 100.000 berufliche, sportliche und kulturelle Veranstaltungen in Frankreich organisiert.

Diese Begegnungen haben jedoch auch negative Auswirkungen auf die Umwelt, sei es hinsichtlich der Abfallerzeugung, des Energie- und Ressourcenverbrauchs oder auch der Treibhausgasemissionen.

2007 haben sich zahlreiche französische Akteure [1] des Bereichs Umwelt in einer "Gemeinschaft für verantwortungsbewußte Veranstaltungen" zusammengeschlossen. Sie erarbeiteten gemeinsam ein Programm - ADERE [2] -, mit dessen Hilfe die Organisatoren die Auswirkungen ihrer Veranstaltungen auf die Umwelt einschätzen und einschränken können. Dieses Programm ist Online zugänglich.

Mit ADERE können die Auswirkungen verschiedener Aspekte der Organisation einer Veranstaltung auf die Umwelt berechnet werden, wie z.B. die Installation, der Transport, die Kommunikation, die Verpflegung, die Unterkunft, usw. Ein weiteres Ziel des ADERE ist es, Aktionen zu unterstützen, die zur Verminderung bzw. zur völligen Beseitigung dieser Auswirkungen beitragen. Auf der Grundlage der Analyse der Ergebnisse werden den Benutzern Empfehlungen unterbreitet. Die automatische Speicherung der gesammelten Informationen vereinfacht die Organisation der Veranstaltung nach umweltgerechten Kriterien.

Die ADEME weist darauf hin, dass das ADERE keine direkt umsetzbaren Aktionspläne liefert. Es versteht sich vielmehr als ein beständiges Bemühen seiner Mitglieder um umweltgerechteres Handeln.

Informationen über die ADEME sind unter folgender Adresse abrufbar: http://www.evenementresponsable.fr/

- [1] ADEME, Vereinigung von Agenturen für Eventkommunikation (ANAé), Nicolas Hulot-Stiftung für die Natur und den Menschen, Méduli Nature Vereinigung, Mountain Riders Vereinigung, Französische Union der weltlichen Hilfswerke zur Leibeserziehung (UFOLEP)

- [2] Auto Diagnostic Environnemental pour les Responsables d'Evènements - umweltbezogene Selbstdiagnose für Veranstaltungsorganisatoren

Quelle: Pressemitteilung der ADEME - 02.10.2009

Redakteur: Julien Sialelli, julien.sialelli@diplomatie.gouv.fr

Sie können "Wissenschaft-Frankreich" ganz einfach abonnieren, indem Sie eine Email an folgende Adresse senden :

sciencetech@botschaft-frankreich.de

Reproduktions- und Verbreitungsrechte
http://www.wissenschaft-frankreich.de/publikationen/wissenschaft_frankreich/index.htm

Marie de Chalup | idw
Weitere Informationen:
http://www.evenementresponsable.fr/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index
21.08.2017 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht Fernerkundung für den Naturschutz
17.08.2017 | Hochschule München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie